Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 24-

Koto und Mono, die 1. (von wahrscheinlich nur 1)

Meh, eigentlich wollte ich dieses Kapitel wieder copypasten, aber mein alter Text ist irgendwie nicht mehr auf dem aktuellen Stand meines Wissens… Das heißt aber nicht, dass ich ihn nicht kopieren werde. Das heißt nur, dass ich für Kapitel 25 wohl die Fortsetzung schreiben muss, und das bedeutet wieder Arbeit…


Wenn man als Schüler vor einer Schularbeit im Fach Deutsch sitzt und man gerade einen Satz schreiben will, der aussagen soll, dass man gerne Briefmarken sammelt, kann man folgenden Satz schreiben:
Mein Hobby ist das briefmarken Sammeln.

“Halt!” rufen da sofort die Rechtschreibnazis. “Briefmarkensammeln” schreibt man zusammen und groß! Aber das ist uns bei der Deutsch-Schularbeit nicht ganz klar und wir sind uns unsicher, wie man das Wort schreibt, also schummeln wir uns einfach drum herum.
Mein Hobby ist es, Briefmarken zu sammeln.

Und die Moral von der Geschicht? Substantivierung ist Silber, Cheaten ist Gold.

Im Japanischen braucht man sich bei Groß- und Kleinschreibung keine Sorgen zu machen. Ob man ein Wort zusammen oder auseinander schreibt, kann einem Japaner auch herzlich egal sein. Und überhaupt kümmert ihn der ganze Substantivierungs-Kram kein Stück, denn er schmeißt einfach koto hinter das Verb im Infinitiv und schon hat es sich in ein Nomen verwandelt. Bäm!

私の言ってることを信じて!
Watashi no itteru koto wo shinjite!
Glaub mir, was ich sage!

Ein einfacher Satz für den Anfang.

Itteru ist normalerweise ein Verb in der te iru-Form. Das heißt, dass es eigentlich nicht mit watashi no verbunden werden kann, da no nur Nomen mit Nomen verknüpfen kann und nicht Nomen + Verb.
Jetzt taucht da aber plötzlich ein wildes koto auf. Zuerst setzt es “Fusion” ein, aber die Attacke ging leider daneben. Itteru versuchte danach zu flüchten, aber koto hat ihm leider den Weg versperrt. Schließlich reichte die sehr effektive Attacke “Substantivierung” von koto aus, um itteru mit einem Schlag zu besiegen. Was dann passierte kann niemand sagen, denn itteru hat die Hälfte seiner Nihongo-Dollar verloren und wurde ohnmächtig…

Koto sagt einfach: “Das Verb, das vor mir steht, wird ein Nomen.” Und das funktioniert auch. Watashi no itteru koto kann man also in schlechtem, aber grammatikalisch richtigem Deutsch mit “Das von mir Gesagte” übersetzen. Schaut man sich den Rest des Satzes an (shinjite, “glauben”), so kommt man aber auf die schönere Übersetzung “Glaub mir, was ich sage!”

 

Ein weiteres Beispiel? Okay, mal überlegen… Ah, ich hab was Kreatives.

私の趣味は切手を集めることです。

 

Watashi no shumi wa kitte wo atsumeru koto desu.
Mein Hobby ist es, Briefmarken zu sammeln.

Watashi no shumi wa –> Mein Hobby betreffend
kitte wo atsumeru koto desu –> das Briefmarkensammeln.

Dasselbe funktioniert auch mit der Partikel no, aber nur, solange das zu nominalisierende Verb nicht im letzten Satzteil steht.

オスワルドさんはティナちゃんのチチを見るのが好きです。
Oswald-san wa Tina-chan no chichi wo miru no ga suki desu.
Oswald-san schaut gerne auf Tina-chans Brüste.

Koto kann aber noch viel mehr als das. Koto kann vor allem auch Adverbien und andere Nomen nominalisieren, falls das irgendwie Sinn ergibt. Nein, es gibt nun mal auch Nomen, die nichts Konkretes, sondern eher Immaterielles darstellen. (zB “Zeit”, “Alles” usw.) Hier kann man koto einsetzen, muss man aber nicht.

