Da jeder weiß, dass ich überhaupt nicht faul bin und sogar in der Zeit, in der ich nicht fansubbe, etwas für das Großunternehmen NanaOne™ tue, hab ich mir mal anständig angeschaut, wie man in Flash codet. Herausgekommen ist dies. Viel Spaß.
(21,4 MB)

Teil 1
Teil 2

Flash wird niemals sterben. Niemals!

 

Weiterlesen

Gepostet von am 20.07.2015 | 89 Kommentare

Als ich gestern auf dem Weg zur Schule war, hab ich in der U-Bahn diesen Kerl gesehen, wie er ungeniert #menspreading gemacht hat und uns zwei anderen Mitfahrer*in*istor/#xir,,,leberkäsinnen den ganzen Platz im leeren Zug weggenommen hat. Mutig, wie ich bin, bin ich auf diesen ekelhaften MANN losgegangen und hab ihn gefragt, ob dieser weiße cisheterosexuelle Kotmeister sich nicht einfach aus der U-Bahn schmeißen könnte #killallmen. Dann hatte er doch tatsächlich den Nerv, mir, einer FRAU (Ja, ich hatte zum Frühstück nur Avocadomarmelade auf dreiviertel-getoastetem Roggenbrot, da fühl ich mich immer 86 Minuten lang wie eine Frau #transproblems), zurückzuantworten: „Wat?“ Da hab ich dann ganz nonchalant zurückgeantwortet: „Aber Jesus war kein Nazi“, was ein Zitat aus dem SCUM-Manifest ist, das ich auf jeden Fall gelesen hab und von dem ich ganz sicher nicht nur ein paar Zitate von Tumblr kenne. Dann wurde er ganz bleich und sein Gesicht ist explodiert UND DER GANZE BUS HAT APPLAUDIERT DAS IST ECHT SO GESCHEHEN GLAUBT MIR UND GEBT MIR EUER GELD AUF PATREON ICH BIN EIN OPFER

edit: Gebbi hat den falschen Encode mit fehlenden Types in Folge 07 reingemuxt, Ersatz folgt am Abend. In der Zwischenzeit dürft ihr ihn mit diesem Stein bewerfen:

V2 IST ONLINE!

Tokyo Ravens (Projektseite)

Episode 07: Oni-Verschlinger (v2)
HD (720p, 10-bit): Torrent | DDL | XDCC #1426

Episode 08: Schöpfung
HD (720p, 10-bit): Torrent | DDL | XDCC #1425

Weiterlesen

Gepostet von am 07.06.2015 | 12 Kommentare

Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 58 –

Niemand mag Konni

Wisst ihr was? Ich habe das Gefühl, dass ich euch viel zu lange mit einfacher Grammatik und simplen Satzaussagen bei der Stange gehalten hab. Ich finde, es wird langsam mal Zeit, euch ein paar lustige Dinge zum Auswendiglernen zu zeigen, damit mir die Leserschaft davonläuft und ich mehr Zeit habe, um zwischen den Kapiteln zu prokrastinieren! Oder fürs Studium zu lernen, das wär wohl auch keine so schlechte Idee. I-Ich meine natürlich, ich werde bestimmt ganz viel fürs Studium lernen und sicher nicht meine Zeit unnötig mit lustigen Katzenbildern und Videospielen vergeuden! G-Ganz ehrlich! Sie können jetzt aufhören, mitzulesen, Herr Professor!

J-Jedenfalls wissen wir seit Kapitel 3 jetzt, dass für japanische Verben eine Form existiert, die die Gegenwart und gleichzeitig eine höfliche Sprechweise ausdrückt. Ja, genau, die masu-Form war’s mit tabemasu und yomimasu. Die masu-Form erkennt man ziemlich einfach, indem man nachguckt, ob da am Ende des Verbs ein “masu“ dranhängt. Jetzt haben sich vielleicht ein paar Leute gefragt: „Aber Herr Lehrer, wenn die Verben in der Wörterbuchform eigentlich taberu und yomu heißen, wieso heißt die masu-Form dann nicht einfach taberumasu und yomumasu?“

Nun, mein braver, aufmerkasmer Schüler (Dich hab ich nicht gemeint, Konni! Ab zum Direktor!), da musst du wohl leider einen Sprachgeschichtsforscher fragen, denn ich habe keine Ahnung, warum sich die masu-Form so komisch von der Wörterbuchform unterscheidet. Was ich dir dafür sagen kann, ist, wie man sie bildet.

