Stressresistente Freizeithelden können wieder die Socken qualmen lassen: Dark Souls 3 hat seinen zweiten und letzten DLC erhalten. »The Ringed City« entführt den Spieler ans Ende der Welt, wenn das Feuer der ersten Flamme langsam erlischt. Nun geht es daran, das größte aller Geheimnisse zu lüften: Den Verbleib der namensgebenden Dark Soul.

War der erste DLC noch ein ziemlicher Rohrkrepierer und konnte gerade mal so durch seinen knackigen Endkampf überzeugen, zündet From Software mit The Ringed City ein wahres Feuerwerk. Dazu erwartet euch allerdings bald ein ausführlicher Test hier auf der Webseite. Aber so viel sei verraten: Der zweite DLC lohnt sich auf jeden Fall.

„Am Ende des Age of Fire, dort wo die Welt endet und alle Kontinente zusammenlaufen, steigt ein einsamer Abenteurer in die irrsinnigen Tiefen der Erde hinab und enthüllt die Geheimnisse der Vergangenheit. Wenn sich die Spieler auf ihren Weg in die sagenumwobene Ringed City begeben, treffen Sie auf alte Monster, neue Charaktere, die sich am Rande des Wahnsinns befinden, neue Rüstungen, Waffen, Magie und zu guter Letzt eine längst verlorene Stadt voller neuer Horrorszenarien, welche die Spieler überwinden müssen.“

Um ins neue Gebiet zu gelangen, müsst ihr zum „Ofen der Ersten Flamme“ reisen und dort das neue Bonfire benutzen, das nun plötzlich dort auftaucht.

In diesem Trailer könnt ihr noch mal einen Blick auf die neuen Inhalte werfen. Neben frischen Waffen, Gegnern, Ausrüstung, Gebieten und Bosskämpfen, wartet der DLC ebenso mit neuen Maps für den PVP-Modus „Undead Match“ auf.

Desweiteren hat Bandai Namco heute mit »DARK SOULS III: The Fire Fades Edition« eine Game-Of-The-Year-Edition von Dark Souls 3 angekündigt, die am 21. April 2017 in den Handel kommt und neben dem Hauptspiel samt allen Updates auch beide DLCs beinhaltet. Anders als in der »Scholar of the First Sin«-Edition von Dark Souls 2, wird es keine Änderungen am Hauptspiel geben. Für den PC kostet die GOTY-Edition 49.99€, Konsolenspieler müssen 59.99€ bezahlen.

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Gepostet von am 28.03.2017 | Keine Kommentare

 

Morgen erscheint der zweite DLC für Dark Souls 3 und will das epochale Hardcore-RPG würdevoll beenden. Dazu gibts sehr bald auch eine kleine Review hier auf Nanaone. Warum ich das hier erwähne, obwohl es ja um »Berserk and the Band of the Hawk« geht? Hidetaka Miyasaki, der Mastermind hinter den Souls-Games, ist es großer Fan der Beserk-Mangas und hat einige Elemente davon in seine Kult-Rollenspiele übernommen. Ob er auch Koei’s neue Actionverspielung für PC und PS4 gezockt hat? Er sollte es auf jeden Fall tun.

Alleine durch die Erwähnung von »Koei Tecmo« als Publisher sollte vielen klar sein, was sie hier erwartet: Die japanische Spieleschmiede hat die Welt von Berserk mit dem Gameplay seiner legendären Dynasty Warrior-Reige verknüpft. Damit reiht sich Berserk direkt neben andere Kollaborationen wie Gundam und One Piece ein.

In der Rolle des zunächst noch jungen Söldners Guts erleben wir die Geschichte der Golden-Age-Saga rund um den genannten Helden samt der berüchtigten Bande des Falken (oder einfach auch nur »Die Falken«), denen er sich unfreiwillig anschließt, nach. Nach dem kurzen Tutorial, in dem Guts bereits vollends zum „Berserker“ geworden ist, dreht die Uhr ein paar Zeiger zurück und wir starten mit der Belagerung einer Burg, an deren Ende Guts den Falken begegnet und durch eine Niederlage durch deren Anführer Griffith ihnen auch sogleich beitreten muss. Guts selbst ist eher der Einzelgänger, der mit seinem mächtigen Großschwert Gegnerhorden zermalt, ohne dabei auf ein Schild zurück zugreifen.

