Diese Nachricht dürfte eingefleischte J-RPG-Fans ziemlich überraschen: Wie der Publisher Atlus bekannt gab, wird das neue »Shin Megami Tensei V« als Exklusivtitel für die Nintendo Switch erscheinen. Damit löst man auch gleichzeitig das Geheimnis auf, was es mit »Shin Megami Tensei HD« auf sich hat. Also kein Remake, sondern ein komplett neuer Teil, ist in Sicht.

Dass die Wahl der Plattform dabei auf eine Nintendo-Konsole fällt, ist, nachdem die vergangenen Spiele für den 3DS erschienen, keine unerwartete. Atlus begründete die Entscheidung damit, dass man die Switch aufgrund ihrer vielen Einsatzmöglichkeiten als potenteste Konsole sehe. Shin Megami Tensei hat eher unregelmäßige Releases und gabelt sich obendrauf noch in zwei Wege: Neben der Hauptserie gibt es noch die ebenfalls sehr erfolgreiche Persona-Reihe, die auch im Universion von Shin Megami Tensei spielt und vorzugsweise für PlayStation erscheint.

Atlus liefert zur Ankündigung direkt noch einen Trailer mit, weitere Information, wie zum Beispiel ein Veröffentlichungstermin, stehen noch aus.

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Gepostet von am 30.11.2017 | Keine Kommentare

Eigentlich liegt in der dunklen Putzkammer von NanaOne noch ein fast fertiger Testbericht zu »Nioh« herum. Allerdings hatte ich es nie geschafft, den mal fertig zu schreiben. Schande über mich! Glücklicherweise bekomme ich jetzt dafür eine neue Chance, denn jüngst hat das Hardcore-Rollenspiel eine PC-Umsetzung erhalten und ist als »Nioh: Complete Edition« bei Steam erschienen. Rund neun Monate nach der Erstveröffentlichung auf PS4 bekommen PC-Spieler eine Komplettfassung mit Hauptspiel und allen Story-DLCs serviert. Warum ihr euch Nioh unbedingt kaufen solltet, verrate ich euch jetzt (endlich). Darauf habt ihr immerhin viele Monate gewartet!

Er sieht nicht nur so aus wie der gute Geralt aus »The Witcher 3«, nein, Protagonist „William Adams“ ist ebenfalls eine totale taffe Sau, wenn es darum geht, sich mit Waffengewalt durch Feindeshorden zu kloppen. Im alternativen Japan des 1600 Jahrhunderts hat er dafür auch reichlich Möglichkeiten, denn das machthungrige British Empire hat einen Krieg unter den Fürsten des Landes angezettelt, den wir aus der realen Geschichte als „Schlacht von Sekigahara“ kennen und aus der der Tokugawa-Shogunrat hervorging. Im spielerischen Paralleluniversum dient das allerdings nur als als lose Plattform, denn alles dreht sich um übernatürliche Mächte und die sogenannten „Amrita“ Wundersteine, die Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten beschenken, oder in blutrünstige Dämonen verwandeln. Diese Steine will sich die Königin von England aneignen und so die Weltherrschaft erlangen. Damit dies geschehen kann, muss reichlich Blut fließen und diesem Bestreben folgt Nioh ohne mit der Wimper zu zucken. Dabei hangelt sich das Rollenspiel von Koei Tecmo und Team Ninja immer an der japanischen Vergangenheit entlang, sogar William Adams gab es wirklich – auch wenn das mit den Dämonen wahrscheinlich unwahrscheinlich ist.

Auf der PS4 rangierte Nioh als Geheimtipp für Hardcore-Fans und gehört zu dieser Art Games, bei denen wir am Anfang erst mal sehr viel Lehrgeld in Form von Nerven lassen. Während William nach nur wenigen Treffern das Zeitliche segnet, wirken unser Gegner oft wie unbezwingbare Stahlkolosse, um die wir uns tänzelnd bewegen müssen, um sie im richtigen Augenblick mit gut platzierten Treffern aus dem Bild zu kicken. Wer da nicht frustresistent ist, verabschiedet mit Sicherheit den einen oder anderen Controller in die ewigen Jagdgründe oder gibt verzweifelt auf. Nioh ist kein Spiel für Gelegenheitshelden.

