Das von Monolith Soft entwickelte Spiel Project X Zone 2, das wie sein Vorgänger von Bandai Namco Entertainment veröffentlicht wurde, erschien hierzulande am 12.02.2016 für den Nintendo 3DS. In dem taktischen RPG treffen Charaktere von Bandai Namco Entertainment, Capcom und Sega und diesmal auch Nintendo aufeinander. Freut euch auf alte Bekannte aus Tekken, Street Fighter, Resident Evil, Sakura Wars, Fire Emblem Awakening und viele mehr.

Trailer

Story

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den ersten Teil nicht kenne, aber von dem, was ich so in Erfahrung bringen konnte, hab ich das Gefühl, die Story wiederholt sich auf eine evtl. etwas andere Art hier wieder. Es zieht die Charaktere durch Risse, wodurch sie in anderen Universen und sogar in anderen Zeiten landen. Noch dazu tauchen überall im Universum seltsame, riesige goldene Ketten auf, deren Ursprung und Sinn sich uns noch nicht erschlossen hat. Goldene Ketten alleine wären ja langweilig, darum kommen die Bösewichte natürlich mit und die haben auch ihre vielen kleinen Schergen dabei. Was diese Bösewichte nun genau mit diesen goldenen Ketten vorhaben, wollen sie uns leider nicht erzählen. Dann müssen wir das wohl selbst herausfinden.

Gameplay & Kampfsystem

Im Prolog findet man sich mit zwei Charakteren irgendwo in einer Stadt. Nach einem kurzem Gespräch tauchen dann auch schon die ersten Gegner auf und uns wird in einem Tutorial nach und nach erklärt, wie das ganze System funktioniert. Sehr schön gemachte Sache, auch für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen.

Man läuft hier nicht frei herum, wie man es aus anderen RPGs kennt. Die Kapitel tragen sich direkt auf einer bestimmten Map aus, auf der wir und auch unsere Gegner herumstehen. Wenn man ein Team ausgewählt hat, mit dem man seinen Zug tätigen will, sieht man um ihn herum einen blauen Bereich. In diesem Bereich können wir uns bewegen. Des Weiteren befindet sich um uns herum ein etwas kleinerer gelber Bereich, das ist unsere Angriffsreichweite. Steht man seitlich oder hinter einem Gegner macht man dabei mehr Schaden wie von vorne. Das zählt dann aber natürlich auch für die Gegner, wenn sie uns angreifen. Es gibt auch noch Items oder Skills, die diese Effekte weiter verstärken können. Die Kämpfe selbst finden dann in einer Seitenansicht statt, wie man es auch aus Beat em Ups kennt. Allerdings funktioniert das da mit dem wild herumdrücken von Tasten eher nicht so, wir haben nämlich nur drei Aktionen zur Verfügung, die sollten wir nicht verschwenden. Wir haben verschiedene Tastenkombinationen für Skills zur Verfügung oder auch einen Spezialskill, der teils ziemlich reinhaut. Diesen können wir ausführen, sobald sich unsere XP-Leiste auf über 100% gefüllt hat, das passiert beim Kämpfen ganz automatisch. Unsere Teams bestehen erstmal immer aus zwei Charakteren. Hinzu kommt dann noch eine Soloeinheit, die uns im Kampf durch Drücken der R-Taste zu Hilfe kommt. Wer diese Soloeinheit sein soll, kann man im Menü festlegen. Die Teams selbst trennen kann man aber nicht. Außerdem können wir im Kampf noch weitere Unterstützung erhalten, wenn ein Team neben uns steht und wir einen Kampf starten, drücken wir im Kampf einfach die L-Taste.