Das passt erstaunlich gut zur Gangart von Dynasty Warriors, die dem Gameplay zugrunde liegt. So unterteilt sich die Handlung in viele Einzelmissionen, in denen wir immer ein Schlachtfeld für uns entscheiden müssen. Das machen wir, in dem wir zusammen mit unseren Truppen die Oberhand gewinnen und feindliche Offiziere und Helden abservieren. Dafür gibt es auf den Karten immer unterschiedliche Kampfplätze und Einsatzziele, zwischen denen wir hin- und herwechseln. Das geht zu Beginn noch recht einfach und ohne viel taktisches Denken. Später hingegen müssen wir unsere Einheiten bereits im Strategiebildschirm vorab klug auswählen und auch mit unseren Ressourcen gekonnt umgehen.

Im direkt Gameplay hetzten wir also mit Guts durch das Getümmel und mähen abertausende Feinde um. Immer wieder füllen wir dabei unsere Kraftanzeige, mithilfe derer Guts seinem Ruf ein Berserker (Krieger im Blutrausch) zu sein, mit Bravur nachkommt und mächtige Spezialangriffe zünden kann. Das Highlight jeder Runde sind die Bossgegner, die uns mit ihrer hohen Angriffskraft und dicker Lebensleiste ganz schön auf Trab halten. Während wir es zu Beginn hauptsächlich mit menschlichen Gegnern zu tun bekommen, wechselt sich das Szenario sehr bald und Guts nimmt es mit Dämonen und anderen Geschöpfen aus der Unterwelt auf. Spätestens dann merkt man auch sehr stark, warum Dark Souls-Miyasaki eine Vorliebe für Berserk entwickelt hat.

Die Handlung selbst wird in Form von Texten und Zwischensequenzen erzählt. Besonders cool: Als Filmchen halten Ausschnitte der Golden-Age-Filme her, die optisch schon einiges hermachen. Schade nur, dass Koei anscheinend lediglich die Lizenz für die DVD-Version erworben hat und uns daher die deutlich bessere HD-Qualität fehlt, was im Vergleich zum eigentlich ziemlich scharfen Gameplay schon etwas absurd wirkt.

Zur Freude der Fans hält sich Koei größtenteils auf die Originalstory, wobei viele Nebenhandlungen übersprungen oder ganze Kapitel eingedampft werden. Das macht es zwar für Einsteiger leicht, sich in die Welt von Guts und Co. hineinzudenken, ersetzt die Filme oder Mangas aber in keinem Fall.

Die Vertonung kommt ganz stimmig daher, auch in Sachen Soundtrack darf man zufrieden sein. Für Deutschland wurden sogar extra noch mal die Bildschirmtexte lokalisiert – keine Selbstverständlichkeit bei Koei Tecmo. Auf PC und PS4 läuft das Spiel jeweils in Full-HD und schafft auch locker die konstanten 60fps, die bei so einem Actionspektakel natürlich nicht fehlen dürfen.

Fazit:„Berserk and the Band of the Hawk ist ein gelungener Ableger für alle Fans des Kult-Mangas. Schade ist natürlich, dass die Originalzwischensequenzen nur in DVD-Qualität daherkommen. Dennoch macht das blutige Metzelfest viel Freude und schafft es durch seinen sanften Einstieg auch neue Fans zu begeistern, die weder etwas mit Berserk oder Dynasty Warriors am Hut haben. Für Anime-Liebhaber in jedem Fall ein Muss.“

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Gepostet von am 27.03.2017 | Keine Kommentare

Nur noch zwei Tage, dann erscheint endlich das von vielen Fans groß erwartete »Berserk and the Band of the Hawk« von Koei Tecmo. Die dritte Verspielung des Kult-Manga und Anime erscheint am 24.02.2017 für PlayStation 4, PS Vita und Steam (PC).

