Keine (Gaming-) Messe ohne Draci: Als ich von der EGX in Berlin gehört habe, musste ich mir das natürlich anschauen und selbstverständlich will ich euch nicht vorenthalten, was ich gesehen habe.

Zuerst einmal, die EGX ist klein. Sie findet nicht auf der Berliner Messe (ICC) statt, sondern auf einem ehemaligen Bahnhofsgelände, das heute Station Berlin heißt und Veranstaltungsort für verschiedene Events ist. Dementsprechend erwarten uns hier keine hochmodernen Messeräumlichkeiten, sondern große Hallen, die eher an alte Industriegebäude erinnern. Das gibt der Veranstaltung einen eigenen Charme und unterscheidet sie optisch von der gamescom oder der IFA. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Zugang erst ab 18 Jahren gestattet ist. So brauchen die Aussteller keine großen „Kästen“ über ihre Anspielstationen bauen und das Ganze wirkt wesentlich offener und weniger verschachtelt.

Doch nur so viel zur Optik, es geht uns ja um den Inhalt. Die drei großen Hallen plus kleinere Räume für die Diskussions-Panels enthalten viele Plätze zum Anspielen, die wie schon erwähnt, auch gut einsehbar sind. Die Besucherzahlen halten sich im Vergleich zur gamescom eher in Grenzen, was dazu führt, dass man auch für große Titel nur eine oder eineinhalb Stunden ansteht, anstatt manchmal zwei bis sechs. Aber genug der Vergleiche. Die EGX ist eine eigenständige Veranstaltung, die vor allem zum Anspielen da ist. Durch die überschaubare Größe ist das auch sehr gut möglich. Vor allem bei weniger großen Titeln kann man sich hier schnell und einfach an eine Spielestation setzen und loslegen.

So kam ich beispielsweise in den Genuss von Textorcist.

Hier ist der Name, der offensichtlich ein Fantasiewort ist, auch Programm. Wir spielen einen Exorzisten, der mittels Texteingabe Bibelsprüche auf Dämonen feuert, die Menschen besetzt haben. Dabei müssen wir allerdings den Angriffen der Gegner mit den Pfeiltasten ausweichen. Mit wachsender Länge der Sprüche wird das natürlich immer schwieriger. Auch alle Aktionen zwischen den Kämpfen müssen eingegeben werden. Klingen zum Beispiel das Telefon, können wir es nicht einfach anklicken, sondern müssen uns davor stellen und „Answer“ eingeben. Eingebettet wird das Ganze in die Geschichte im Ray Bibbia, ein Exorzist der – so viel wird schon in den ersten Spielminuten klar – nicht ganz so rein zu sein scheint, wie es Männer der Kirche üblicherweise sind. So finster das Thema auch ist,wird die Geschichte begleitet von einem stark ausgeprägten Humor und einer immerhin nicht ganz so gruseligen pixeligen Optik in herlich bunten Farben.

Mein nächstes Highlight finde ich in der Indie-Ecke der EGX. Zwar sehr pixelig aber in der Optik nicht so freundlich wie Textorcist präsentiert sich Deathtrash.

In einer postapokalyptischen Welt auf dem Planeten Nexus hat die Menschheit Maschinen erschaffen, um sich zu schützen. Dumm nur, wenn sich diese Maschinen dann gegen die Menschen wenden.

Humankind traveled to the stars and settled on the planet Nexus with its ancient secrets of stone and flesh. The machines were installed as protectors, but they were corrupted and brought terror.

You are a raider among the ruins of the past.
But fate might lead you to the Bleeding Head Oracle, the Evergrowing Heart and towards a war with the machines, giving you the power to mend or destroy.

In dieser düsteren Welt suchen wir uns eine Figur und eine Klasse aus, um sie zu durchstreifen und dabei gegen Mal mehr mal weniger menschliche Gegner anzutreten. Dabei treffen wir auch auf NPCs die uns freundlich gesinnt sind und auch Quests geben. Zum Beispiel treffen wir auf einen riesigen Fleischkraken, der nicht aus seiner Höhle kann und uns bittet Freunde für ihn zu finden (aaaawwww). Das Ganze spielt sich mit dem Gamepad sehr intuitiv und denkbar einfach. Der wechsel zwischen Nah- und Fernkampfwaffe funktioniert gleitend. Das Spiel an sich zeigt sich leider nicht grundsätzlich so einfach wie die Steuerung, was an meiner hohen Sterberate zu erkennen ist. Nichtsdestotrotz macht das Spiel viel Spaß, nur leider werden wir uns bis zur Fertigstellung noch etwas gedulden müssen, sagt der Entwickler.

Danach bin ich an den Platz nebenan gerutscht und habe mir Through the Darkest of Times angeschaut.