Im Großen und Ganzen sehen die Kapitel also so aus: Ankunft auf Map, ein Gespräch findet statt (manchmal sehr lang), Hui! Gegner tauchen auf, wir kämpfen. Manchmal mit weiteren Gesprächsunterbrechungen/neuen Gegnern und dann wird der Kampf fortgesetzt. Wenn all unsere Teams ihre Züge aufgebraucht haben, sind die Gegner an der Reihe. Wenn diese uns angreifen, haben wir drei bzw. vier Optionen: Konter, Abwehr, Volle Abwehr oder Nichts. Außer nichts kostet alles irgendwelche Punkte, aber von denen hat man eigentlich meistens genug zur Verfügung. Ein Konter ist fast immer drin. Auf den Maps finden wir auch Kisten oder sonstige Gefäße, in denen sich Items befinden. Nach dem Kapitel kommt das Intermezzo. Hier haben wir die Möglichkeit, unser hart verdientes Geld im Shop für Items und Ausrüstung auszugeben, unsere Soloeinheiten neu zuzuordnen oder mit unseren verdienten AP unsere Skills zu leveln. Natürlich leveln auch die Charaktere an sich. Dadurch erhalten sie z.B. einen Fertigkeitenplatz oder eine Fertigkeit dazu. Teams, die eine nicht so hohe Bewegungsreichweite haben und anderen oft viele Runden hinterherlaufen müssen, bekommen von den Erfahrungspunkten leider nicht so viel mit. Vielleicht hab ich auch einfach nur das Pech, das gerade die immer in der falschen Ecke der Map stehen, denn dann tauchen genau am anderen Ende wieder Gegner auf. Bis die dort sind, ist der Großteil meistens schon erledigt. Das führt dann wiederum dazu, dass sie etwas stärkere Gegner oft nicht mit einem Angriff schaffen und deshalb nur sehr wenige Erfahrungspunkte bekommen, denn wer den Gegner erledigt, bekommt natürlich den Großteil davon.

Im späteren Spielverlauf ziehen die Kapitel sich dann schon etwas länger hin als man am Anfang vielleicht denkt. Ein Kampf kann schon 30-60 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Also nichts von wegen im Bett mal eben noch ein Kapitel vorm Schlafen, das könnte mit dem 3DS im Gesicht enden. N-Nicht, dass mir das passiert wäre!

Technik & Sound

Der Sound ist ziemlich stimmig gewählt. Im Kampf natürlich etwas intensiveres als bei einem normalen Gespräch. Würde mir jetzt nicht unbedingt die CD davon zulegen, aber an und für sich hat er mir ganz gut gefallen. Der Text im Spiel ist komplett deutsch, der Ton ist auf japanisch. Es wurde nicht sehr viel vertont, aber ein wenig. Vor allem wenn ein neuer Charakter auftaucht, darf er immer erstmal ein paar Sätze lang seine schöne Stimme vorführen. Ansonsten heißt es viel viel lesen. Die Optik ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Erst hat sie mir nicht so gefallen, aber mittlerweile mag ich sie eigentlich. Irgendwie ist sie ja doch ganz knuffig.

Fazit

Als ich um diese Review gebeten wurde, war ich erst alles andere als begeistert. Musste ich doch schon diese anderen tollen Spiele reviewen und Project X Zone 2 hat mich optisch anfangs überhaupt nicht angesprochen. Doch als ich mich dann etwas eingespielt hatte, war ich wirklich überrascht. Es ist gar nicht so doof, wie ich dachte! Es macht tatsächlich sehr viel Spaß. Auch wenn man denkt, nach einer Zeit wiederholt sich doch eigentlich alles, stört das bisher zumindest kein bisschen. Das Einzige, was mich etwas stört, sind die manchmal doch sehr langen Gespräche zwischendrin. Ich lese das alles durch, aber man könnte es natürlich auch einfach wegdrücken. Ich hab jetzt schon einige Spielstunden hinter mir, aber da ich noch nicht mal alle Charaktere hab, gehe ich davon aus, es kommt noch wesentlich mehr auf mich zu. Man bekommt also auf jeden Fall genug geboten für sein Geld. Optisch ist das Ganze anfangs nicht so pralle, aber wenn man mal ein bisschen gespielt hat, ist es eigentlich gar nicht mehr so schlimm. Schöne Kampfanimationen gibt’s noch obendrauf. Also ich kann das Spiel nur wärmstens weiterempfehlen.

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Dieses Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von Bandai Namco zur Verfügung gestellt.