ロリがいなくなるとゲッビが寂しいのは当然のことだ。
Rori ga inakunaru to Gebbi ga samishii no wa touzen no koto da.
Wenn die Lolis verschwinden, ist es doch nur logisch, dass Gebbi einsam wird.

Hm, ich muss zugeben, das war jetzt kein einfacher Satz. Machen wir’s schrittweise im Schnelldurchlauf:

  • Rori ga inakunaru to –> Wenn die Lolis verschwinden
  • Gebbi ga samishii –> Gebbi ist einsam
  • no wa –> macht aus dem “Gebbi ga samishii” ein Substantiv und macht es zum Thema des Satzes (darauf wird sich das “inakunaru to” also beziehen)
  • touzen no koto da –> ist etwas Logisches

Hätte ich hier kein no koto eingesetzt, müsste die Übersetzung nicht “ist etwas Logisches”, sondern “ist logisch” lauten. Hm, blöderweise hab ich eigentlich letzteres geschrieben, aber da sieht man mal wieder, wie unwichtig / unsinnig eine wörtliche Übersetzung aus dem Japanischen sein kann.

Die letzte, größere Bedeutung macht “Anrede no koto” aus. Ich hab keine Lust mehr, mir noch was Lustiges zu überlegen, darum erklär ich’s lieber nüchtern: Diese Form von koto setzt man ein, wenn Gefühle und Emotionen im Spiel sind und ich ein konkretes “Ziel” dieser Emotionen habe.

ベルナデットのことが好きです。
Bernadette no koto ga suki desu.
Ich mag Bernadette.

Man muss hier kein no koto einsetzen, kann man aber, und es wirkt etwas höflicher und – gerade in Situationen wie diesen, einer echten Liebeserklärung – auch ein wenig zurückhaltender.


 

 

Es gibt neben koto auch noch mono. Während koto sich auf immaterielle Dinge und Umstände bezieht, heißt mono wirklich Eins-zu-Eins “Ding”. Nicht falsch verstehen, auch koto bedeutet “Ding”, aber mono meint anfassbare Objekte des Alltags.

 

 

 

 

Beispiele:

大きいな物 –> ookii na mono –> etwas Großes (“ein großes Ding”)
危ない物 –> abunai mono –> etwas Gefährliches (“ein gefährliches Ding”)
緑の物 –> midori no mono –> etwas Grünes (“ein grünes Ding”)
ワニっぽい物 –> wani ppoi mono –> etwas Krokodil-artiges (“ein Krokodil-artiges Ding”)

 

(Meine unkreativen Beispiele stammen von hier.)

Autor:
Datum: 24.06.2012
Kategorien: Blog, NanaOne-Japanischkurs

  1. 1 | Zockerfreak

    Mir kommt da gerade ne frage auf…

    Wie unterscheidet man das Alleinstehende no (の) mit Wörter wie mono (もの)?
    Vllt am Beispiel diesen hier:
    ookii na mono(大きいなもの).
    Könnte man das nicht auch ookii na mo no schreiben/übersetzen?
    Oder bekommt/weiß man das ausm Kontext herraus?!

    Ist jetzt nicht zum Thema aber vllt könnt ihr mir das trotzdem erklären ^^

    • 2 | Aru

      Das musst man als Leser einfach erkennen. Im Japanischen gibt’s ja keine Leerzeichen, höchstens in Kinderbüchern. Und mono schreibt man eigentlich mit dem Kanji “物”, deshalb wird’s dann eindeutig.

      • 3 | naich

        Habe beide Schreibweisen gleich oft in der Praxis gesehen, aber ich kann’s ja von mir aus auch mit 物 schreiben :P

        • 4 | Aru

          Wenn du das sagst, glaub ich’s dir. Sollte auch keine Kritik sein :P Wollte nur allgemein auch nochmal auf den Sinn der meisten Kanjis hinweisen^^
          Meistens ist es für Anfänger in Hiragana eh leichter!