Neben der Tatsache, dass dieses Strategiespiel das erste Spiel ist, welches Hakenkreuze, Hitlergrüße und ähnliches offen nutzen darf, entfaltet es einen ganz eigenen Grusel. Wir spielen eine Gruppe von Widerstandskämpfern in den Anfängen des dritten Reichs. Die Demo lässt uns das erste Kapitel spielen, dessen Ziel es ist, die Gruppe zu erweitern aber vor allem sollen wir überhaupt noch in der Lage sein zu operieren. Also dürfen wir nicht umgebracht werden und wir müssen die Moral der Gruppe aufrecht erhalten. Das ist gar nicht so einfach, sinkt doch die Moral, wenn wir uns bei Ereignissen wie der Bücherverbrennung als Anhänger Hitlers ausgeben müssen um nicht aufzufliegen. Um Resourcen wie Geld und Anhänger zu besorgen, schicken wir die Mitglieder unserer Gruppe auf Missionen, wie Geldsammeln oder Flugblätter verteilen. Dabei müssen wir natürlich darauf achten, die Fähigkeiten der einzelnen Mitglieder gut zu nutzen. Jeder Spielzug entspricht einer Woche und nach abgeschlossenem Zug bekommen wir Schlagzeilen zu sehen, die es damals tatsächlich gab. Das Spiel bemüht sich also auch um historische Korrektheit. Das Ganze baut eine sehr düstere Atmosphäre auf und hinterlässt ein ziemlich mieses Gefühl in der Magengegend. Als ich vom PC aufstand und mich die Mitarbeiterin fragte, ob ich Spaß gehabt hätte meinte ich „Spaß ist hier wohl nicht der richtige Ausdruck“. Ich bin trotzdem gespannt auf das fertige Spiel und werde es mir dann sicher noch einmal anschauen.

Natürlich habe ich mir auch noch ein paar andere Spiele angeschaut aber ich belasse es hier bei meinen Highlights.

Wer übrigens schon viereckige Augen hatte, konnte sich auch zum Stand von Ulisses begeben. Hier gab es Regelwerke für neue Rollenspiele zu kaufen und man konnte sie an einem der vorhandenen Tische direkt anspielen.

Natürlich habe ich hier noch ein paar Impressionen von der Messer für euch.

 

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Gepostet von am 09.10.2018 | Keine Kommentare

Hallo Leute, aktuell ist es noch 10.58Uhr. Heute bin ich sogar etwas munter aber dafür ein wenig traurig, weil heute schon der letzte Tag der gamescom 2018 ist. Es war an manchen Tagen ja etwas chaotisch – zumindest für mich – und etwas seltsam, siehe Fortnite-Tütensch*****. Jetzt habe ich gerade gar nicht sooo viel Zeit zum schreiben, denn ich muss gleich weiter ins Cosplay-Village. Ihr erinnert euch an meine musikalische Entdeckung vom letzten Jahr? Wenn nicht, könnt ihr hier nochmal nachschauen. Ich habe die gute Desi vorhin in einer Halle getroffen und 12.00 Uhr steht sie schon wieder im Village auf der Bühne, da bin ich natürlich dabei.

Aber vorher wollte ich euch noch von Taiko no Tatsujin erzählen. Der Arcade-Rhytmusklassiker kommt erstmals zu uns nach Europa. Es wird zwei Versionen geben: Taiko no Tatsujin: Drum ‘n’ Fun! für Switch & Taiko no Tatsujin: Drum Session! für PS4, die beide am 2. November erscheinen. Da das Ganze spaßig aussah, wollte ich es auch direkt ausprobieren. Von außen sieht das ganze übrigen so aus:

Mit Kopfhörern ist das natürlich ein anderes Erlebnis. Im Allgemeinen funktioniert das ganze wie Guitar Hero. Ihr seht auf einer Linie Punkte heransausen und müsst im richtigen Moment auf eine Trommel schlagen, die mit dem Spiel direkt mitgeliefert wird. Witzig ist das ganze auf jeden Fall, vorallem wenn man die japanische Version von bekannten Soundtracks, wie Frozen oder Zoomania hören kann und im Takt den Schlägel schwingt. Übrigens habe ich aus dem Soundtrack von Zoomania „Try all“ gespielt und höre das jetzt beim Schreiben weil sich der Ohrwurm direkt tief in mein Ohr gebohrt hat. Falls es noch jemanden jetzt erwischt hat, Hier (wer noch keinen Ohrwurm hat, bitte nicht klicken, sonst garantiere ich für nichts):

Später:

So, jetzt habe ich es gerade noch rechtzeitig zur neuen Show von Desi geschaft, man will sich ja auch ein bisschen Kultur und Zerstreuung gönnen, in dieser stressigen Messezeit. Kleine Kostprobe?

Da ich von Sekiro fast nur den Sterbebildschirm gesehen habe, habe ich mir dafür erstmal Hilfe vom guten Hijuga geholt:

Weil Draci nach ihrer Anspielrunde von Sekiro: Shadows Die Twice erst mal eine Aufbau-Cola benötigt, springe ich hier schnell ein. Glücklicherweise durfte ich das Ninja-Spiel von From Software auch anspielen und für mich als langjähriger Dark-Souls-Fan war es natürlich super interessant zu wissen, was das neue Spiel von Altmeister Miyazaki so zu bieten hat. So viel vorweg: Der „Death“-Bildschirm ist auf jeden Fall super schön und sehr gut programmiert. Ehrlich!
 
Als Shinobi Sekiro finde ich mich in einer Art Tempelanlage wieder und muss sofort einer der wichtigsten Neuerungen des Spiels anweden, um einen tödlichen Abgrund zu überwinden: Den Grappling Hook, eine Art Fangarm, den mein Alter Ego anstelle seiner linken Hand hat und mit dem ich mich an bestimmten Punkten durch die Map ziehen kann. In der anderen Hand trage ich ein cooles Katana, das ich auch sogleich einsetze, um entgegenkommende Schwertheinis zu schlachten. Das funktioniert nach bekannter Manier: Ausweichen, Abblocken, Zuschlagen; beinhaltet aber eine entscheidende Änderung. Sekiro ist kein Rollenspiel, also geht es nicht um Werte, sondern um Technik. Gegner müssen ins Wanken gebracht und ihre Verteidigung durchbrochen werden, damit der tödliche Killingblow ihnen endlich das Leben nehmen kann. Das macht verdammt viel Spaß, spielt sich aber eben doch einen Ticken anders als Bloodborne oder eben Dark Souls. Wenn ich mich besonders geschickt anstelle, schaffe ich den Todesstoß sogar aus der Luft oder aus einer verdeckten Ecke heraus. Schleichen ist nämlich ein wichtiger Part des Spiels. Wenn ich sterbe, was echt oft passiert ist, dann gibt es nicht mehr diese typischen Checkpoints, sondern ich belebe mich sofort wieder. Das klingt erst mal sehr komisch, aber macht Sinn, denn der Damage-Output der Gegener ist immens. Beim zweiten Tod muss ich allerdings den kompletten Abschnitt noch mal spielen, es sei denn ich habe zwischenzeitlich einen Gegner in die ewigen Jagdgründe geschickt. Hinterlassenschaften gibt es keine.
 