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Testgerät: Nintendo 3DS, Ver. 10.6.0-31E

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Gepostet von am 09.04.2016 | Keine Kommentare

Wie NBC Universal auf der AnimeJapan angekündigt hat, wird der dieses Jahr erscheinende Anime Danganronpa 3: The End of Kibougamine Gakuen in zwei Staffeln aufgeteilt.
„Mirai Hen“ wird ab Juli ausgetrahlt, die zweite Staffel „Zetsubou Hen“ erst irgendwann später. Das genaue Datum ist noch nicht bekannt.

Mirai Hen wird sich auf die Charaktere aus dem ersten Spiel konzentrieren. Zetsubou Hen wird die Charaktere und Ereignisse vor dem zweiten Spiel näher beleuchten sowie eine Zusammenfassung von Danganronpa 2 enthalten.

Der Anime wird auf dem Werk von Kazutaka Kodaka basieren, der das Projekt auch überwacht. Das Original-Charakterdesign stammt aus der Feder von Rui Komatsuzaki, Seiji Kishi übernimmt die Regie. Norimitsu Kaihou (School-Live! Gunslinger Stratos: The Animation) arbeitet die Spielvorlage für den Anime aus. Das Animationsstudio Lerche übernimmt wieder die Animationen. Kazuaki Morita und Ryoko Amisaki übernehmen das Charakterdesign. Für die Hintergründe ist das Danganronpa-Designteam zuständig und Masafumi Takada komponiert die Musik.

NIS America brachte die ersten beiden Danganronpa-Spiele in Nordamerika und Europa letztes Jahr für PS Vita unter den Namen Danganronpa: Trigger Happy Havoc und Danganronpa 2: Goodbye Despair heraus, sowie auch das Spinoff-Spiel Danganronpa Another Episode: Ultra Despair Girls.

Quelle: ANN

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Gepostet von am 28.03.2016 | 2 Kommentare

Wie auf der offiziellen Seite des Seven Deadly Sins Anime am vergangenen Sonntag angekündigt wurde, werden ab August wöchentlich auf den Sendern TBS/MBS insgesamt vier Specialfolgen mit dem Untertitel – Signs of holy war – ausgestrahlt. Für die Specials schrieb Mangaka Nakaba Suzuki extra eine neue Geschichte.

Allerdings werden die Specials von einem anderen Produktionsteam produziert, als die TV-Serie:

Die Regie übernimmt Tomokazu Tokoro (Hellsing Ultimate, Haibane Renmei) bei A-1 Pictures. Yuniko Ayana (Girls Beyond the Wasteland) ist zusammen mit Yuichiro Kido (Gatchaman Crowds insight) für das Drehbuch zuständig. Das Charakterdesign übernimmt wieder Keigo Sasaki. Tomoko Sudo (Silver Spoon) ist der Chefanimator und Hiroyuki Sawano sowie Takafumi Wada komponieren die Musik.

Die Sprecher aus der TV-Serie kehren auch in den Specials wieder in ihre alten Rollen zurück. Die TV-Serie könnt ihr euch bei Netflix auf Deutsch oder Japanisch mit Untertiteln ansehen.

Quelle: ANN

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Gepostet von am 28.03.2016 | Keine Kommentare

Heute stelle ich euch Operation Abyss – New Tokyo Legacy vor. Hierbei handelt es sich um einen Dungeon Crawler von Experience Inc., den Machern von Demon Gaze, der dank NIS America bereits seit 5. Juni 2015 in unseren heimischen Verkaufsregalen steht.

Trailer

Story

Überall in Tokyo tauchen Portale auf, aus denen Monster in unsere Welt eindringen. Das können wir natürlich nicht so einfach auf uns sitzen lassen und machen uns mit ein paar Gefährten in Form des Xth Squad daran, herauszufinden, was da los ist und am besten setzen wir dem Ganzen auch noch direkt ein Ende.