„Basierend auf der bekannten Manga- und Anime-Reihe von Kentarou Miura erleben Spieler in Berserk and the Band of the Hawk die unbarmherzige Geschichte von Guts, Kjaskar sowie der Söldnergruppe der Falken und deren Kampf gegen finstere Dämonen. „

Der nun veröffentlichte Launch-Trailer zeigt vor allem die schnellen – in 60fps hervorragend in Szene gesetzten – Kämpfe sowie deren überdurchschnittliche Brutalität, die Fans der Berserk-Reihe sehr schätzen. Inhaltlich wird das Spiel sehr an die Hausmarke von Koei Tecmo – die Dynasty Warrior-Reihe – erinnern und den Spieler gegen eine schier unendliche Arme von Feinden schicken, die Guts gekonnt mit seiner Waffengewalt niederstreckt.

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Gepostet von am 22.02.2017 | 1 Kommentar

Seit dem 02. Februar 2017 wurde das im vergangenen Jahr veröffentlichte Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4 um einen frischen DLC erweitert, der dem Ninjaspektakel einen komplett neuen Story-Modus schenkt. In „Borutos Geschichte“ erleben wir die Story des Films „Boruto: Naruto the Movie“ und erkunden in der Rolle von Narutos Sohn Konohagakure plus Umgebung. Für schlappe 20 Euro ist die Erweiterung „Road to Boruto“ erschwinglich und schenkt dem eher auf Kämpfe und Filmsequenzen beschränktem Grundspiel die Rückkehr zu alten Wurzeln. Hier mein Testbericht dazu.

Viele Jahre sind seit dem fulminanten Finale von Ultimate Ninja Storm 4 vergangen und so langsam nährt sich Boruto der legendären Chunin-Prüfung. Anders als Naruto, der elternlos aufgewachsen ist, leidet er unter dem Job seines Vaters. Naruto – mittlerweile Hokage – hat kaum Zeit für die Familie, was zu einem angeschlagenen Verhältnis zwischen Vater und Sohn führt. Als Sasuke, in dessen Rolle wir gleich zu Beginn der Handlung einen Kampf gegen eine neue Bedrohung – in form zweier Ninjas – absolvieren, in das Leben von Boruto tritt, empfindet dieser sofort Ehrfurcht und wünscht sich sein Schüler zu werden. Um Sasuke seine Kraft zu demonstrieren, lässt sich Boruto darauf ein, Testperson für ein neues Ninjawerkzeug zu werden, mit dem sogar ein Genin hochrangige Jutsus ausführen kann. Als obendrauf die beiden geheimnisvollen Ninjas, die bereits gegen Sasuke angetreten sind, auf den Plan treten und sich den neunschwänzigen Fuchs Kurama schnappen wollen, wird die Sache interessant.

Wir übernehmen im DLC die Rolle von Boruto und können uns, wie schon im Abenteuermodus des Hauptspiels, nahezu frei durch Konoha und Umgebung bewegen. Neben der Haupthandlung warten dabei noch viele Nebencharaktere und Sidequests darauf, von uns abgegrast zu werden. Damit gibt sich die Erweiterung spielerisch um einiges dynamischer als das Hauptspiel, denn wir erleben hier nicht nur die gewohnt packenden Kämpfe sowie die gut erzählte (und diesmal komplett in Ingame-Grafik aufgemachte) Story, sondern werden selbst ein Teil der lebendigen Spielwelt. Das passt sehr gut und erinnert an die Vorzüge von Ultimate Ninja Storm 3 – das für mich nach wie vor das Highlight der ganzen Serie ist. Road to Boruto spielt sich wieder mehr wie ein solides RPG, als ein reines Prügelspiel. Es macht unwahrscheinlich viel Spaß, sich abseits der Haupthandlung zu bewegen und mit den Bewohnern der Stadt zu interagieren. Dass es das im Hauptspiel nicht gab, lag natürlich daran, dass das letzte Drittel der Shippuden-Story fast nur noch aus dem vierten Ninjakrieg und dem Kampf gegen Madara Uchiha bestand. Trotzdem gab es dem Gesamtbild der Serie eine gewisse Inkonsistenz, denn so lagerte alle Rollenspiel-Elemente in den Abenteuermodus aus, der für sich selbst gesehen eher unspannend war. Road to Boruto punktet hier einfach durch sein Gesamtpaket, wobei der Umfang der Story der des Hauptspiels natürlich weit unterlegen ist. Dafür spielt es sich rund und wie aus einem Guss.