Das ist eigentlich ganz simpel. Wir schmelzen zuerst das Verb in der Wörterbuchform ein und gießen es dann in eine sogenannte Konjunktionalform“ (連用形, ren’youkei; manche sagen auch „masu-Stamm“, aber das ist doch fast schon ein Grundschulausdruck). Danach kleben wir einfach ein masu dahinter und wir sind fertig. Doch dann kommt die kleine Fee der japanischen Sprache und knallt dir mit der Faust direkt eine ins Gesicht. Das kitzelt zwar nur ein wenig, weil sie als Vollzeitfee nun mal ziemlich kleine Händchen hat, aber so einfach funktioniert die Bildung dieser masu-Form nun auch wieder nicht. Das Problem, das wir dabei haben, ist, dass diese Konjunktionalform davon abhängig ist, mit welcher Art von Verb wir es zu tun haben. Es gibt nämlich drei Arten davon:

1 – Vokalische Verben

Man nennt sie auch „einstufige Verben“. Das sind Verben, die in der Wörterbuchform auf -ru enden. Verwendet man eine lateinische Umschrift, kann man sogar erkennen, dass sie -eru oder -iru hinten dranhängen haben (also eine Silbe aus der E-Reihe oder I-Reihe + ru).

Bei vokalischen Verben ist die Ren’youkei nicht sehr kompliziert. Wir schneiden einfach -ru weg, werfen es zum Altpapier und sind fertig. Für die masu-Form müssen wir an dieses ru-lose vokalische Verb nur noch ein -masu anhängen.

Wörterbuchform Ren’youkei masu-Form
食べる (taberu; essen) 食べ (tabe) 食べます (tabemasu)
寝る (neru; schlafen) (ne) 寝ます (nemasu)
起きる (okiru; aufwachen) 起き (oki) 起きます (okimasu)
見る (miru; sehen) (mi) 見ます (mimasu)
出る (deru, hinausgehen) (de)
出ます (demasu)

 

So weit, so gut. Die nächste Verbgruppe ist nicht mehr so einfach, muhahaha!

2 – Konsonantische Verben

Wer hätte das erraten. Die werden allerdings nicht „zweistufig“, sondern „fünfstufig“ genannt, weil sich der Stamm auf fünf verschiedene Arten verändern kann. Hurra! Wenigstens haben alle konsonantische Verben gemeinsam, dass sie in der Endung immer ein „U“ haben (also ku, mu, tsu etc.). Für die Ren’youkei pickt man sich dann das U einfach raus und biegt es gerade, sodass es wie ein I aussieht. Aus ku wird ki, aus mu wird mi, aus tsu wird… nicht tsi, sondern chi. Einfach in der Kana-Tabelle nachgucken, wenn man sich nicht sicher ist. Solange man eine Zeile nach oben geht (von U nach I), liegt man richtig. Am Ende macht man’s den vokalischen Verben nach und holt sich etwas Panzertape, um ein -masu dranzukleben.

Wörterbuchform Ren’youkei
masu-Form
読む (yomu; lesen) 読み (yomi) 読みます (yomimasu)
聞く (kiku; hören) 聞き (kiki) 聞きます (kikimasu)
死ぬ (shinu; sterben; das ist das einzige japanische Verb, das auf nu endet) 死に (shini) 死にます (shinimasu)
持つ (motsu; halten) 持ち (mochi; nein, das ist nichts Leckeres) 持ちます (mochimasu)
帰る (kaeru; zurückkehren) 帰り (kaeri) 帰ります (kaerimasu)

 

(In den beiden Beispieltabellen kann man übrigens sehr gut sehen, warum ein Teil des Verbs ein Kanji ist und der andere Teil in Hiragana geschrieben wird. Ein Kanji ist in der Aussprache etwas Unveränderliches, aber Silbenzeichen kann man problemlos austauschen, wenn sich die Silbe verändert. [Memo an mich: Überarbeitetes Kanji-Kapitel verlinken~])

„Aber Herr Lehrer, warum steht da kaeru? Ist das wegen -eru nicht ein vokalisches Verb?“
Gut aufgepasst, lieber Schüler. Und du gehst zum Direktor, Konni. Mir egal, ob du gerade eben erst bei ihm warst.
Unter den konsonantischen Verben gibt es ein paar falsche Freunde. Die enden in der Wörterbuchform zwar auf -iru oder -eru, sind aber trotzdem keine vokalischen Verben, sondern konsonantische. Die muss man halt einfach lernen. Das sind unter anderem Wörter wie:

帰る (kaeru, zurückkehren)
入る (hairu, hineingehen)
走る (hashiru, schnell laufen)
知る (shiru, wissen)
切る (kiru, schneiden)
限る (kagiru, einschränken)
要る (iru, brauchen)

 

… und wahrscheinlich noch ein paar, die ich vergessen hab. Egal, die lernt man früher oder später sowieso kennen.

3 – Unregelmäßige Verben

Von denen gibt’s hunderte, die man alle auswendig lernen muss. Muhahahaha!
… Na ja, eigentlich gibt’s nur zwei. Aber ja, die muss man wirklich auswendig lernen.