Leider konnte ich in den 20 Minuten Anspielzeit nicht wirklich mehr sehen, aber immerhin habe ich mit viel Schweiß den „großen Samurai“ im Gebiet noch erledigt. Jetzt freue ich mich auf den Release und gönne mir zur Überbrückung eine Runde Nioh. Immerhin das gleiche Setting 🙂
 

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Gepostet von am 26.08.2018 | Keine Kommentare

 

Hi Leute, heute habe ich den Tag hauptsächlich damit verbracht nach schönen, vorallem lebenden, Motiven für euch zu suchen. Aber ein bisschen gespielt habe ich auch. Machen wir mal der Reihe nach.

Nachdem ich heute früh ja noch den Tagebucheintrag von gestern nachholen musste, hat alles ein wenig später angefangen. Dann war ich erst mal shoppen, also heute gab es gamescom-Shirts und eine Tasche, morgen werde ich die Merch-Halle leer kaufen, denn dann werden Abends einige Händler die Preise ein wenig runter setzen, jedenfalls hoffe ich das. Trotzdem ist es gut, dass ich Gebbi die Nanaone-Kreditkarte geklaut habe *chrchrchr*.

Na jedenfalls bin ich dann mit dem ein oder anderen Mitläufer zusammen durch die Hallen gezogen und habe geschaut, was Twitter aktuell zur Messe zu sagen hat. Die Top-Themen waren heute: Der Bild-Artikel „Warum fahren Frauen zur gamescom?“ – übrigens demnächst auch der investigative Artikel: „Wie kam die Frau aus der Küche?“ – sowie die Story vom „Fortnite-Tütenscheißer“. Ich weiß nicht, ob ihr schon davon gehört habt aber da es ja ein po(o)puläres Ereignis auf der Messe war, hier wenigstens eine kleine Zusammenfassung: Vor dem Fortnite-Stand deponierte jemand eine Tüte mit Fäkalien, welche von den Leuten offensichtlich übersehen und dementsprechen platt getreten wurde. So hat sich der Inhalt gut verteilt, was dazu führte, dass sich ein Kind, auf Grund der Geruchsbelästigung, vor der Bühne übergab. Und ja, das ist wirklich passiert und wurde von mehreren Leuten bestätigt.

So, jetzt weiter auf der Messe. Natürlich habe ich auch etwas gespielt. Heute hat es nur für Spyro gereicht und dort war die Anspielzeit leider recht kurz aber dafür kann ich nichts schlechtes sagen. Die Sequenz begann damit, dass die Holzfiguren, die augenscheinlich von Einheimischen geschnitzt werden, zum Leben erwachen, was einen der fröhlichen Arbeiter direkt dazu animiert, sich eine hübsche Frau zu aus dem Holz zu schlagen. Leider blieb die Gute leblos. Da taucht Spyro auf der Bildfläche auf, natürlich retten wir die Armer Holzarbeiter vor den Früchten ihrer Arbeit. Da geht entweder indem wir sie mit Drachenfeueratem grillen oder mit Schwung auf die Hörner nehmen. Dann öffnet ein freundlicher Handwerker die Tür zum nächsten Bereich und so weiter… . Nebenbei sammeln wir noch Edelsteine ein. Doch dann kam leider auch schon die freundliche Standmitarbeiterin und schickte uns weg. Aber vielleicht war das auch ganz gut so, denn Spyro ist definitiv ein Spiel, das einen die Zeit vergessen lassen kann. Es ist (zumindest am Anfang) nicht frustverursachend anspruchsvoll aber dafür nett anzusehen und leicht zu steuern. So könnte ich wahrscheinlich stundenlang einfach Feinde grillen und Edelsteine sammeln und andere Drachen befreien.

Hier noch ein paar Bilder:

Yarny und Yarny, so süß

Auch seltsame Traditionen, wie das Kopfballtischtennis, werden gepflegt.

Der Kompass hat bei Men of Medan wohl auch nicht mehr geholfen.

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Gepostet von am 24.08.2018 | Keine Kommentare

Hallo Leute, müde Grüße von der gamescom. War wohl etwas spät gestern. Nichtsdestotrotz war ich auch heute schon früh auf der Messe, um mir ein PlayStation VR-Spiel anzuschauen. Der Stand wird nämlich später völlig überlaufen sein. Ich kam zu Firewall – Zero Hour. Das ist ein Vier-gegen-Vier-Shooter, bei dem ein Team angreift und versucht einen Laptop zu hacken, während das andere Team verteidigt. Nach meinen letzten Erfahrungen mit Resident Evil auf der PlayStation VR war ich ja etwas skeptisch, ob mir nicht eher schlecht wird, aber da hatte ich diesmal keine Probleme. Gespielt wird mit einem PlayStation Move Controller, der einer Waffe nachempfunden ist. An die Steuerung muss man sich kurz gewöhnen aber eigentlich ist es recht einfach. Leider habe ich nur ein paar Minuten im Spiel erlebt, dann hat es mich schon umgehauen. Aber der freundliche Standmitarbeiter erzählte, dass ich noch gut durchgehalten habe und das kürzeste Spiel bisher nur ein paar Sekunden dauerte, abgekürzt durch einen ungünstigen Granatenwurf eines Spielers. Trotzdem hat das Spiel Spaß gemacht, auch wenn so ein Szenario sicher nicht jedermanns Fall ist.