In Sachen Aufmachung wird dem Fan erneut alles geboten, was Entwickler CyberConnect 2 im Repertoire hat. Das Effektfeuerwerk während der heftigen Kämpfe kann sich mehr als sehen lassen und die animierten Zwischensequenzen sind mal wieder der Hammer. Die Inszenierung der Story ist mehr als gelungen und wirklich mitreißend.

Weitere Inhalte des DLC sind vor allem spielbare Charaktere, neue Kostüme, Kampfarenen und frische Spezialfähigkeiten. Der Hauptaugenmerk liegt deutlich auf der Story rund um Boruto. Für knapp 19.99€ ist das aber auch reichlich. Wer jetzt neu in Ultimate Ninja Storm 4 einsteigen will, kann sich zudem für rund 50€ das Komplettpaket inklusive Hauptspiel und DLC zulegen.

Für mich als Fan der Ultimate Ninja Storm Reihe ist Road to Boruto quasi das Sahnehäubchen auf der ohnehin schon sehr leckeren Torte.

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Gepostet von am 05.02.2017 | Keine Kommentare

Was für Square Enix Final Fantasy, ist für Bandai Namco die Tales of-Serie. Seit 1995 hat der japanische Spielepublisher (damals noch unter Namco) insgesamt 17 Titel seiner JRPG-Reihe veröffentlicht. In Japan genießen die Spiele einen ähnlich hohen Stellenwert wie der Kollege von Square Enix, hierzulande wird der Hype mit jedem Ableger langsam größer. Tales of Berseria erschien nun knapp zwei Jahre nach dem letzten Teil und entführt uns in die religiös-fanatische Welt von Mitgand, in der die kirchlichen Exorzisten gegen Dämonen und Andersdenkende kämpfen.

Zwischen den Fronten übernehmen wir die Steuerung der jungen Velvet, die durch eine Intrige zunächst ihren Bruder und kurz darauf auch einen Teil ihrer Menschlichkeit verloren hat. Der schmerzliche Verlust zeichnet sie stark, dass wir daraufhin keine gutmütige Heldin, sondern einen verbitterten Racheengel verkörpern. Velvet ist ein Halbdämon und hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit aller Gewalt gegen ihre Peiniger vorzugehen. Damit schafft sie einen wunderbaren Kontrast zum direkten Vorgänger Tales of Zestiria, da wir praktisch eine Antiheldin lenken und Velvet durch ihre Kaltschnäuzigkeit dem Spiel eine gewisse Würze gibt. Obwohl Story und Charaktere mit der gewohnten Selbstironie auftauchen, was dem Mix die übliche leichte Verdaulichkeit gibt.

Das Kampfsystem ist auch in diesem Teil wieder Halb-Rundenbasiert. Zwar finden die Auseinandersetzungen nicht im direkten Spielfluss, sondern instanziert, statt, laufen dafür aber in Echtzeit und sind verdammt fetzig. Velvet selbst ist eine Nahkampf-Maschine, die entweder auf Martial Arts oder ihre ausfahrbare Klinge zurückgreift. Dabei steuern wir ihre Angriffe per Tastenkombinationen, mit denen wir etliche Combos lostreten und auch Superattacken starten können. Die Charaktere unserer sich während der rund 50 Stunden Spielzeit ausbauenden Gruppe beherrschen jeweils eigene Fähigkeiten und Waffenspezifikationen. Wir haben zwar während der Kämpfe keinen direkten Einfluss auf die Steuerung unserer Kumpanen, können aber ihre Taktiken und Ausrüstung anpassen.

Ein Hauptbestandteil der Kämpfe ist das Seelen-Management. Unsere Angriffe verbrauchen Seelenpunkte, die sich während des Kampfes regenerieren. Je nach Stärke der Attacke sind die Kosten dafür unterschiedlich groß. Ebenso ist das, gerade in Bosskämpfen elementare, Blocken abhängig von den Seelen. Je nach Schwierigkeitsgrad macht dies die Auseinandersetzungen unterschiedlich kniffelig – wobei dieser auch während des Spielens jederzeit angepasst werden kann. Bestimmte Gegenstände sind allerdings nur dem hohen Schwierigkeitsgrad zugeordnet.