  2. 5 | Zockerfreak

    In dem Beispiel würde ich eher sagen, ist schwierig ^^
    Auseinanderhalten ob das no nun allein steht oder zu mono gehört (man kann auch ein anderes Wort als mono nehmen, wo das no enthalten ist), finde ich doch recht schwer, vorallem wenn ich mehr oder weniger nur Hiragana kann :D
    Aber wenn man es in Kanji übersetz, dann hat sich meine Frage erübrigt. Wieder was gelernt ^^

  3. Mo no mono no mou. ^^

  4. 7 | HENTAI

    Ich hätte mal eine frage zu dem satz (bitte nich böse werden ich bin da nich so in der materie drin ;P)

    ” ベルナデットのことが好きです。
    Bernadette no koto ga suki desu.
    Ich mag Bernadette. ” mag<- dich"? sorry das des nen bissel wirr rüber kommt aber ich bin grad aufgestanden. ist übrigends mein erstes mal das ich diesen blog lese, und ich muss sagen das es sich alles schön lesen lässt hut ab.^^

    • 8 | naich

      Böse werd ich nicht, aber ich wär dir schon sehr verbunden, wenn du die Frage nochmal umformulieren könntest, sodass ich verstehe, was du fragen willst xD

  5. 10 | HENTAI

    hm ich finds sehr interessant das mein satzbau in der mitte einfach verschwunden ist D: epic shit

    • 11 | Gebbi

      Joa, die Kommentarfunktion hier ist manchmal eine ziemliche Zicke, vor allem bei Anführungszeichen. Ich war bisher allerdings zu faul, das zu fixen.

  6. 12 | Toto

    ロリをいなくなったらゲッビが寂しいのは当然のことだ。

    Der Satz ist falsch.

    ロリが無くなるとゲッビが寂しくなるのは当然だよ。

    Wäre richtig(er)!

    • 13 | naich

      Das musst du mir jetzt aber erklären.

      無くなる ist doch für Gegenstände (oder für Tode bei 亡くなる :V), wieso sollte ich das verwenden?

      寂しくなる ist zwar nicht falsch, aber wieso brauch ich das なる? Hat doch denselben Informationsgehalt, egal ob ich sage “Gebbi wird einsam” oder “Gebbi ist einsam” (im Kontext des gesamten Satzes natürlich).

      当然だよ ist auch nicht falsch, aber deswegen ist mein 当然のこ nicht inkorrekt und würde außerdem das こと rauslöschen, was ich aber als Beispiel für dieses Kapitel brauche xD

      • 14 | Drekelmann

        Ich glaube, Toto bezieht sich auf das ロリを vs. ロリが. So, wie ich den Satz mit “wo” verstehe, hieße er wörtlich so was wie “Das Einsamsein von Gebbi ist etwas Logisches, wenn ES (das Einsamsein von Gebbi) keine Lolis mehr hat.” Ich weiß ja nicht genau, wie es mit dem Bezug von Konditionalformen im Japanischen steht, aber wenn “Gebbi ga samishii no” das Satzthema ist (“darauf wird sich das “inakunattara” also beziehen”), sieht das für mich auch nach dem Subjekt der Konditionalform aus.

        – Gedankensprung –

        Toll, nach diesem Kapitel kann ich mich auch endlich an dem alten Herrn Wolf rächen…
        狼さんは花火類を吸うことが好きです。

        • 15 | naich

          Ja, das könnte sein. Bei den anderen Änderungen (inklusive と statt たら und dem よ am Ende) kann ich jedoch nach wie vor nicht nachvollziehen, wieso sie meinen Satz “richtig” machen.

  7. 16 | Drekelmann

    Mir fällt gerade auf, dass du in dem Satz おスワルドさんはてィナちゃんのチチを見るのが好きです bei den Namen Katakana und Hiragana mischst: Oswald -> おスワルド und Tina -> てィナ? Und warum schreibst du チチ in Katakana? (Ich kann das Wort im Wadoku nicht finden. Was für ein Wort soll das sein – Tit? Sonst vielleicht おっぱい nehmen?) Vielleicht hat das alles seine Richtigkeit, bin ja kein Experte, aber es wundert mich.