Ein wenig habe ich mich dann noch umgeschaut und eine kurze Runde Torchlight Frontier gespielt. Hier handelt es sich um Action-RPG von Runic Games. Das Spielprinzip ist denkbar einfach: Ich hole mir eine Quest und dann ziehe ich in die Wildnis. Mit verschiedenen Fähigkeiten greife ich Goblins an, die sich mir entgegen stellen, und in aller Regel in Gruppen auftreten. Habe ich meine Gegner besiegt, winken Gegenstände wie Waffen und Rüstungen sowie Gold. Dann gehe ich zurück in die Stadt und kann meine Quest abgeben, danach ist die Demo leider zu Ende. Mit seiner comichaften und bunten Gestaltung macht das Spiel nicht nur optisch eine Menge Spaß.


Anschließend besuchte ich Tencent Games, wo ich mir Arena of Valor in der Switch-Version genauer anschauen durfte. Das Ganze ist eine MOBA, also eine Mehrspieler-Online-Arena, in der, je nach Modus, Teams aus fünf, drei oder auch zwei einzelnen Spielern gegeneinander antreten und versuchen die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen sowie seine Basis zu zerstören, oder einfach die Gegner so oft wie möglich auf die Bretter zu schicken. Arena of Valor ist bereits auf mobilen Geräten verfügbar und wird demnächst für die Nintendo Switch erscheinen. Da die Steuerung sich denkbar einfach gestaltet, sollten auch Einsteiger in das Genre keine größeren Probleme haben. Zu Beginn werden 35 spielbare Charaktere verfügbar sein, die sich in verschiedene Klassen wie Krieger, Assassine oder Schütze unterteilen. Es wird wöchentlich wechselnd immer einige Champions frei zu Verfügung geben. Um einen Helden immer spielen zu können, müsst ihr zu Beispiel Aufgaben im Spiel erfüllen oder sie mit Gold, dass ihr euch erspielen könnt, freischalten. Es besteht also keine Notwendigkeit, sie mit echtem Geld zu kaufen. Natürlich bin ich bei meinem ersten Versuch gnadenlos Baden gegangen. Aber keine Sorge, es wird auch einen Trainingsmodus geben, in dem ihr (und ich) euch gegen computergesteuerte Gegner stellt, bevor ihr gegen andere Spieler antretet.

Nachdem ich mir die Spiele angeschaut habe, musste ich leider zu einem Außeneinsatz in Köln. Da ich seit zwei Tagen ohne jeglichen Handyempfang unterwegs war und auf Grund verschiedener Indizien annahm, dass es am Anbieter lag, wurde ich nun doch langsam misstrauisch, da man sonst nirgendwo etwas von einem größeren Netzausfall hörte. Ich meine, dann hätten ja auch tausende anderer Leute seit zwei Tagen keinen Empfang, so etwas hätte doch irgendein Lokalblatt sicher aufgegriffen. Zu meiner Verteidigung: auf der Webseite des Anbieters stand auch die ganze Zeit über, dass sie ein Problem hatten, aber scheinbar war das dann doch nicht so schlimm, wie ich dachte. Also habe ich mir mein Handy geschnappt und dachte, ich gehe mal zu einem Serviceshop des Anbieters, vielleicht ist es ja die Sim-Karte. Da mein Handy vor Kurzem zwei Mal in Reparatur war, hat mich natürlich das neuerliche Problem schon maximal genervt. Also los zur Deutzer Freiheit (ja, die Straße heißt so). Zwischen acht und zwölf Minuten sollte das dauern, sagte das Kartenprogramm, das ich zumindest hier im Pressezentrum kurz nutzen konnte. Dank einer falschen Einstellung in der App und unterschiedlichen Richtungsangaben befragter Einwohner, hat mein Irrweg durch Deutz dann eine gute halbe Stunde gedauert und das bei brütender Wärme. Schließlich und mit der Hilfe eines freundlichen Mitarbeiters eines Handyladens, habe ich tatsächlich besagten Serviceshop erreicht. Klein, versteckt und mit einem freundlichen jungen Mann, der laut Musik hörte. Oft verirrt sich hier wohl niemand hin. Ich schilderte ihm mein Problem, daraufhin schaute er, ob mit meinem Vertrag alles in Ordnung ist, stellte fest, dass es da keine Probleme gibt und war kurz etwas ratlos. Daraufhin entspann sich ungefähr folgender Dialog (ich möchte vorweg schicken, dass der Herr in dem Shop sehr freundlich und wirklich nett war aber der Dialog leider nicht zielführend):

Er (Im Folgenden E): „Also ich habe den gleichen Anbieter und bei mir geht es“

Ich:(im Folgenden I): „Ich aber nicht und das wirkt sich auf der gamescom schon sehr negativ für mich aus“