Wörterbuchform Ren’youkei
masu-Form
する (suru; tun, machen) (shi) します (shimasu)
来る (kuru; kommen) (ki) きます (kimasu)
 
(Technisch gesehen gibt es noch mehr Ausnahmen, aber die gehören alle in die ehrerbietige Höflichkeitssprache, die jetzt noch zu kompliziert wäre.)

 

So, und jetzt haben wir neben der masu-Form auch die Ren’youkei kennengelernt, mit der man noch verdammt viel mehr anstellen kann als nur ein -masu dranzuhängen. Eigentlich würde ich jetzt schreiben: „Aber das verrat ich noch nicht!“, aber damit würde ich ja voraussetzen, dass ich nach so viel Trockenheit überhaupt noch Leser hab.

Weiterlesen

Gepostet von am 30.12.2014 | 13 Kommentare

Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 2v2 –

Madoka Grammatica

Was guckst du da? Das ist das Artikelbild, geh wieder zurück auf den Artikel!

Nachdem wir uns jetzt so lange mit der japanischen Schrift beschäftigt haben (ein ganzes Kapitel lang!), wird es doch langsam mal Zeit, sich die Satzbildung und die grundlegende Grammatik dieser seltsamen Sprache anzuschauen.
Fangen wir doch mal umgekehrt an und gucken auf ein deutsches Satzbeispiel:

„Harald klaut Pausenbrote.

Wer von euch brav im Deutschunterricht aufgepasst hat, kann die Satzglieder in diesem kleinen Satz sicherlich bestimmen. „Harald“ ist das Subjekt, „klaut“ das Prädikat und „Pausenbrote“ ist ein Objekt. (Ich weiß, das ist nicht zu hundert Prozent korrekt, reicht aber für den Beginn.)
Subjekt, Prädikat, Objekt – Ein Musterbeispiel für einen deutschen Satz. Harald ist stolz auf euch und klaut euch das Pausenbrot erst morgen wieder.

Japaner finden diese Wortreihenfolge aber irgendwie voll doof und vertauschen das Prädikat mit dem Objekt. Ja, statt „Harald klaut Pausenbrote“ sagt man auf Japanisch lieber „Harald Pausenbrote klaut, junger Padawan“! Schlimmer noch, diese Satzreihenfolge wäre zwar ideal, aber es lässt sich theoretisch mit der japanischen Sprache vereinbaren, gewisse Satzteile an völlig seltsame Stellen zu setzen. So kann aus dem Satz auch schnell mal ein „Pausenbrote Harald klaut“ werden. Das ist in diesem Satz ja gar kein Problem, die Bedeutung ist noch immer klar. Dann kommen aber plötzlich solche Sätze wie „Dietrich Maria ermordet“. Wendet man dieselbe Regel wieder an, heißt der Satz auf einmal „Maria Dietrich ermordet“ und niemand weiß mehr, wer hier der eigentliche Täter und wer das Opfer ist.

Man mag es kaum glauben, aber die kleine Fee der japanischen Sprache ist ja nicht dumm und hat ein Konzept eingeführt, das dieses Problem löst und gleichzeitig die japanische Sprache extrem flexibel macht. Sie setzt einfach kleine Wörtchen an das Ende von Wörtern oder Satzgliedern, die auf deren Funktion hinweisen und so eindeutig festlegen, dass „Harald“ nun mal das Subjekt ist und nicht irgendwas anderes.
Partikel nennt man diese Wörtchen. Zwei von diesen Partikeln brauchen wir in unserem Beispielsatz. Das wären ga (), welches ein Subjekt markiert, und wo (wird zwar (wo) geschrieben, aber wie (o) ausgesprochen), das ein Objekt anzeigt.

Diese zwei Wörter gehören nun direkt hinter die Wortart, um sie als solche zu markieren.

Dietrich wo Maria ga ermordet.Da das wo hinter Dietrich steht, wissen wir, dass Dietrich nur das Objekt darstellt und Maria aufgrund ihres ga das Subjekt. Überträgt man das ins Deutsche SVO-System, kommen wir auf „Maria ermordet Dietrich“, und schon ist erkennbar, dass Partikel über Leben und Tod entscheiden können. RIP in Teilen Dietrich.

Natürlich war das noch längst nicht alles. Neben Partikel sind nämlich die Wortendungen ziemlich wichtig. Das lässt sich wieder schön in einem Beispiel erklären.

„Christopher hat eine Gummiente.

oder in unserem lustigen Pseudo-Japanisch schön bunt bemalt:

Christopher ga eine Gummiente wo hat.

