BD-Kurzanalyse: Chunibyo Vol. 3

Inhaltsangabe

Die ostasiatische Mittagsschlafvereinigung für Magie des Sommers hält sich noch immer in Rikkas Heim am Meer auf. Eigentlich sollte man meinen, dass es für den Klub eine unbeschwerte Zeit am Strand sein sollte, aber weit gefehlt, denn Yuuta erfährt den wahren Grund für Rikkas Realitäsflucht: Völlig unerwartet verstarb Rikkas Vater vor einigen Jahren. Um ihn wiederzusehen, sucht sie daher verzweifelt nach der Grenze zur unsichtbaren Welt. In ihrer Trauer und Wut will Rikka zurück nach Hause flüchten und Yuuta beschließt kurzerhand sie zu begleiten. Die anderen bleiben noch und lassen weiter die Sonne auf ihre Bäuche scheinen. Ganz auf sich allein gestellt schließen Rikka und Yuuta einen weiteren Vertrag. Werden sie sich beim großen Schulfest ihre wahren Gefühle offenbaren können?

Synchronsprecher

Yuuta Togashi: Christian Zeiger
Rikka Takanashi: Friedel Morgenstern
Kumin Tsuyuri: Jennifer Weiß
Shinka Nibutani: Julia Meynen

Bild und Ton

Auch diesmal muss ich mich wieder selbst zitieren, da das Bild qualitativ gleichbleibend sehr gut ist: „Beim Bild kann ich nicht wirklich meckern, ist ja auch ein recht neuer Anime. Wie auf BDs üblich: hier und da ein wenig Banding. Das Bild ist ausreichend scharf und sieht auf meinem Fernseher echt prima aus. Der Ton ist ebenfalls gut abgemischt, wobei das beim üblichen Stereo auch kein Problem darstellen darf. Übrigens handelt es sich hier um eine echte 1080p-Produktion.

Verpackung und Extras

In dieser Volume liegen drei heiße Postkarten unserer Mädchen im Badeanzug bei. Natürlich darf aber ein höchst informatives Booklet nicht fehlen. Im Booklet stehen wieder einige Infos zu Charakteren, ein Episoden-Guide und Hiroyuki Takahashi gibt uns einen Einblick ins Setting des Animes. Zusätzlich befinden sich auf der Disc noch zwei Mini-Episoden.

Synchronisation

Die Synchronisation gefällt mir von Volume zu Volume besser: Man kauft den Sprechern ihre Rollen wirklich ab. Egal, ob es die zickige Shinka, die verschlafene Kumin oder die hyperaktive Sanae ist. Auch der Sprachgebrauch ist hervorragend und passt zum Alter der Charaktere.

Untertitel

Auch hier zitiere ich mich selbst, da die Qualität der Untertitel wieder sehr gut ist: „Die Dialoge passen sehr gut zu den Charakteren, wobei die Synchro einen deutlich höheren Charme hat, da sich dort nicht so genau an die japanische Vorlage gehalten wurde. Die gut aufgeteilten und gekürzten Untertitel bieten ausreichend Zeit zum Lesen. Schilder sind wie üblich als Untertitel übersetzt oder werden vorgelesen.“

Fazit

Zur Qualität brauche ich nicht mehr viel zu sagen: Synchronisation, Bild, Ton und Untertitel sind wirklich klasse. Der Anime selbst gefällt mir auch immer besser und könnte vielleicht einer der wenigen Anime werden, die ich mir noch einmal angucken könnte. Mittlerweile kommen wir dem Romance-Genre immer näher und rutschen dabei auch ein wenig in Klischees. Aber wenn Klischees so gut verpackt sind wie in Chunibyo, dann kann man sich die auch gerne ein zweites Mal ansehen. Außerdem erfahren wir etwas mehr über Rikkas Vergangenheit und warum sie dem Achtklässlser-Syndrom verfallen ist. Allerdings ist es wirklich schade, dass man die Bonusepisoden nicht auch synchronisiert hat, denn dann würde ich dem Ganzen wahrscheinlich auch eine verdiente 10/10 geben. Ich freue mich jedenfalls schon auf Volume 4.

9/10 Käsekuchen

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Dieses Rezensionsexemplar wurde uns freundlicherweise von Kazé zur Verfügung gestellt.

Testgeräte: Sony Bravia KDL 55W815BSAE2; Sony PS4; Sony HTCT60BT, PC

©2014 Torako Kyoto Animation Chu-2byo – Production partnership
©2015 VIZ Media Switzerland SA (German Version)

Autor:
Datum: 07.03.2016
Kategorien: Blog, Blu-ray-Reviews, Kazé

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