E: „Haben sie schon mal das Handy Aus und an geschaltet?“

I: „Ungefähr 30 Mal seit Dienstag“

E: „Hm..“

I: „Vielleicht liegt es ja an der Sim-Karte“

E: „Also ich könnte die tauschen, aber das ist keine Garantie, dass es wieder funktioniert“

I: “ Na ich bräuchte aber schon JETZT eine Lösung, ich kann ja so nicht arbeiten“

E “ Ich kann aber nicht garantieren, dass es wieder geht wenn ich die Karte tausche“

I: “ Ja, aber einen anderen Ansatz haben wir ja jetzt nicht, am Handy liegt es nicht, wir haben schon Sim-Karten getauscht mit einem anderen Handy“

E: “ Sie könnten ja versuchen die Hotline anzurufen“

I: “ HaHa…“

E: “ Das kostet aber 25 Euro, wenn ich die tausche und ich kann nicht garantieren, dass es dann wieder geht“

I:  “ Ja, aber eine Alternative haben wir grad nicht“

E: “ Das müssten sie aber dann Bar bezahlen“

I: “ Geht mit Karte? „

E: “ Ich habe keine Kartenlesegerät hier“

I: (denkt) “ das wundert mich grad auch irgendwie nicht mehr“

E: “ Ich hole mal eine neue Karte, aber ich kann nicht garantieren, dass es dann wieder geht“

I: *fällt vor lauter Augenrollen fast nach hinten um*

E: “ Jetzt müssen wir ein paar Minuten warten, bis wir wissen, ob es geht. Soll ich dir einen Kaffee holen?“

I: (freudig) “ Ja gern“ (wie gesagt, der Gute war wirklich nett aber…ihr seht ja selbst)

Das war so ungefähr mein Erlebnis im Shop und die Fassung ist noch leicht gekürzt (ihr dürft raten, welchen Satz er noch mal wiederholt hat). Also will ich mich auf den Rückweg machen. In der Ferne sehe ich die Messehallen, denke also, dass da nicht viel schief gehen kann, wenn ich da einfach lang laufe. Was soll ich euch sagen: Als ich kaum zehn Minuten später neben dem Messegelände stand, weil die Straße die direkt neben dem Messegelände verläuft, nicht nur direkt zur Deutzer Freiheit, sondern quasi auch vor die Tür des gesuchten Ladens führt, bin ich erstmal zur nächsten Sitzgelegenheit geeilt und dort sitzen geblieben. Um es nochmal zu erwähnen: Es war sch**** warm…

Danach hatte ich noch einen Termin bei NIS Amerika, in dem und eine Menge Spiele und Veröffentlichungstermine genannt wurden. So viele, dass das wohl ein extra Text wird. Jetzt schlage ich mich erstmal in die Messehallen um zu schauen, ob ich heute auch noch ein bisschen erzählenswertes finde. Bis morgen / später/ welches Jahr haben wir heute…?

Eure Draci

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Gepostet von am 24.08.2018 | 2 Kommentare

Hallo ihr Lieben, da sind wir wieder auf der gamescom. Heute schon etwas müder als gestern, aber ich bin immerhin schon schnellen Schrittes in die Hallen geeilt, um noch ein bisschen Spielen zu können, bevor der große Ansturm los geht.

Heute bin ich direkt zu Square Enix in Halle 9 gedüst. Dort konnte ich dann Gundam…äh..ich meine Kingdom Hearts 3 anspielen. Es gab zwei Kapitel zur Auswahl, ich entschied mich dafür in die Welt von Toy Story zu reisen. Zuerst sehen wir hier Woody, Buzz, Rex und Hamm die mit der Hilfe der Soldatenfiguren und der Aliens versuchen, den Herzlosen, die schon seit einer Weile im Kinderzimmer einfallen, eine Falle zu stellen. In diesem Moment erscheinen Sora, Donald und Goofy um sich des Problems anzunehmen. Nachdem wir Buzz‘ aufkeimendes Misstrauen im Keim ersticken, erfahren wir, dass alle anderen Freunde inklusive Andy und seine Familie verschwunden sind und dass noch ein weiterer Fremder in einer schwarzen Kutte mit Kapuze im örtlichen Spielwarenladen haust. Dort angekommen treffen wir auf Xehanort, der uns direkt ein paar Herzlose auf den Hals hetzt. Mehr zu den Dialogen will ich hier erst einmal gar nicht sagen, ihr wisst schon. Unsere Gegner fackeln nicht lange und springen in einen Spielzeugroboter, sodass wir uns kurzzeitig einem ziemlich großen Gegner gegenüber sehen. Aber was die können, können wir schon lange und so finden wir uns ziemlich schnell in einem Kampf mit schießenden Robotern wieder. Die Steuerung zeigt sich dabei sehr einfach, wir können auf den Gegner schießen oder ihm mit der Robofaust einen ordentlichen Haken verpassen. Sind die Roboter der Gegner außer Gefecht, können wir diese auch übernehmen. Interessant ist dabei, dass es drei verschiedene Roboter mit verschiedenen Fähigkeiten gibt, die ich natürlich ausprobieren möchte, schade nur, dass der Kampf dann auch ziemlich schnell vorbei war.

Kingdom Hearts 3 soll die zentrale Trilogie der Spielereihe nun auch endlich zu einem Abschluss bringen und etwas dunkler und erster sein. Disney und Pixar (die ja jetzt endlich auch dabei sind) sei Dank wird es aber sicher nie wirklich düster. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf das Ende von Kingdom Hearts, falls es denn ein entgültiges Ende wird.