Jetzt wissen wir, dass der liebe Christopher im Besitz einer gelben Gummiente ist. Gestern ist aber der gemeine Franz-Dieter von der Straße gegenüber mit seinen Freunden gekommen und hat Klein-Christopher die tolle Ente weggenommen! Christopher ist jetzt ganz traurig. Er hat jetzt nicht nur seine Lieblingsente verloren, auch der Beispielsatz von vorhin stimmt jetzt gar nicht mehr. Er „hat“ die Ente jetzt nicht mehr, er „hatte“ sie. Wie hat sich die Bedeutung des Satzes also nun geändert? Wir haben das Prädikat einfach in die Vergangenheitsform gesetzt.

Im Japanischen funktioniert das genauso einfach. „Besitzen“ ist leider ein blödes Beispiel, weil das japanische Äquivalent für unsere europäischen Ohren etwas seltsam formuliert wird, aber sagen wir einfach mal, er trägt den Ball in der Hand. „Tragen“ bedeutet auf Japanisch „motsu“ (持つ). Setzen wir das in die Vergangenheit, heißt es „motta“ (持った), also „trug“. Das war ein einfaches Beispiel, was man mit Verbendungen anstellen kann, um die Satzaussage zu verändern, aber das Japanische geht da im Vergleich zum Deutschen noch einen Schritt weiter. Nein, es geht mindesten fünf Schritte weiter. Aber das kommt ja noch alles.

Ach ja, und bevor ich die Kurzeinführung in die japanischen Temporalformen beende, muss ich natürlich noch das Wichtigste davon erwähnen. Das Deutsche ist euch mit sechs verschiedenen Zeitformen von Verben zu kompliziert? Dann habt Spaß mit den zwei Zeitformen des Japanischen, der Vergangenheit und der Gegenwart. Will man doch einmal das Grammatiksystem jailbreaken und etwas im Futur sagen, schummelt man sich einfach mit einem „Ich habe vor, etwas zu tun“ herum.

Was können Endungen also noch? ’ne Menge.

  • Zeitformen
  • Negation (Verneinung)
  • Konditionalform („Wenn“)
  • Verlaufsform (aus dem Englischunterricht als „ing-Form“ bekannt)
  • Befehlsform
  • Gleichzeitigkeitsform
  • Höflichkeit
  • Lieblingsfarbe
  • Typ des eigenen Lieblingspokémons
  • Und noch ein wirklich großer Haufen an Zusatzinformationen, die man so in einen Satz einbauen kann. Bevor jemand schreit: Die vorherigen beiden Punkte sind natürlich furchtbar ernst gemeint.

Und das beste daran ist: Es gibt immer eine feste Regel, wie man die Formen von Verben und Adjektiven (Ja, auch Adjektive haben im Japanischen eine Zeitform!) bilden kann, mit Ausnahme von ein paar Wörtchen, die man sprichwö… nein, sogar wortwörtlich an einer Hand abzählen kann.

Gibt’s sonst noch was zu sagen? Njoa, ich fasse mal zusammen, was die Sprache noch so alles drauf hat:

  • Es gibt keine Artikel und keine Geschlechter. Ja, genau, diesen ganzen der/die/das-Blödsinn ersparen sich die Japaner. Die deutsche Sprache ist ja leider damit verflucht.
  • Plural und Singular findet die kleine Fee der japanischen Sprache ziemlich unsinnig. Ob ein Nomen jetzt in der Einzahl oder in der Mehrzahl dasteht, wird entweder mit einem Zahlwort angegeben oder ist einem Japaner sowieso Banane.
  • Die Kopula, besser bekannt unter dem Wörtchen „desu“, nimmt uns viel Arbeit ab. Will ich einem Subjekt etwas zuweisen (X ist Y), muss ich nicht darauf achten, ob ich „bin“ oder „bist“ oder „sind“ für das Hilfsverb „sein“ einsetzen muss. „Desu“ reicht völlig aus. Das funktioniert natürlich auch mit anderen Zeiten und Modi.
  • Satzteile werden ausgelassen. Jepp, in Japan sind alle Jungz und Mädelz so faul mit ihrer Sprache, dass alles, was nicht unbedingt gesagt werden muss, einfach weggelassen wird. Wenn Michis Mama in sein Zimmer geht und auf Japanisch sagt: „Aufräumen“, dann meint sie wahrscheinlich nicht die Müllhalde am Rand der Stadt, sondern den sich stapelnden Berg von Klamotten in seinem Zimmer, und das einfach aus dem Grund, weil völlig ersichtlich ist, was gemeint ist.
  • Die Japanische Höflichkeit prägt die gesamte Sprache. Es gibt tatsächlich zu jeder Form, die ein Verb oder ein Adjektiv nur annehmen kann, eine informelle und eine höfliche Form. Und die höfliche Sprache teilt sich auch auf in bescheidene und ehrbietige Sprache. Das geht halt dann doch ein bisschen weiter als unsere mickrige deutsche du/Sie-Anrede. Grundsätzlich gilt aber: Je länger der Satz, umso höflicher ist er.