Nun könnte man glatt dem Irrtum erliegen, dass es sich hier wieder „nur“ um einen Dark-Souls-Klon handelt. Doch das wäre fatal! Sicherlich, in seinen ersten Momenten erinnert das Rollenspiel frappierend an das Meisterwerk von From Software, doch schnell geht Nioh eigene Wege, setzt eigene Akzente. Das beginnt schon bei der Story, dich sich in Haupt- und Nebenmissionen unterteilt, welche wir auf einer großen Karte auswählen können. Nach erfolgreichen Abschließen sogar nochmals unter verschärften Bedingungen, um bessere Beute und mehr Amrita bzw. Erfahrungspunkte zu erhalten. Aber auch das Handling der Waffen oder die Systematik der Speicherpunkte haben ihre ganz eigene Note. Wer versucht Nioh wie ein typisches Souls-Game zu spielen, stößt schnell an seine Grenzen. Alleine die waffenspezifischen Kombos, die mit freischaltbaren Skills sogar noch erweitert werden können, oder der „KI-Impuls“, den wir nach erfolgreicher Ausführung jener Kombos nutzen, um im Kampf unsere Ausdauer wieder aufzufüllen, bedeuten umdenken. Dazu gesellen sich drei verschiedene Haltegriffe, die noch mal unterschiedliche Vor- und Nachteile mitbringen, und die Tatsache, dass wir jede Waffe einzeln leveln müssen, um ihre maximale Kraft zu entfalten. Klingt erst mal nach viel trockener Theorie, spielt sich aber unglaublich flott. Wer den Walzer aus Ausweichen, Kombos und KI-Impuls verinnerlicht, erlebt extrem dynamische Auseinandersetzungen.

Genauso komplex wie das Kampfsystem, kommt das Beuteschema daher. Hier kupfert Nioh gekonnt bei Diablo ab und beschenkt uns mit reichlich Loot, in verschiedensten Qualitätsstufen. Grob erklärt findet man in jedem Level immer wieder gleiche bzw. ähnliche Items, die aber mit wechselnden Seltenheitsstufen und unterschiedlichen Boni jedes Mal etwas anders ausfallen können. Es lohnt sich also Farm-Runs einzulegen, um sich die perfekte Ausrüstung zu sammeln. Zwar wirkt es leicht wie eine ausgemachte Inflation, wenn ich auf dem Weg zum Spielende alle paar Minuten Ausrüstungsteile austausche, aber der Zufallsfaktor und das Glücksgefühl, ein besonders seltenes Teil ergattert zu haben, motiviert ungemein. Wer es noch spezifischer mag, kann sich auch am Crafting auslassen und seine Fundstücke in der Schmiede weiter verbessern.

Mit einem Kaufpreis von um die 50 Euro steigen die Erwartungen, doch mit rund 60 bis 100 Stunden Spielzeit (je nachdem, wie viele Nebenmissionen ihr abschließt) serviert euch die Complete Edition ein wahres Brett an Umfang. Allerdings dürfen PC-Spieler nur einen mittelmäßigen Port erhalten, der zwar tut was er soll, sich aber keine Mühe gibt, Nioh zum waschechten PC-Spiel werden zu lassen. Die optischen Einstellungen im Launcher lassen nur 16:9-Auflösungen zu, die Bildschirmrate kann maximal auf 60 Bilder pro Sekunde eingestellt werden und wer kein Gamepad besitzt, braucht die Steuerung mit der Tastatur erst gar nicht probieren – die Maus kann im Spiel nämlich nicht verwendet werden und der Versuch, das bockharte Gameplay nur mit Tasten zu meistern, dürfte eher etwas für bekennende Masochisten sein.. Das sollte zwar kein Grund sein, das grandiose Spiele zu meiden, aber dennoch geht Koei Tecmo hier den schweren Weg und enttäuscht PC-Fans.