Gameplay

Bevor wir das Spiel starten, können wir erstmal wählen, ob wir es im Basic- oder im Classic-Modus starten wollen. Während man im Basic-Modus einfach drauf los spielen kann, können wir uns im Classic-Modus vor Beginn unsere Charaktere basteln. Da das Spiel für mich noch ziemlich neu ist, habe ich den Basic-Modus gewählt. Dort kann man allerdings im Nachhinein auch noch neue Charaktere erschaffen. Dabei wählt man nicht nur Aussehen, sondern auch Name, Geschlecht, Persönlichkeit, Blood Code usw.

Wir starten also das Spiel, in dem wir an einem unbekannten, dunklen Ort zu uns kommen. Als wir uns dann genauer umschauen, sehen wir Leichen am Boden liegen. Fängt ja gut an. Dann taucht ein Junge auf und behauptet, er wäre hier, um uns zu retten, da wir von Monstern, so genannten Variants, entführt wurden. Als hätten sie nur darauf gewartet, kommen dann auch schon die ersten Variants auf uns zu und wollen uns angreifen, doch unser Retter nimmt den Kampf mit ihnen auf.

Da es hier nicht so sicher zu sein scheint, gehen wir lieber mal raus. Auf dem Weg werden wir wieder angegriffen, auch darum kümmert sich unser Retter selbst. Wir gehen alleine weiter und treffen erneut auf einen Gegner, um den sich diesmal eine neue Retterin kümmert, Alice. Alice begleitet uns dann auch auf unserem Weg zur Hinowa Academy. Dort angekommen offenbart sie uns, dass sie dem Xth Squad angehört. Dieser Squad kämpft im Geheimen gegen die Variants. Da wir etwas ganz Besonderes sind, schließen auch wir uns diesem Squad an. Jetzt können wir gemeinsam mit dem Squad Missionen annehmen und erfüllen. In Operation Abyss hat jeder unserer Charaktere einen Blood Code, was in dem Fall der Klasse entspricht.

Kampfsystem

In der Academy haben wir unsere erste Mission angenommen und begeben uns zu unserem ersten Dungeon, mit einem Team, das wir eigentlich gar nicht kennen. Denn vorgestellt wurde uns niemand. Ich als Neuling komme mir etwas überfordert vor, da ich nicht mal so recht weiß, was meine Teamkollegen tolles drauf haben. Bei einem Blick in das Menü und der Formation fällt auf… dass ich genauso wenig verstehe wie zuvor. Hinter den Charakteren stehen irgendwelche Abkürzungen, mit denen ich gerade nicht wirklich viel anfangen kann. Ein paar mehr Erklärungen wären nicht verkehrt gewesen.

Davon lassen wir uns nicht abhalten! Wir laufen in der Ego-Perspektive durch die Gegend, oben in der Bildschirmmitte sehen wir dabei eine kleine Map, die immer erst aufgedeckt wird, wenn wir das Stückchen betreten. Nach dem Random-Prinzip treffen wir hier dann auf Variants. Allerdings nicht nur Random, manche Gegner treffen wir an festen Orten, wenn sie z.B. zu Missionen gehören. Der Kampf an sich läuft rundenbasiert und in zwei Reihen ab. Vorne stehen am besten die Nahkämpfer, Heiler, Zauberer oder Item-Benutzer nach hinten. Hier hatte ich als absoluter Neuling erstmal das Problem, dass ich gar nicht wusste, wer welcher Blood Type ist. Die Abkürzungen haben mir hier zuerst auch nicht weitergeholfen.

Dann kämpft man sich durch die Dungeons, trifft ab und zu auch auf versteckte Türen, hinter denen sich Gegner, Items oder sonst was befindet. Im Dungeon gibt es auch verschiedene Zonen, die unseren Besuch dort etwas spannender machen sollen. Zum Beispiel die Dark Zone, die alles dunkel macht. Oder auch die Dispel Zone, in der Zauber keine Wirkung haben. Nach Kämpfen oder Missionen werden wir mit Growth Points (GP) belohnt. Natürlich ist beim Kämpfen auch Vorsicht geboten. Speichern kann man hier nämlich nicht. Nur wenn man im Besitz eines Power Recorders ist.