    • 17 | naich

      おスワルド und てィナ sind tatsächlich falsch, so was fällt halt beim schnellen Korrekturlesen nur schwer auf, weil das Wort in Gedanken ja richtig gelesen wird. Ich werd’s korrigieren. (Ich muss mir mal irgendwo einen Editor besorgen, ich will keine Falschinformationen verbreiten :O )
      チチ kenn ich in Katakanaschreibung, aber die Hiraganaschreibung ist auch richtig. Ein Kanji gibt es ebenfalls dazu (乳), aber ich glaub, das verwendet kaum jemand. Ja, es ist umgangssprachlich und derb für “Brüste”, aber es ist auch nur ein Synonym für おっぱい, mehr nicht.

      • 18 | Drekelmann

        Wenn ich schnell mal japanische Zeichen brauche und keine Lust habe, in der Sonderzeichentabelle herumzusuchen – insbesondere bei Kanji, wenn ich nur eine Lesung weiß und mit der Radikalsortierung nicht zurechtkomme -, nehme ich die “phonetische Eingabe” vom Google Übersetzer. Der macht da zwar auch manchmal recht abenteuerliche Sachen draus, aber meistens klappt es ganz gut. Wenn das Kontrollkästchen “Phonetische Eingabe” aktiviert ist und man die Umschrift eintippt, wandelt er die zuerst in Hiragana um; wenn man dann die Leertaste drückt, schlägt er einem auch mögliche Kanji- oder Katakana-Schreibungen vor.

        • 19 | naich

          Oder du nimmst einfach die IME-Leiste und tippst die Umschrift ein? xD
          Läuft zumindest unter Windows so, und ich sehe keinen Grund, etwas anderes zu verwenden.

          • 20 | DigiFox

            Nur echte Männer verwenden die Frauen Version :o http://ime.baidu.jp/type/

          • 21 | Drekelmann

            Und wo kriege ich die IME-Leiste her?

          • 22 | Gebbi

            In der Taskleiste auf DE klicken und auf JP ändern (evtl. vorher das jp. Sprachpaket aktivieren, falls noch nicht getan), dann Rechtsklick -> “Zusätzliche Symbole auf der Taskleiste”.

          • 23 | naich

            Installier dir ein japanisches Tastaturschema, blende deine Eingabegebietsschemaleiste ein und stell sie auf “Japanisch” um, wann immer du sie brauchst. Dann kannst du entweder die Microsoft-IME dafür auswählen oder die von DigiFox genannte Baidu-IME benutzen (nicht vergessen: auf Kana-Eingabe umstellen). Vielleicht schreib ich das nächsten Sonntag auf, eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass das eh schon jeder weiß xD

          • 24 | Drekelmann

            Danke.

            Nein, wusste ich nicht. Genau genommen hätte ich auch nicht erwartet, dass unter Windows etwas so einfach sein könnte, erst recht nicht etwas, das mit der Eingabe zu tun hat… :)

            Das japanische (bzw. ostasiatische) Sprachpaket ist bei mir schon lange installiert, aber ich dachte immer, das wären nur die entsprechenden Zeichensätze und damit hat sich das.

            Was lerne ich daraus? Selbst unter Windows gibt’s immer noch was zu entdecken.

  8. 25 | Toto

    @naich

    ‘Schuldige die späte Antwort.