Kleiner Fakt am Rande: Nioh war bereits seit 2004 in Entwicklung und wurde mehrfach verschoben. Daher merkt man dem Spiel auch an, dass es durch die wechselnden Entwickler und zeitlichen Abstände verschiedenste Ideen in sich vereint. Wir haben also eine Spielwelt, die an Onimusha erinnert, ein Kampfsystem wie aus Ninja Gaiden, mit dem Schwierigkeitsgrad von Dark Souls und Diablos Loot-Konzept. Klingt erst mal verrückt, doch genau diese Mischung mach Nioh zu einem wirklich außergewöhnlichen Erlebnis, das ihr allerdings nur dann genießen könnt, wenn ihr tatsächlich Nerven wie Drahtseile habt und euch von ein paar Bildschirmtoden nicht die Frisur vermasseln lasst.

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Gepostet von am 29.11.2017 | 3 Kommentare

"Schätzchen, auf was für Seiten treibst du dich denn rum?" - "Auf einer Fansub-Seite..." - "Aber Kind, Fansubs sind tot!" - "So wie ich in meinem Inneren."

Der tägliche NanaOne-Newsticker – immer top informiert!

  • Der Seasonstream findet heute leider nicht statt, da naich und Blacky spontan geplatzt sind. Bis sie wieder zusammengesetzt sind, wird voraussichtlich eine Woche ins Land gehen, sodass der sechste Herbstseason-Stream am kommenden Dienstag stattfinden wird.
  • Damit ihr in unserem irrwitzigen Stream-Tohuwabohu nicht den Überblick verliert, bieten wir ab sofort oben in der Hauptnavi einen Sendeplan an, den ihr euch auch in euren Google-Kalender kopieren könnt. Dieser wird immer ungefähr zwei Monate im Voraus befüllt. Mit einem Klick auf die jeweilige Sendung könnt ihr so auch eine Liste der Anime, die im jeweiligen Stream gezeigt werden, aufrufen.
  • Zu The Big O 20 gibt es eine v2, da dort aufgrund massiver Bamboozelung die Tonspur fehlte. Download via DDL oder über den neuen Batch.
  • Das dritte Voradvents-Release haben wir nicht vergessen. Der dritte Voradvent zieht sich nur noch etwas hin.
  • Fansub ist immer noch tot.

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Gepostet von am 28.11.2017 | 5 Kommentare

Das Internet. Graue Wolken verschleiern die einstige Schönheit dieses kreativen und freien Paradieses. Ein rachsüchtiger, kindischer Tyrann mit blondem Skalp beansprucht alle Aufmerksamkeit für sich und stürzt die Welt der viralen Medien in Dunkelheit. Doch ein mutiger Held stellt sich ihm und deinem Regime der totalitären Volksverdummung entgegen: Alexomas, The Rost.

Mit der Hilfe seiner trotteligen doch herzensguten Kameraden stellt er sich dem Schrecken entgegen. Tritt auch du seiner Liga der Perversen Katzenliebhaber bei!
Schalte ein, um dein Beitrittsformular per Fax einzureichen und deinen Mitgliedsausweis, auf Fotopapier gedruckt, gleich in der nächsten Woche zu erhalten!

Montag, 27.11.2017, ab 20:30 Uhr

Auf NanaOne und Twitch einschalten.

PS: Aufzeichnungen vergangener Streams gibt es hier oder auf Twitch.

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Gepostet von am 27.11.2017 | Keine Kommentare

In der japanischen Talkshow Deep in Abyss Katari wurde erwähnt, dass eine Fortsetzung von Made in Abyss geplant ist. Diese Ankündigung wurde danach auch noch mal mit einem offiziellen PV, welches aber leider nur Szenen aus der ersten Staffel zeigt, bestätigt. Ob es sich dabei um einen Film, eine OVA oder sogar eine weitere Staffel handelt, wurde dabei noch nicht verraten.

Die erste Staffel von Made in Abyss wurde dieses Jahr in der Sommerseason im japanischen Fernsehen ausgestrahlt und umfasste 13 Folgen. Sie basiert auf dem gleichnamigen Manga von Akihito Tsukushi. Die Regie führte Masayuki Kojima (Black Bullet, Monster) und die Animationen stammen vom Studio Kinema Citrus (Black Bullet, Barakamon). In Deutschland ist die Serie bislang nicht lizenziert.