Die Welt bereisen wir per Schiff und ja, es hat schon etwas von One Piece wenn man als Pirat die üppige Spielwelt besegelt. Diese steckt voller Nebenaufgaben, die sich zur linearen Hauptstory gesellen. Ein altes / neues Element ist das Kochen, das ihr dazu benutzen könnt, eure Charaktere mit unterschiedlichen Boni zu versehen.

Im Gegensatz zur technisch aufpolierten Final Fantasy-Reihe orientieren sich die Tales-Spiele ganz klassisch am Anime-Setting. Im Gegensatz zum Vorgänger ist die Spielwelt diesmal wesentlich detailreicher gestaltet und überzeugt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Gebiete und einer sehr ansehnlichen Farbenpracht. Auf eurer Reise begegnet ihr super vielen Charakteren und könnt mit den meisten sogar interagieren. Dabei setzt das Spiel an wichtigen Stellen auf vertone Dialoge. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es leider nur in Textform. Eine schöne Neuerung sind die Dialogbäume, welche die eher starren Unterhaltungen auflockern und gut ins Gesamtbild passen. Das kann voll animierte Dialoge zwar nicht ersetzen, erweißt sich aber als passender Ersatz.

Wie schon Tales of Zestiria erschien auch Tales of Berseria, neben PS4, für Steam. Die PC-Version, die nur digital erhältlich ist, bietet technisch allerdings keine nennenswerten Vorteile. Auch auf den Konsolen läuft Berseria in 1080p und 60fps.

Tales of Berseria ist ein Spiel für gestandene JRPG-Fans. Die Story überzeugt durch ihre leichte Düsterheit und viele Nebenaufgaben sorgen für reichlich Spielumfang. Auch das Kampfsystem macht Laune. Allerdings läuft das Gameplay sehr schleppend und mit viel Kleinteiligkeit vor sich hin. Viele Dialoge und ruhige Passagen könnten den Geduldsfaden von eher auf Action orientierten Spielern leicht überdehnen. Wer das Genre oder Animes liebt, sollte sich davon aber nicht abschrecken lassen.

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Gepostet von am 31.01.2017 | 5 Kommentare

Für Fans von SWORD ART ONLINE gibt es jetzt eine weitere Möglichkeit in die Welt des Anime einzutauchen, um zusammen mit Kirito und seinen Freunden Abenteuer zu erleben. In SWORD ART ONLINE: Memory Defrag erlebt ihr ein kostenloses Mobile-Game mit eigener Story, die extra für das Spiel entwickelt wurde.

„Dank eines intuitiven Gesten-Systems erschafft SWORD ART ONLINE: Memory Defrag für die Spieler ein spannendes Abenteuer mit schneller Action. Mit einer Reihe von Fingerbewegungen können die Spieler verschiedene Aktionen ausführen und mit diversen ein- und zweihändigen Waffen wie Schwertern, Bögen und Magie Angriffe und Fähigkeiten freisetzen. Spieler können ihr Waffenarsenal und ihre Fähigkeiten ganz nach ihrem Stil anfertigen und die Attacken ihrer Charaktere meistern, um es mit den immer stärker werdenden Bossen und Dungeons aufzunehmen, die sie in der virtuellen Welt von Sword Art Online erwarten.“

Ihr könnt euch das Animespiel in 2D-Optik kostenlos für Android und iOS herunterladen. Ihr findet es selbstverständlich im jeweiligen Shop.

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Gepostet von am 25.01.2017 | Keine Kommentare

Mit Resident Evil 7 will Capcom nicht nur einen neuen Ableger seiner wohlgenährten Zombiesau auf die Menschheit hetzen, sondern den Genreveteran auch mit frischem Wind zu alter Größe aufblasen. Während sich die Reihe in der Vergangenheit immer weiter vom Gedanken des Survival-Horrors weg, und hin zum Shooter-Gemetzel, entwickelt hat, fordern viele Fans schon lange die Rückkehr zu alten Tugenden. Kein Wunder also, dass die komplette Marketingsstrategie für den siebten Teil auf dem Motto „Back to the Roots; Zurück zum Ursprung“ aufbaut. Große Worte, die Capcom nicht zum ersten Mal in den Mund nimmt. Ob wir diesmal wirklich mit einem „echten Resident Evil“ rechnen können, habe ich für euch ausprobiert. Lest nun meine Kritik zu Resident Evil 7: Biohazard.