Zurück in der Academy finden wir das Development Lab, in dem wir unter anderem mit gefundenen Gegenständen diverse Items craften können. Außerdem finden wir das Medical Lab. Dort können wir uns zum einen Erholen, um wieder voll zu Kräften zu kommen. Zum anderen bekommt man hier sein Level Up. Auch durch das Erholen. Der ganze Spaß kostet uns GP. Also sollte man am Anfang noch nicht ganz so verschwenderisch damit umgehen. Das System ist für einen Neuling wieder nicht sehr übersichtlich. Es wird zwar erklärt, dass das so und so ist, aber trotzdem weiß man nicht, was man da jetzt genau tun muss.

Technik & Sound

Das Spiel erwartet uns mit englischem Dub und englischen Untertiteln. Das Handbuch bekommen wir in Deutsch, dafür nicht in physischer Form. Das darf man sich bei Bedarf herunterladen. Am Sound selbst habe ich nichts auszusetzen. Die Musik ist nicht überragend, aber sie passt. Auch die Stimmen sind alle relativ gut.

Optisch sehen die Dungeons zum Großteil immer wieder gleich aus. Zwar nicht hässlich, aber auch nicht besonders schön. Die Charaktere sehen aber bis auf wenige Ausnahmen sehr gut aus. Touch-Funktionen gibt es nicht wirklich, man kann den Text weiterdrücken.

Fazit

An und für sich ist es kein schlechtes Spiel. Vor allem für Fans von Dungeon Crawlern ist das meiste sicher nicht neu und für diese auch zu empfehlen. Schließlich verspricht Operation Abyss über 40 Stunden Spielspaß. Aber ich sehe es natürlich aus meiner Sicht als Neuling und anderen Neulingen würde ich es nicht empfehlen. Mir mangelt es einfach an Erklärungen, gerade da das Spiels teils ziemlich unübersichtlich wirkt.

Operation Abyss – New Tokyo Legacy gibt es für 39.23€ auf Amazon.


Dieses Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von NIS America zur Verfügung gestellt.

© 2014 EXPERIENCE ©2014 MAGES./5pb. Licensed to and published by NIS America, Inc. All rights reserved.

Testgerät: PS Vita, System-Software 3.55

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Gepostet von am 04.12.2015 | Keine Kommentare

Da im Team außer mir anscheinend kaum jemand eine PS Vita besitzt, wurde ich gezwungen habe ich die ehrenvolle Aufgabe erhalten, euch heute Dungeon Travelers 2: The Royal Library & the Monster Seal von Atlus vorzustellen. Der Dungeon Crawler erschien dank NIS America in Europa am 16. Oktober 2015 für die PS Vita. Für die PSP gab es das Spiel bereits 2013 in Japan. Allerdings ist die Version für die Vita überarbeitet worden.

Trailer

Story

In Dungeon Travelers 2 spielen wir den jungen Fried Einhard, dessen Ziel es ist, Monsterologie zu studieren. Um nicht nur in Büchern über Monster lesen zu müssen, schließt er sich der Royal Library als Libra an. Da ein Libra selbst aber nicht kämpft, sondern Monster nur versiegelt, werden wir von einigen Kämpfern begleitet.

Ein Glück, dass das Königreich Romulea gerade von einer Monsterplage heimgesucht wird.
Fried und sein tapferes Team haben also die Aufgabe, herauszufinden, was die Ursache der stetig wachsenden Monsteranzahl ist.

Gameplay

Zu Beginn befinden wir uns in der Royal Library, in der wir von Chief Irena direkt in unsere Aufgabe als Libra eingewiesen werden. Da in einem in der Nähe liegenden Dungeon zufällig gerade monstermäßig was los ist, werden wir mit einer Map in der Hand dorthin geschickt. Vor Ort sollen wir dann zwei Kämpfer treffen, die uns zu unserem Schutz begleiten. In dem Dungeon angekommen wird er erstmal von einem Erdbeben erschüttert, durch welches dann der Ausgang versperrt wird. Tja, dann bleibt uns wohl nur eine Richtung.