7.12.2014: Zusammengefasst, richtiggestellt. Und dumme, unlustige Anspielungen rausgelöscht :V

Weiterlesen

Gepostet von am 30.12.2014 | 6 Kommentare

 

Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 3v2 –

Kuchen sind lecker und Zeitungen sind interessant

 

Diesmal wirds richtig lustig, denn heute wird das bisschen Wissen, das jeder dahergelaufene Anime-Fan ohnehin schon intus hat, angewandt. Jupp, heute wird das erste Mal richtig die Insulanersprache geschnattert.

Wie in Kapitel 2 erwähnt gibt es für jedes Wort, das sich mit Suffixen (Nachsilben) modifizieren lässt, eine höfliche und eine höflichkeitsneutrale Form. Wenn man sein kleines 10-Euro-Japanisch-Wörterbuch zur Hand nimmt und dort in eine Liste mit wichtigen Verbchen und Adjektivchen reinschaut, wird man wohl bemerken, dass so ziemlich alle Verben mit dem lateinischen Buchstaben „u“ aufhören und alle Adjektive mit einem „i“. Das liegt daran, dass es für all diese Wörter eine sogenannte Wörterbuchform (辞書形, jishokei) gibt. Das ist die Grundform, die – oh Wunder – für Wörterbücher verwendet wird. In deutschen Wörterbüchern ist die Wörterbuchform von Verben immer der Infinitiv Präsens Aktiv („gehen“, „kaufen“, „überfahren“ etc.), im Japanischen gibt’s dafür ’ne eigene Form. Kuhl. Jedenfalls konzentrieren wir uns heute mal rein auf Verben (動詞, doushi).

Warum das alles so wichtig ist? Nun, es existiert im Japanischen eine Verbform (und Adjektivform eigentlich auch), die im Präsens völlig exakt der Wörterbuchform entspricht. Das machen die Japaner, weil sie uns Ausländer mit Fachbegriffen quälen wollen und nicht etwa, weil es praktisch ist, wenn man sprachliche Unterscheidungen treffen will. Okay, das vielleicht auch, aber hauptsächlich, weil die Japaner gemeine Sadisten sind.

Egal, diese Form ist jedenfalls die höflichkeitsneutrale Form (基本形, kihonkei; manchmal auch 基本体, kihontai; jaja, lustig, lustig, das klingt wie „Hentai“, hihi.) und ist, wie der Name verrät, die Form eines Wortes, die überhaupt keine Höflichkeit ausdrückt. Das hört sich jetzt erst mal an, als wäre es ein schreckliches Vergehen, wenn man diese Form in einem Gespräch mit seinem Chef, dem japanischen Kaiser oder… keine Ahnung, dem bärtigen Kerl im Himmel gegenüber verwendet, aber wenn ich jetzt „Das stimmt!“ sagen würde, wäre das nur die halbe Wahrheit. Die höflichkeitsneutrale Form alleine wäre tatsächlich nicht höflich genug für eine Respektperson, aber in Verbindung mit anderen Modi oder als Modifikator für gewisse Satzteile kann man auch den ollen Tennō damit ansprechen. Klingt verwirrend? Dachte ich mir, lassen wir den Exkurs bleiben und merken uns einfach, dass die höflichkeitsneutrale Form… nun, nicht besonders höflich ist und nur bei Familie und Freunden gut passt.

Aber jetzt kommt die fürs Überleben in Übersee eindeutig essenziellere Form: Die höfliche Form. Wenn man speziell im Fall von Verben spricht, redet man meistens von der masu-Form. Die heißt so, weil hinter dem Verb, das man in eine bestimmte masu-kompatible Form setzt, ein ます (masu) steht. Das ist zwar einerseits wenig kreativ, andererseits ersparen wir uns damit das nervige Auswendiglernen von komisch klingenden Fachbegriffen. Ich glaube, jeder, der schon mal ein paar Stunden der japanischen Sprache gelauscht hat, wird diese Form sofort erkennen und kann sie jetzt auch als höfliches Verb im Präsens identifizieren. Das „u“ von masu wird dabei übrigens ziemlich stark verschluckt, sodass es sich eher nach „mass“ anhört. Satzbeispiel gefällig?

私は食べます。
Watashi wa tabemasu.