Es läuft nicht gerade gut für Ethan Winters: Vor drei Jahren verschwand seine Frau Mia spurlos während eines „Babysitter-Jobs“, nur damit ihn die Totgeglaubte jetzt per mysteriöser E-Mail darum bitten kann, sie doch noch zu retten. Dem Gedanken, seiner geliebten Frau vielleicht doch noch mal zu begegnen, oder zumindest mehr über ihr Verschwinden zu erfahren, folgend, macht er sich auf den Weg ins sumpfige Louisiana; genauer gesagt zur Farm der Familie Baker. Ethan erreicht die nach außen verlassen wirkende Farm mit Auto und stellt schon sehr bald fest, dass es hinter den modrigen Bretterverschlägen mehr Leben gibt, als ihm eigentlich lieb ist.

Die Bakers sind eine lustige kleine Sippe, mit ganz besonderen Vorlieben: Papa Jack zerstückelt Besucher gerne mit diversen Gartenwerkzeugen, Mama Margruite serviert zum Abendessen am liebsten vergammelte Eingeweide und Sohnemann Lucas hat seine große Freude daran, sadistische Spielchen mit den Gästen zu treiben. Die Bakers bieten alles, was abgefahrene Horrorklischees im Repertoire haben. Die Schlächter-Familie schließt Ethan sogleich in ihr Herz und lädt ihn sogar ungewollt zum Abendessen ein. Danach eskaliert die Situation aber und der Überlebenshorror beginnt.

Auf seiner Suche nach Mia, der Wahrheit über ihr Verschwinden und schließlich auch nach einer Möglichkeit zur Flucht vor den Bakers hilft ihm die mysteriöse Zoe, die Ethan per Telefon immer wieder mit Hinweisen unter die Arme greift und sein virtuelles Alter Ego durch die rund neun Stunden andauernde Kampagne lenkt. Hauptschauplatz des Spektakels ist das weitläufige Anwesen der Familie – samt Nebengebäuden, verwinkeltem Gruselkeller, überwuchertem Garten und einem Sumpf.

Capcom schickt uns hier auf eine Gratwanderung zwischen allerlei modernen Ansätzen, was vor allem die Inszenierung und die Steuerung angeht, und dem Feeling der früheren Resi-Spiele. Wir rätseln uns also in Ego-Perspektive durchs Areal, lösen allerhand Rätsel, sammeln Heilkräuter sowie andere nützliche Gegenstände, nehmen es mit den Bewohnern der Farm auf und kommen dabei allmählich den Geheimnissen der blutrünstigen Familie auf die Spur. Allerdings geht der Story zum Ende hin ein wenig die Puste aus und Capcom kommt doch nicht so ganz drum herum, uns durch eine kurze Schießbude zu schicken und die Spielzeit damit noch ein wenig zu strecken.

Der Schwierigkeitsgrad ist etwas durchwachsen geraten. Auf „Leicht“ ist das Spiel teilweise zu einfach und keine Herausforderung. Viele Autosaves, unendliche Speichermöglichkeiten mit dem Kassettenrekorder und schwächliche Gegner machen das Durchspielen zu einer Kaffeefahrt. Auf „Normal“ wird die Sache etwas spannender, weil einem das Spiel vor allem weniger Speichermöglichkeiten an die Hand gibt. Allerdings sind die Gegner dann auch wiederum so stark, dass man hier und da leicht verzweifeln könnte. Richtig interessant wird es dann mit „Irrenhaus“, den man entweder per Vorbestellerboni oder nach einmaligem Durchspielen erhält. Hier verzichtet das Spiel komplett auf Autosaves, Speichern geht – wie im Klassiker – nur noch durch Kassetten, die man im Spielverlauf findet. Dazu kommen wesentlich stärkere Gegner sowie eine verminderte Anzahl Munition und Heilmöglichkeiten. Das reizt vor allem Hardcore-Survival-Fans.