    1) Intransitive/transitive Verben – schonmal gehört?
    2) ~のは当然だ。 oder ~のは当たり前のこと(なん)だ。 geht beides in meinen Ohren.
    3) Drekelmann hat es mit dem “Logischen” schon richtig erfasst und deswegen wird hier das と-conditional auch gebraucht: es zeigt etwas logisches/rationales, einen natürlichen Hergang an (“A passiert immer/natürlich, wenn B”). Deswegen steht es auch häufig mit ~なる im Hauptsatz. 寂しくなる klingt irgendwie besser, kann’s grade nicht erklären^^’ (Halb-Muttersprachler halt lol)

    • 26 | naich

      1) Jo, aber ich hatte eigentlich schon im Hinterkopf, dass sowohl 無くなる als auch いなくなる intransitiv (also “verschwinden”, das braucht kein Objekt) sind, und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass 無くなる für Gegenstände verwendet wird. Lag ich da falsch?
      2) Wieso soll こと nur für 当たり前 und nicht für ein simples 当然 gehen? Erklärs mir doch endlich mal xD
      3) Verstehe, und wann verwende ich dann ein ~ったら als Verbendung?

      • 27 | Internet

        Ich find als Mutterspracher klingt das Laptop bescheuert, aber laut dem Duden ist der und das möglich :o also 2 Möglichkeiten!!!

        1. richtig Naich
        1 (無くなる)
        今まであったもの、持っていたものがない状態になる。「夢が―・る」「痛みが―・る」
        盗まれたり、紛れたりして、見当たらなくなる。「網棚の荷物が―・る」
        使ったり、減ったりして、尽きる。「資金が―・る」
        2 (亡くなる)「人が死ぬ」の婉曲的な言い方。「恩師が―・られた」

        2.Laptop Vergleich oben -> Naich

        3. ったら verwendet man, wenn der Nebensatz abgeschlossen ist. と ist nur eine logische Schlussfolgerung, z.B. wenn ich Zucker in den Kaffee tue, dann wird er süß…

        Das ったら Beispiel finde ich hier aber nicht.

        Im Prinzip sind es nur Beispiele um die Verwendung zu demonstrieren, 100% sprachliche Korrektheit bei einen nicht Muttersprachler ist wohl fast unmöglich.

        Und ein “Oh bin gerade in Japan” und kann voll krass Japanisch, poste ich jetzt auch einfach mal : P

        • 28 | naich

          1) Ja toll, das bestätigt mein Wissen zwar, erklärt aber trotzdem nicht, wieso ich いなくなる nicht verwenden darf^^
          2) Hach, schreib das nächste Mal bitte nicht mehr so umständlich, dass man das synonym verwenden kann, dann hätt ich’s leichter beim Lösen deiner Texträtsel :P
          3) ロリがいなくなったら –> “Wenn die Lolis weg sind”, das ist doch ein Nebensatz :o

          Ich will euch nicht nerven, im Gegenteil, ich bin dankbar für jede Berichtigung, aber ich will halt vorher selber verstehen, wie das alles funktioniert, bevor ich den Satz umbessere xD

  9. 29 | Toto

    Meine Fresse, wenn du いなくなる verwenden willst, muss ein が davor und kein を, so wie fälschlicherweise in deinem ausgangssatz-.- ist transitiv/intransitiv denn so schwer zu verstehen!?

    • 30 | naich

      Nein, ist es nicht, und das war auch gar nicht meine Frage O_o
      Du hast nur darauf bestanden, 無くなる zu verwenden, und dafür wollte ich den Grund wissen.

  10. 31 | Toto

    ったら

    お前ら騒ぐなといったらッ

    meinst du so ein ったら?

    oder so eins: そんなことをしたら許せねぇよ

    das erstere wird eigentlich nur benutzt um zu sagen “ich hab’s schon tausend mal gesagt und jetzt sage ich es dir zum 1001 mal, ziemlich angepisst, dass du (endlich) ~“, wobei ~ häufig ein imperativ/aufforderung ist.

    das zweite ist das konversations-äquivalent zum generic ばconditional. AたらB aus A folgt die Konsequenz/fazit B. ※ bei natürlichen/logischen konsequenzen die in B eine Veränderung bewirken hört sich とcond. irgendwie in meinen ohren (und der meiner eltern^^) besser an, haha.

    • 32 | naich

      Na ja, wenn wir von Konditionalformen reden, welche Version von ったら werde ich dann wohl meinen?^^
      Aber gut, danke, das wollte ich wissen :)

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