Okay, dazu wäre jetzt eigentlich ein Exkurs zu wa nötig, aber ich kürze ab: Wa ist eine Partikel, die das Satzthema angibt. Der Einfachheit halber reicht es zunächst, wenn wir uns merken, dass wa das Subjekt des Satzes anzeigt, also dasselbe tut wie ga, das wir schon in Kapitel 2 hatten. [Memo an mich: Überarbeitetes wa-ga-Kapitel verlinken~]

Watashi ist eine generelle Bezeichnung für die erste Person Singular, also „Ich“. Durch wa erfahren wir, dass „Ich“ das Thema bzw. Subjekt des Satzes ist. Fehlt nur noch tabemasu. Na, habt ihr lieben Kinder alle brav aufgepasst? Ja, Konni, ich weiß, dass du in der Nase gebohrt und nicht zugehört hast, aber die anderen haben ganz bestimmt schon verstanden, dass tabemasu ein Verb in der masu-Form ist! Ihr kriegt jetzt alle einen Stern ins Klassenbuch. Konni, du gehst zum Direktor.

Tabemasu bedeutet „essen“ und kommt von der Wörterbuchform taberu. Zusammen mit watashi wa ergibt der Satz zusammen die spannende Übersetzung: „Ich esse“.

War nicht so schwierig, was?

Mooooment! Das ist zwar alles schön und gut, aber theoretisch könnten wir aus dem Satz noch mehr machen! Woher wissen wir, was ich überhaupt esse? Es könnte ein süßer, roter Apfel sein, es könnte ein gesunder Salat sein, es könnte sogar etwas gar Furchtbares wie Pferdefleisch sein!!!111
Zum Glück haben wir in Kapitel 2 etwas vorgearbeitet und wissen, wie man direkte Objekte anzeigt, nämlich mit der Partikel wo.

私はケーキを食べます。
Watashi wa keeki wo tabemasu.

Wen oder was esse ich? Den keeki (vom engl. cake, also Kuchen), also wird hinter dieses Nomen ein wo geklatscht und die kleine Fee der japanischen Sprache ist zufrieden. „Ich esse den Kuchen.“ – Ob ich nun wirklich „den“ Kuchen oder einfach nur „einen“ Kuchen esse, wird im Japanischen (zumindest in dieser Satzkonstruktion) nicht unterschieden.

Noch ein Beispiel? Noch ein Beispiel.

田中さんは新聞を読みます。
Tanaka-san wa shinbun wo yomimasu.

Ich denke nicht, dass irgendjemand noch nie das Appellativsuffix san gehört hat. Es ist die grundlegenste Anrede für eine Person überhaupt und ist nicht wirklich höflichkeitsneutral, gibt aber auch nicht unbedingt die tiefste Unterwürfigkeit an. Im normalen Alltag passt san aber sowohl bei fremden Personen als auch bei Kollegen. Übersetzen kann man es meistens entweder mit „Herr“ oder „Frau“ oder man lässt es ganz weg. Wenn das Prädikat des Satzes in der masu-Form steht und man keinen Kontext hat, macht man mit „Herr“ oder „Frau“ aber nichts falsch.

Joa, shinbun ist eine „Zeitung“ und yomimasu kommt von der Wörterbuchform yomu und heißt „lesen“. Dass Herr Tanaka eine Zeitung liest, ist jetzt nicht mehr schwer zu erraten.

Weiterlesen

Gepostet von am 27.12.2014 | 11 Kommentare

Wenn du diese News hier siehst, bedeutet das, dass Weihnachten noch nicht zu Ende ist und das darauffolgende Release definitiv noch als Weihnachtsrelease zu zählen ist.

Weiterlesen

Gepostet von am 27.12.2014 | 2 Kommentare

 

Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 1v2 –

Yet another lehrreicher Text über japanische Schriftsysteme

Wer von euch durch unsere beliebten chinesischen Zeichentrickpornos ein bisschen auf den Geschmack gekommen ist und sich zumindest länger als zwei Minuten auf Wikipedia mit der japanischen Sprache auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass die Japaner drei verschiedene Schriftsysteme erfunden bzw. für sich selbst okkupiert haben: Die verschnörkelten Hiragana, die kantigen Katakana (die man zusammen Kana nennt) und die von den Chinesen geklauten Kanji. Na ja, und lateinische Buchstaben. Und arabische Ziffern. E-Egal, die können wir ja hoffentlich schon alle. Am Beginn würd ich gern mal die beiden Silbensysteme vorstellen, aber ein besseres Verständnis von der Geschichte und Herkunft bekommt man wohl, wenn wir uns erst mal diese wahnsinnig komplizierten chinesischen Zeichen anschauen. Hurra.