Danach bin ich zu Dragon Quest XI übergegangen um die überarbeitete Version des Rollenspiels anzuspielen. Nachdem ich ein bisschen im Startdorf „Kieselstein“ herum gelaufen bin und mich für die Reise ausgestattet habe, gab es eine kleine Abschiedsszene mit den anderen Dorfbewohnern. Offensichtlich bin ich der Lichtbringer und muss jetzt zum König reisen, da mir eine große Zukunft bevorsteht. So reite ich also los in Richtung Hauptstadt und versuche zwischendurch eine Höhle zu besuchen, in die ich aber nicht hineingelassen werde, da die Monster dort zu stark für mich sind. Also begnüge ich mich mit den Gegnern, die ich unterwegs treffe. Natürlich handelt es sich hierbei um klassische RPG-Startgebietgegner, die ich mit einem oder zwei Schlägen in dem rundenbasierten Kampfsystem auf die Matte schicke.

In der Stadt angekommen, kann ich auch direkt dem einen oder anderen Tourist oder Einwohner helfen, zum Beispiel dabei ein Buch zu finden. Oder ich folge den Tipps eines Einwohners, der mir vorschlägt, über den Garten auf ein Hausdach und über ein Seil in den schöneren Teil der Stadt zu klettern…äh…ja. So besuche ich meine Nachbarn auch immer. Auf jeden Fall gibt es eine gute Chance, dass ich mir zu Hause anschauen werde, wie es hier weiter geht. Allerdings erst ab dem 04.September.

Später:

Ich habe gerade etwas wirklich Cooles und Witziges gefunden, als ich durch die Hallen stöberte. Da komme ich nichts ahnend um eine Ecke und plötzlich steht da ein riesiger grauer Ball. Glaubt ihr nicht? Guckt ihr hier:

Was ihr da seht ist das Eingabegerät, sozusagen der Controller der Firma Sisyfox. Mit besagtem Controller sorgt ihr dafür, dass der Stein auf dem Bildschirm genau so den Berg hinunter rollt, wie ihr das möchtet und im Idealfall noch ganz viele Edelsteine einsammelt. Das Ganze ist sogar ein wenig anstrengend, weswegen es nicht nur auf Events zur Miete verfügbar ist, sondern auch schon in einzelnen physiotherapeutischen Praxen im Einsatz ist. Denn bewegen macht auf diese Art auf jeden Fall Spaß.

Später:

Manchmal liebe ich es ja einfach über die Messe zu schleichen, weil zum Beispiel noch etwas Zeit bis zum nächsten Termin ist, da entdeckt man zuweilen ungedachte Perlen und Perlchen und manchmal genau da, wo man sie nicht vermutet. Da schlurfe ich vorhin am Pavillon von Großbritannien vorbei und bleibe vor dem Bereich für Wales stehen. Da komme ich mit einer freundlichen Mitarbeiterin ins Gespräch und sie erzählte mir von einem Spiel, dass bei Small Island Games gerade in der Entwicklung ist und was soll ich euch sagen, seht einfach mal:

Das Spiel Haiku Adventure basiert im Spielprinzip auf, man könnte darauf kommen, Haikus. Wie man sieht fließt in den Pixeln dieses Spiels viel japanische Kultur. Da heute die Entwicklerin nicht da war, darf ich morgen wiederkommen und mir das Spiel mal anschauen. Ich bin gespannt und hoffe ich kann euch dann mehr erzählen.

Danach durfte ich dann beschwingt zu Nintendo gehen und ein bisschen spielen. Ein andere Kollege von der Presse war auch dabei sowie zwei Mitarbeiter von Nintendo. Gespielt haben wir zuerst Mario Party. Wir spielten ein kleines Turnier aus dem Marathon Modus, der zu den Onlinemodi in Super Mario Party. Im normalen Modus geht Nintendo übrigens Back to the Roots und die Spieler würfeln und ziehen wieder abwechselnd und einzeln. Keine Autos oder sonstigen Gemeinschaftsfortbewegungsmittel mehr. Die Minispiele waren eine kleine Mischung aus Joy-Con Bewegung und einfacher Joystick-Steuerung. Mal wird durch schwenken des Controllers ein Filet gebraten, mal laufen wir vor Geistern davon und müssen dabei Hindernissen ausweichen. Also ein Mario Party wie wir es kennen und lieben. Verabschiedet euch schonmal von euren Freunden.

Danach konnte ich kurz allein den Indietitel The Gardens Between testen. Hier spielt ihr eigentlich die Zeit, denn während ihr die Zeit im Szenario vor und zurück drehen könnt, bewegen sich die beiden Kinder, welche die Protagonisten darstellen, von ganz allein. Nur hin und wieder ist von euch gefordert, einen der beiden mit einem Tastendruck zu einer Aktion aufzufordern. So spult ihr mal vor und mal zurück um zu schauen, an welcher Stelle es eventuell sinnvoll ist einzugreifen oder die Szenerie zu verändern. Auf diese Art müsst ihr in jedem der Level (ich hab 3 geschafft) ein Licht an das Ende bringen, was euch natürlich von garstigen Pflanzen und springenden Kisten erschwert wird. Sicherlich wird es später auch noch andere Hindernisse geben. Ein Spaß für jeden Denksportler in sehr ansprechender Optik.

Auch Super Smash Brothers stand für uns auf dem Programm. Also stürzten wir uns munter in eine Schlacht aus vier Spielern. Euch hier die gesammte Steuerung darzulegen führt sicherlich zu weit. Aber immerhin haben wir gelernt, dass die Funktion „zufällige Arena“ nicht für Einsteiger geeignet ist, denn obwohl niemand von uns zum ersten Mal in Nintendo’s Prügelarena gestiegen ist, hatten wir ganz schön zu kämpfen, als eben jene sich plötzlich und unerwartet vom Fleck weg bewegte.