In Ego-Perspektive laufen wir durch den Dungeon, während wir im rechten Bildschirmteil eine Map eingeblendet haben, auf der immer wieder ein Stück aufgedeckt wird, wenn wir es betreten haben. Es gibt auch Räume, hinter denen sich Schatztruhen mit Items befinden oder auch mal Gegner. In einem “Raum” angekommen, wird die Höhle wieder durch ein Erdbeben erschüttert und wir hören weibliches Geschrei. Nachdem sich die Situation beruhigt hat, sieht man zwei Mädels am Boden liegen. Ein Pantyshot darf da natürlich nicht fehlen. Während sie da so liegen unterhalten wir uns und stellen nicht nur fest, dass sie die beiden Kämpferinnen sind, sondern auch, dass wir uns noch aus der Militärschule kennen. Ist ja schön.

Nun kämpfen wir uns durch den Dungeon und treffen dabei auf verschiedene Monster. Es fällt natürlich auf, dass die meisten davon hübsche, knapp bekleidete Mädels sind. Das andere sind dann z.B. Orangen. Die peinliche Geschichte, dass ich mich von Orangen habe töten lassen, aus Dummheit nicht gespeichert hatte, und genervt von vorne beginnen musste, lass ich hier mal aus. Wenn man dann auf die Tür stößt, hinter der sich der Boss befindet, wird sogar erwähnt, dass sich hinter der Tür etwas Mächtiges befindet. Bei Bedarf kann man dann noch mal in die Library zurück. Entweder zu Fuß oder durch das Item Emergency Exit. Ansonsten geht’s durch die Tür und der Kampf geht los. Wir treffen auf einen zerstörten Schrein und auf einen Mutanten. Ich muss denke ich nicht erwähnen, dass es sich auch hierbei um ein leicht bekleidetes Mädel handelt. Mittlerweile hab ich auch gelernt, dass man mit der Viereck-Taste das Menü öffnen und dort speichern kann. Wenn der Mutant besiegt wurde und wir sie in aufreizender Pose begutachten durften, geht’s zurück zu Chief Irena und nach einem Gespräch bekommen wir den Auftrag, im nächsten Dungeon etwas zu untersuchen. Na ja und so geht das eigentlich die ganze Zeit weiter. Wir treffen unterwegs auf weitere Kämpferinnen verschiedener Klassen, die sich uns nach einem kleinen Kampf liebend gerne anschließen. Ja, außer Fried selbst sind alles andere leicht bekleidete weibliche Charaktere.

Wirklich viel erklärt wird zu Beginn des Spiels nicht. Das folgt alles nach und nach durch Gespräche oder auch durch Lektionen, die im Spielverlauf im Secret Classroom freigeschaltet werden. Die Dialoge selbst wurden versucht, witzig zu gestalten. Ich persönlich besitze ja nicht so viel Humor, wie einige wissen, aber das ein oder andere Mal haben sich meine Mundwinkel schon etwas nach oben bewegt.

Kampfsystem

Wie bereits erwähnt, kämpfen wir nicht selbst, dafür sagen wir den Mädels, was sie zu tun haben. (Ein Traum für einen Mann?) Die Kämpfe finden rundenbasiert statt. Es werden nicht immer alle Skills direkt ausgeführt, der Magic User muss seinen Skill immer erst eine Runde lang aufladen. (Nichts mit schnell mal heilen.) Dieses Aufladen kann aber auch durch einen Angriff unterbrochen werden. Zum Glück weiß ich, wie man speichert.

Die Kämpferinnen haben verschiedene Klassen, z.B. Fighter, Magic User, Maid. Diese kann man bei höherem Level noch weiter spezialisieren. So kann aus dem Fighter etwa ein Samurai, Dark Lord oder Valkyrie werden.