Das Wort Kanji (漢字) bedeutet übersetzt „Zeichen der Han“. Das haben aber die Japaner nicht erfunden, weil sie die Chinesen irgendwie necken wollen. Den Namen haben die Chinesen selbst erfunden (Hànzì). Egoisten.
Ursprünglich waren Kanji eine Sammlung von Piktogrammen, Ideogrammen etc., von denen etwa Mitte bis Ende des 6. Jahrhunderts zehntausende aus China übernommen wurden. Heute gibt es… immer noch zehntausende von ihnen, aber die japanische Regierung hat sich 1946 gedacht: „So viele Zeichen braucht doch keine Sau, wir schreiben einfach ein paar Zeichen hin und tun so, als würde es den Rest gar nicht geben.“ Im Endeffekt wurden aus den „paar Zeichen“ immerhin 1.850, die allerdings zweimal im Jahre 1981 und 2010 reformiert und auf 2.136 Kanji erhöht wurden und man heute Jōyō-Kanji nennt. An diese Kanji halten sich die Medien und sie sind die Standard-Kanji, die jeder Japaner können muss. Was dummerweise nicht heißt, dass keine anderen Kanji mehr im Umlauf sind, weil Japaner verdammte Masochisten sind!

„Diese chinesischen Zeichen! Da hat ein Kumpel mal erzählt, dass jedes Zeichen ein Wort bedeutet! Das ist ja voll kompliziert!“
Nun, das ist nur die halbe Wahrheit. Nein, Moment, das ist vielleicht höchstens ein Viertel der Wahrheit. Gib bei der nächsten Gelegenheit deinem Kumpel einen kräftigen Tritt.

Erst mal sollte man wissen, dass es zwei Arten von Lesungen gibt. Das ist so, weil die Japaner vor der Einführung der Kanji zwar keine anständige Schrift hatten, sehr wohl aber eine gesprochene Sprache! Da gab es dann also Kanji, von denen man zwar in China wusste, wie man sie auf Chinesisch auszusprechen hat, aber das war dann den stolzen Japanern zu blöd und sie haben ihre eigene Aussprache mitsamt Bedeutung einfach auf dieses Kanji raufgeklatscht. Andererseits gab es aber auch Kanji, die auf Chinesisch ganz cool klangen und dessen Aussprache man für das in Japan benutzte Kanji übernommen hat. Nun, streng genommen ist auch das nicht die ganze Wahrheit, weil es auch Kanji gibt, die man in China noch nie gesehen hat, weil die Japaner anfingen, ihrem großen Vorbild nachzueifern, und selbst komplizierte Zeichen für ihre eigenen komischen Wörter erfunden haben (kokuji), aber wir wollen hier ja keine Sprachgeschichtswissenschaftler werden.

Die moderne japanische Sprache ist also so eine Art Mischmasch aus japanischen und völlig verdrehten chinesischen Wörtern, die halt irgendwie japanisch klingen sollen. Meistens war es aber so, dass sich die Japaner nicht entscheiden konnten und sowohl die chinesische Lesung beibehielten als auch ihre eigene Lesung draufklebten. Und weil die Japaner Ausländer anscheinend wirklich hassen und uns beim Kanji-Lernen leiden lassen wollen, gibt es meistens für dasselbe Kanji mehrere chinesische und mehrere japanische Lesungen. Wie man ein Zeichen dann in der Praxis tatsächlich lesen sollte, ist individuell für jedes Wort anders.

Wenn man von chinesischer („sino-japanischer“) Lesung spricht, sagt man meistens on-Lesung oder on’yomi. Die japanische („reinjapanische“) Lesung heißt im Fachbegriff kun-Lesung oder kun’yomi. Steht ein Kanji direkt neben einem zweiten Kanji, wird es meistens on gelesen, ansonsten kun. Das ist aber nur eine sehr schwammige Regel, denn wie bereits erwähnt muss man in vielen Fällen einfach auswendig lernen, wann man ein Kanji wie ausspricht. Juhu.

Hier hört der Spaß aber noch nicht auf. Was nutzt es uns, zu wissen, wie man ein Kanji ausspricht, ohne zu verstehen, was es überhaupt bedeutet?

Fakt ist: Jedes Kanji hat mindestens eine Bedeutung. Die hängt davon ab, mit welchem anderen Zeichen (das muss kein Kanji sein) dieses Kanji in Verbindung steht. Stehen zum Beispiel die beiden Kanji „Pause“ (, kun’yomi: yasumi) und Tag“ (, kun’yomi: hi) alleine, heißen sie wirklich nur Pause und Tag. Setzt man sie hingegen zusammen, heißen sie nicht etwa „Pausentag“, sondern bilden das Wort „Ferien“ (休日, kyūjitsu). (Bemerkt? Beide Kanji werden zusammengesetzt nun nicht mehr kun, sondern on gelesen.)

Ich fasse zusammen: Um Kanji zu können, muss man verdammt viel Zeug auswendig lernen! Vor allem, weil jedes dritte Kanji irgendwie immer dieselben on’yomi besitzt, was das Lernen echt nicht lustig macht! :<

Kanji-Recherchemöglichkeiten gibt es

  1. bei Denshi Jisho
  2. beim Japanisch-Deutschen Kanji-Lexikon
  3. bei Wadoku
  4. mit dem ausgezeichneten Firefox-Addon Rikaichan bzw. Chrome-Addon Rikaikun
  5. oder wahlweise auch bei J-Talk oder sogar beim Google Translator, wenn man nur die Lesung wissen möchte.