Zu guter Letzt konnten wir Pokémon Let’s Go Evoli anspielen und dabei auch gleich den Pokéball Plus testen. Mit dem konnten wir nämlich durch den Vertaniawald laufen und Pokémon fangen indem wir den Ball auf sie „warfen“. Handgelenkschlaufe nicht vergessen! Hierbei funktioniert das Spiel wie Pokémon Go: Das Pokémon sitzt vor euch und wartet darauf mit Bällen beworfen zu werden oder Beeren zu essen zu bekommen, bis es mit euch mit kommt. Gekämpft wird nur gegen andere Trainer, die aber klassisch in den Ecken herumlungern. Neu ist vorallem, dass ihr wilde Pokémon jetzt im Gras sitzen seht. Was zum einen natürlich wesentlich sinniger ist, zum anderen kännt ihr so gezielt Begegnungen vermeiden oder provozieren. Am Ende konnten wir noch Pikachu im Pokéball Plus lauschen und ich finde es schade, dass (wie ich annehme, denn bei Raupy war es so) nur Pikachu sein Charakteristisches Pika Pika bekommt und alle anderen Pokémon „nur“ ihr bekanntes Brummen aus den GameBoy-Teilen bekommen.

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Gepostet von am 22.08.2018 | Keine Kommentare

Hallo Freunde, wie ihr auf Twitter vielleicht schon gesehen habt, bin ich dieses Jahr wieder für nanaone auf der gamescom unterwegs, um euch zu erzählen, was ich hier so finde.

Bisher gestaltet sich der erste Tag recht entspannt, außer für meine Beine, da ich gar nicht weiß, was ich alles anschauen soll und deswegen ganz viel herum laufe. So bin ich zum Beispiel auf dem Dunkelmondjahrmakt gelandet, der Spielern von World of Warcraft sicher geläufig ist.

Wer etwas Geduld hatte sich anzustellen, konnte sich auch mit dem Wappen seiner Fraktion, dem WoW-Logo oder einer der neuen Fraktionen verschönern lassen:

Ich verrate euch aber nicht, was ich jetzt auf dem Arm habe.

Außerdem konnte ich mir auf einer Leinwand den Trailer zu Final Fantasy Brave Exvius anschauen, den könnt ihr Hier sehen. Hier handelt es sich um ein Final Fantasy, welches für iOS und Android, also für Smartphones, erscheint.

Zwei Ritter und ein Mädchen ohne Erinnerung müssen den Weg ihres Schicksals finden, durch Länder voller Geheimnisse und Gefahren

Das Ganze ist Free-2-Play spielbar und lädt bei mir gerade herunter, damit ich es mir später in Ruhe ansehen kann.

Aber ich bin nicht den ganzen Tag herumgewandert, um mich umzuschauen. Ich durfte Bandai Namco besuchen und habe Jump Force, One Piece World Seeker und das neue Spiel Men of Medan angespielt.

In Jump Force übernehmen wir ein Gruppe aus drei Mitgliedern, aus den Universen von One Piece, Naruto, Hunter X Hunter und Dragonball um gegen eine andere Gruppe anzutreten, die vom Computer oder einem anderen Spieler gesteuert wird. In einer runden Arena können wir uns dann nach Herzenslust prügeln und leider gewinnt nicht derjenige, der am schnellsten die „schlagen“-Taste hämmern kann, jedenfalls habe ich die KI so nicht besiegen können. Spielt ihr das ganze Online unterteilt sich die Hubwelt in 4 Zonen, die zu den jeweiligen Welten der Charaktere passen. Die Geschichte ist bislang nur in Teilen bekannt, offensichtlich wurden die Welten unserer Helden und noch dazu die reale Welt vermischt und sie müsen nun nicht nur herausfinden, was los ist, sondern auch gegen einige der gemeinsten und stärksten Gegner antreten, die man in Anime und Manga so finden kann.

Mit meinem Team, bestehend aus Zorro, Luffy und Vegeta habe ich auch tatsächlich 2 Runden gewinnen können, die Teilnehmer eures Teams teilen sich hierbei einen HP-Pool und wenn ihr die Charaktere wechselt, übernimmt der neue Kämpfer die übrig gelassene Lebenskraft des vorherigen. Wie ihr jetzt sicher schon erkannt habt, treten eure Charaktere nacheinander an, aber keine Sorge der Gegner macht es genau so.

Und auch wenn ich nicht besonders erfolgreich war, Spaß macht die Keilerei alle Mal.

Der Trailer zu One Piece orld Seeker beginnt Mysteriös. Luffy wird auf der Insel Prison Island durch einen Gang geführt, doch als die Tür am Ende aufgeht lacht er der Person, die einige Meter vor ihm auf einem Thron sitzt, direkt entgegen. Wie kommt er hier hin? Was hat die Strohhutbande vor? Auf diese und andere Antworten müssen wir wohl noch in wenig warten, bis wir sie uns selbst noch in diesem Jahr beanworten können.

Dafür wurden 3 neue Gegner enthüllt, mit denen es unsere Strohhüte zu tun bekommen werden: Borsalino (Kizaru), der dank einer Teufelsfrucht das Licht beherrscht und der Marine treu ergeben ist. Issho (Fujitora), der trotz seiner Blindheit nicht zu unterschätzen ist. Was genau er kann liegt noch zu guten Teilen im Dunkeln aber er scheint die Schwerkraft kontrollieren zu können, womit er Gefangene fest hält oder sogar Meteoriten umlenkt. Zu guter Letzt Rob Lucci, der halb Mensch halb Leopard ist.