Wie man es aus anderen JRPGs auch kennt, gibt es verschiedene Items zum Heilen von allem Möglichen. Der Großteil hat hier witzigerweise Essensnamen erhalten wie etwa Sandwich, Bagel usw. Eine Rückkehr zur Library heilt übrigens auch alle Wunden und sogar den Tod. Durch Drops oder in Schatztruhen erhält man Equipment, das man in der Library identifizieren lassen muss. Da wir jedes besiegte Monster in unserem Buch versiegeln, können wir aus diesen in der Bücherei Sealbooks erstellen, die uns verschiedene Stats bringen und ausrüstbar sind.

Technik & Sound

Zum Sound gibt’s nicht viel zu sagen. Es läuft die ganze Zeit Musik im Hintergrund, die mir zumindest jetzt noch nicht auf die Nerven geht. Ist ja auch was Gutes. In der EU-Version bekommen wir den japanischen Dub zu hören und haben englische Untertitel dazu. Die Sprecher machen ihren Job gut. Man kennt sie auch aus dem ein oder anderen Anime. In den Optionen hat man die Möglichkeit, in Kämpfen und Events nur die weiblichen Stimmen hören zu lassen. Für diejenigen, die sich durch die eine männliche Stimme gestört fühlen. Die Hintergrundzeichnungen und auch die Charaktere/Monster, die per Hand gezeichnet wurden, sehen sehr schön aus. Die Genießer unter euch können per Druck auf die Kreis-Taste Textbox usw ausblenden lassen, um den vollen Blick auf die Charaktere zu haben.

In den Dungeons kam bei mir zuerst so ein Retro-Feeling auf. Es sind halt einfache Steinwände, die etwas verwaschen aussehen. Zum Glück sind nicht alle Dungeons Höhlen, man kommt auch mal in einen Wald. Nicht, dass er weniger verwaschen aussieht, aber dort ist es zumindest etwas farbenfroher. Im Gegensatz zur japanischen Version, sind die US- und die EU-Version etwas zensiert worden. So viel Fanservice erträgt der Westen dann wohl auch nicht. Zumindest fehlen nur vier Bilder. Ich denke, damit kann man leben. Ich auf jeden Fall. Touch-Funktionen gibt es keine, nur wie gewohnt zum Speichern.

Fazit

Ich muss sagen, dass ich in den ersten paar Stunden ziemlich genervt war. Wenn man dann aber etwas mehr Geld in der Tasche hat und auch die Ausrüstung langsam besser und das Team größer wird, macht es sogar wirklich Spaß. Es gibt immer noch Momente, in denen ich die Vita gerne gegen die Wand werfen möchte, aber die gibt es bei vielen Spielen. Den Fanservice bräuchte ich natürlich in dieser Form so nicht, aber wirklich stören tut er mich jetzt auch nicht. Für Fans ist von jedem Typ Frau etwas dabei. Blonde Haare, braune Haare, rote Haare, grüne Haare. Große Brüste, kleine Brüste, keine Brüste. Schüchterne, aufgeweckte, tsundere. Also wer keinen Wert auf eine tiefgründige Story legt, dafür aber gerne rundenbasierte Kämpfe kämpft, der ist hier ziemlich gut bedient.

Dungeon Travelers 2 gibt es für 39.23€ auf Amazon.

Dieses Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von NIS America zur Verfügung gestellt.

©2015 AQUAPLUS. ©ATLUS

Testgerät: ヽ( ゚ヮ・)ノ PS Vita, System-Software 3.55

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Gepostet von am 15.11.2015 | Keine Kommentare

Tschüss.

 

Hidamari Sketch: Sae Hiro Sotsugyou Hen (Projektseite)

Episode 01: 1. – 20. Februar: Prüfungszeichnung
HD (720p, 10-bit): Torrent | DDL | XDCC #1369

Episode 02: 28. Februar – 1. März: Abschlusszeichnung
HD (720p, 10-bit): Torrent | DDL | XDCC #1370

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Gepostet von am 09.11.2014 | 4 Kommentare

Hidamari Sketch x Honeycomb (Projektseite)

Episode 08: 11. und 30. Oktober: Schreck! Vorbereitungen für das Yamabuki-Fest
HD (720p, 10-bit): Torrent | DDL | XDCC #1334

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Gepostet von am 01.10.2014 | 1 Kommentar

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