So, jetzt hatten die Japaner den Salat. Die Gelehrten haben alle mit Kanji geschrieben, aber dem dummen Fußvolk war das alles zu kompliziert. Kann hier glaub ich jeder nachvollziehen. Dann hat man sich gedacht: „Hey, diese zehn Kanji da werden auf Chinesisch alle ‚ko‘ ausgesprochen. Wie wär’s, wenn wir so tun, als würde es neun davon gar nicht geben? Das zehnte verwenden wir dann so quasi als ‚Buchstaben‘ für alles, was wir ‚ko‘ aussprechen würden! Und wenn wir schon dabei sind, könnten wir das gleich für alle anderen Silben auch machen!“

Und so wurde das erste japanische Silbensystem geboren: Die Man’yōgana. Ist das heute noch wichtig? Nein. Es interessiert uns aber, weil diese Zeichen nach und nach immer stärker vereinfacht wurden (vermutlich durch Schreibfaulheit) und daraus schließlich die heutigen Hiragana entstanden sind. (Übrigens: Die Japaner waren nicht immer einverstanden mit bestimmten Kanji, die für eine Silbe verwendet werden sollten. Meistens wurden hunderte Kanji für ein und dieselbe Silbe verwendet, weil die Japaner wahnsinnig waren. Das ging so weit, dass sich neben den Hiragana gewisse „Standards“ von Man’yōgana, die sogenannten Hentaigana, herausgebildet haben, die sich als Alternative zu den Hiragana durchgesetzt haben. Eine Schriftreform im Jahre 1900 hat die Hentaigana aber abgeschafft. Ja, das habe ich jetzt nur erwähnt, um „Hentai“ schreiben zu können. Gnihihi.) Heutzutage verwendet man Hiragana hauptsächlich für Wörter, die nicht mit Kanji dargestellt werden können. Zudem wird auch alles, was irgendwie mit Grammatik zu tun hat, in Hiragana geschrieben. Hin und wieder sieht man auch japanische Vornamen in dieser Schrift.

Das ist eine sogenannte 50-Laute-Tafel zum trockenen Auswendiglernen der Zeichen. Früher haben Kinder die Kana mit einem Gedicht, dem Iroha (vielleicht bekannt durch einen Animetitel, den wir gesubbt haben), gelernt, aber da es früher auch Zeichen für „wi“ und „we“, die im Iroha vorkamen, ist das nicht mehr wirklich sinnvoll. Und noch früher, während Man’yōgana voll im Trend lagen, gab es möglicherweise sogar Zeichen für „ye“ und acht Vokale anstatt der fünf, die hier stehen!

Dummerweise fanden die gelehrten Klugscheißer, die am liebsten alles in Kanji hatten, und die männlichen Bad Boyz, denen eine so weiche, verschnörkelte Schrift viel zu feminin war, diese Hiragana gar nicht cool. Die Männer wollten aber auch unbedingt ihre eigene Silbenschrift! Darum haben sie sich ein paar gängige Man’yōgana angesehen, große Teile davon einfach abgeschnitten (kein Scherz) und aus den Überresten ihre eigene Schrift erfunden: Die Katakana.

Heute werden damit alle Wörter geschrieben, die aus fremden Ländern kommen, inklusive ausländischer Namen. Sehr oft stammt das „Grundwort“ aus dem Englischen, hin und wieder auch aus dem Niederländischen oder Portugiesischen (wegen des guten Kontakts zu diesen Ländern lange vor der erzwungenen Öffnung Japans in der Meiji-Restauration). Das sind aber natürlich nicht die einzigen Sprachen, die Japan in den letzten 150 Jahren aufgesaugt hat. Die lustigen Wörtchen boifurendo („boyfriend“, Freund in einer Liebesbeziehung) oder konpyūtā (Computer) werden in Katakana geschrieben, ebenso wie gerende (Gelände), dōberuman (Dobermann) und herupesu (Herpes). Die meisten deutschen Wörter sind medizinische Begriffe, da kurz nach der Zeit von Käpt’n Perry und der Öffnung Japans viele neugierige deutschsprachige Ärzte nach Japan strömten und so die Sprache prägten.

Genauso wie ein Hiragana-Zeichen bedeutet auch ein Katakana-Zeichen alleinstehend rein gar nichts. Es sind halt alles Silben. Ein einzelner lateinischer Buchstabe hat schließlich auch keine Bedeutung.

7.12.2014: Kompakter erklärt, Sachverhalte richtiggestellt… Ich hab fast den kompletten Text umgeschrieben, okay? :V

Weiterlesen

Gepostet von am 07.12.2014 | 21 Kommentare