Made in Abyss handelt von dem Mädchen Riko und dem Roboter-Jungen Reg, die zusammen einen riesigen Abgrund, das sogenannte Abyss, erkunden und dabei unter anderem auf viele mysteriöse Wesen stoßen.

Quelle: ANN

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Gepostet von am 26.11.2017 | 2 Kommentare

Nachdem diesen Monat die ersten Mangas von Manga Cult erschienen sind, wurden nun auch schon die ersten Lizenzen für 2018 angekündigt. Das Programm ist noch nicht vollständig, es wird regelmäßig upgedatet.

Tekkon Kinkreet (von Taiyou Matsumoto)

Waisen auf der Hauptstraße von Treasure Town, verlorene Kinder, Hell- und Dunkelhäutige müssen sich mit Verbrechen, wie Stehlen oder Kämpfen durchschlagen, um zu überleben. Um sie herum ist eine Welt voll von Korruption, Einsamkeit, Kleinkriminellen, neurotischen Polizisten und einer Bande von sadistischen Yakuza, die bestimmte Pläne mit ihrer Stadt hat. Können sie in dieser Umgebung heranwachsen?

Einzelband | Hardcover | Riesenformat | 28,00 €

Green Worldz (von Yuusuke Oosawa)

Der junge Akira ist in der U-Bahn unterwegs, die aufgrund eines Stromausfalls plötzlich stoppen muss. Wieder an der Oberfläche findet er grotesk entstellte Menschen vor – von Pflanzen befallen. Die Pflanzen scheinen willkürlich Menschen anzugreifen, sie zu töten und zu fressen. Zusammen mit anderen Überlebenden flüchtet sich Akira zurück in die U-Bahn. Doch als die Vorräte knapp werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als eine erneute Expedition an die Oberfläche – wo sie auf einen mysteriösen Kämpfer mit Kettensäge und ein mutiertes Riesenbaby treffen …

Einzelband | Softcover | Großformat | 10,00 €

Parataxis (von Shintarou Kago)

Der Manga erzählt in verschiedenen Geschichte von einer düsteren Zukunft in der Biomechanoide für die verschiedensten Zwecke erschaffen werden. Eine (klassische) Frage haben alle Geschichten gemein: Sind die Biomechs einfach nur Maschinen oder schon Lebewesen?

Einzelband | Hardcover | Riesenformat | 28,00 €

Aposimz – Land der Puppen (von Tsutomu Nihei)

Vor 500 Jahren verloren die Menschen des künstlichen Planeten Aposimz den Krieg gegen den Kern des Planeten und somit auch ihr Recht, auf Aposimz zu leben. Deswegen müssen sie seitdem auf der eiskalten Oberfläche des Planeten durchhalten. Sie verstecken sich in den Ruinen einer längst vergangenen Zeit, um der Unterdrückung durch die aggressiven Cyborgs (oder Puppen) des Kernes zu entgehen, während sie eine mysteriöse Krankheit einem nach den anderen selbst in Puppen verwandelt.

Bisher 1 Band | Softcover | Großformat | 10,00 €

Kuhime (von Hideo Takenaka)

Es sollte eigentlich nur eine harmlose Mutprobe werden. Doch als sich Seiji und seine Freundin Mai in ein altes, verlassenes Haus wagen, treffen sie auf Lady Nene, ein menschenfressendes Monster im Körper einer attraktiven Frau, das Mai auf grausame Art und Weise das Leben nimmt. Als Seiji panisch die Flucht ergreift, bekommt er unverhofft Hilfe von Kiri, einem Mädchen mit schneeweißem Haar, das dieselben mysteriösen Fähigkeiten zu besitzen scheint, wie das Monster in Frauengestalt.

4 Bände | Softcover | Großformat | 10,00 €

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Gepostet von am 23.11.2017 | 1 Kommentar

Unsere Reaktion auf zahlreiche Inhalte der heutigen Sendung.

Heute ab 20 Uhr:
Shrek Live! Sunshine!! 9

Hier einschalten

Wir schauen:
Dynamic Chord / IDOLiSH7 / Taishou Mebiusline: Chicchai-san / The iDOLM@STER Side M / TsukiPro The Animation

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Gepostet von am 21.11.2017 | Keine Kommentare

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