Resi 7 spielt sich solide und grundlegend wie aus einem Guss. Die Entwickler haben eine ideale Balance zwischen actionreichen Shooter-Strecken, nervenaufreibender Atmosphäre und ruhigen Passagen, in denen wir das Anwesen erkunden und uns den Rätseln widmen, geschaffen. Gerade weil uns das Spiel nicht – wie etwa Genrekollege Outlast – ohne Verschnaufpause durch die Handlung hetzt, haben wir viel Zeit einen Blick aufs Detail zu werfen. Und der lohnt sich wirklich, denn überall gibt es versteckte Hinweise oder Referenzen zu finden. Wir hier im Turbogang die Credits erreichen will, verpasst mitunter die wahren Highlights.

Der Mix aus Akte X und Texas Chainsaw Massacre ist wunderbar gruselig, wenn auch nicht zu stark auf Terror und mehr in Richtung Nervenkitzel orientiert. Der Horror kommt wie so oft nicht aus dem Tatsächlichem, sondern aus dem Vielleicht. Was lauert hinter der nächsten Tür? War da nicht gerade ein Rascheln im Gang hinter mir? Warum ist es hier plötzlich so dunkel!? Vor allem die Optik macht dabei viel her, womit nicht zwingend die Grafik gemeint ist, die auf der PS4 zwar in 1080p/60 daherkommt, dafür aber oft schwache Texturen bietet. Gemeint sind damit die düsteren Kulissen, das Spiel mit Licht und Dunkelheit sowie der überdurchschnittlich hohe und höchst wahrscheinlich nur knapp an der Indizierung vorbeigerauschte Gewaltgrad. Resident Evil 7 ist streckenweise eine wahre Blutschlacht, in der abgetrennte Körperteile noch das Harmloseste sind.

Akustisch punktet Resi 7 mit einem tollen deutschen Sprechercast, wobei nach Belieben natürlich auch auf Englisch umgestellt werden kann. Ansonsten macht der Sound wenig her. Das passt zwar gut zur Atmosphäre, aber bis auf ein eingängiges Titellied hat der Soundtrack recht wenig zu bieten.

Die große Frage ist jetzt natürlich, ob Capcom tatsächlich die Rückkehr zu den Wurzeln gelungen ist? Eine Antwort darauf ist gar nicht mal so leicht zu finden. Als Fan der ersten Stunde kann ich mich nicht mit allem identifizieren, was die Entwickler mir vorlegen. Vor allem Hauptfigur Ethan wirkt manchmal etwas zu cool für jemanden, der gerade einen wahrhaftigen Albtraum erlebt. Einem gut ausgebildeten Sondereinsatzkommando wie den S.T.A.R.S. nehme ich das eher ab, als einem Otto-Normalo. Das klingt jetzt aber schlimmer als es ist. Capcom hätte meiner Meinung nach sehr gut damit getan, die Reihe tatsächlich zu rebooten und nicht einfach nur eine Sieben als Suffix an den Namen zu klatschen. So ergibt der neue Teil im Gesamtkontext der Serie wenig Sinn und wirkt eher wie ein (sehr gutes) Sequel. Gut, gerade zum Ende hin erwartet uns eine sehr interessante Wendung, aber letztlich gibt das dem kompletten Bild eine gewisse Inkonsequenz. Wer die „alten Wurzeln“ aber alleine auf Horror und Rätsel festmacht, der wird sich hier bestätigt und befriedigt fühlen – da haben die Entwickler ihr Versprechen gehalten.

Mein Fazit: Die Entscheidung, sich vom dauerhaften Shootern zu entfernen und mehr Fokus auf die Atmosphäre zu legen war mehr als richtig. Resident Evil 7 schafft eine gute Balance zwischen Nervenkitzel, Gehirnanstrengung und Ballerei. Hatte die Serie zuvor ihren Zenit längst überschritten, erhebt sich Resi 7 wie der Phönix aus der Asche. Gerne mehr davon!

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Gepostet von am 24.01.2017 | 2 Kommentare