Mit der Ankunft weiterer Charaktere auf Jail Island wächst auch das Mysterium um die Insel – mit Gerüchten, dass Lucci selbst tatsächlich den Herrscher von Prison/Jail Island selbst beaufsichtige

Den ganzen Trailer könnt ihr hier sehen.

Spielerisch konnte ich mich in dem Bereich, den wir antesten konnten, frei bewegen und gegen Marinesoldaten in Echtzeitkämpfen antreten, die auch ohne sichtbare Arena auskommen. Besonderen Spaß macht es allerdings, die Soldaten ohne das sie es merken einfach auszoknocken und so durch die Gegend zu schleichen.

Jetzt wird hier gleich dicht gemacht, aber Men of Medan konnte ich sowieso nicht groß antesten, das ist immerhin ein Horrorspiel, das werdet ihr von mir ja wohl nicht erwarten. Nur so viel: Bandai Namco bringt eine neue Spielereihe heraus, die sozusagen als Anthlogie geplant ist, also werden viele „kleinere“ Spiele in loser Reihenfolge unter dem Namen „The Dark Pictures“ erscheinen. Natürlich haben die Spiele dann auch noch eigene Namen. In Men of Medan fahren fünf Freunde mit einem Boot zu einem Wrack um danach zu tauchen, da sie viele Gerüchte darüber gehört haben. Dass so etwas nicht gut gehen kann ist uns sicher allen klar und so landen die fünf in kurzer Zeit in einer fiesen Geistergeschichte. Gemein für den Spieler ist, dass alle 5 Charakere irgendwie, irgendwo im Spiel sterben können, alles hängt von euren Entscheidungen und euren spielerischen Fähigkeiten ab…mir ist leider eine Dame gestorben, weil ich zu viel Nintendo spiele und auf dem Playstation-Controller auf die Schelle die Tasten nicht schnell genug fand. Nunja, so ist das Leben.

Ach übrigens: Einen neuen Freund habe ich heute auch gefunden:

Das ist ein Mochi Mochi, ein besonders weiches Plüschi, sagt die Verkäuferin, das kann ich bis hier nur bestätigen.

So jetzt muss ich aber weg

Bis Morgen

Eure Draci

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Gepostet von am 21.08.2018 | Keine Kommentare

Wer sie kennt, der liebt sie: Die „alten“ Rollenspiele auf den 16Bit-Konsolen. Wir erinnern uns gern an die Gruppen aus drei oder vier Freunden, die loszogen um die Welt zu retten. In Octopath Traveler, dem neuen Rollenspiel für die Nintendo Switch aus dem Hause Square Enix, retten wir nicht gleich die ganze Welt sondern rücken für unsere Mitstreiter zuerst einmal ihre eigen Welt zurecht.

In Octopath Traveler, ziehen wir ebenfalls mit acht Charakteren…Moment, Acht? Ja genau, gleich mit acht Freunden können wir die Welt von Orsterra erkunden. Wir müssen uns nur am Anfang des Spiels für eine Hauptfigur entscheiden, alle anderen stoßen nach und nach zu unserem Team. Da wir uns in der Welt vollkommen frei bewegen können, dürfen wir auch selbst entscheiden, wen wir wann aufsammeln.

Dazu bietet uns Orsterra jede Menge Möglichkeiten, da wir selbst entscheiden, wo und mit wem wir die Reise beginnen wollen. Wir haben uns für Cyrus entschieden. Damit starten wir unsere Geschichte im Flachland in der Stadt Atlasdamm, die für ihre Universität und die Gelehrten bekannt ist. Ein verschwundener, alter Foliant aus der Bibliothek weckt unser Interesse und auf Grund einer Intrige sind wir gezwungen die Stadt zu verlassen und unter dem Deckmantel einer Forschungsreise begeben wir uns auf die Suche nach dem Buch. Ab jetzt entscheiden wir selbst, in welche Richtung wir weiter wandern wollen. Gehen wir ins Waldland, um Jägerin H’aanit in unsere Gruppe zu holen oder reisen wir Richtung Frostland, um Klerikerin Ophilia zu besuchen? Oder doch erst ins Klippenland, nach Kammbruch, um das nächste Kapitel von Cyrus‘ Geschichte anzufangen? Orsterra zeigt sich hierbei so vielfältig wie seine Bewohner und bietet mit unterschiedlichen Bereichen, wie dem Küstenland, dem Sonnenland und vielen anderen jede Menge Orte und Städte, deren Bewohner wir kennen lernen können. So kommt auf der Reise auf jeden Fall keine Eintönigkeit auf.

Wer eine Herausforderung sucht, kann auch versuchen die Reise mit nur einem Charakter zu unternehmen, allerdings lohnt es sich die anderen sieben einzusammeln, da wir jede Geschichte jedes einzelnen erleben können, was wir definitiv auch wollen. Treffen wir einen neuen Gefährten in seinem Heimatort, können wir uns entscheiden ob wir seine Geschichte beginnen wollen oder vorerst weiterziehen. Entscheiden wir uns für den neuen Gefährten, schlüpfen wir in seine Rolle und erleben eine Art kurzzeitige Solokampagne, an deren Ende er/sie sich uns auf unserer Reise anschließt. Die anderen Kumpane sind hierbei eher Nebendarsteller, die bis auf kurze Zwischensequenzen (in denen beispielsweise Händlerin Tressa vorschlägt ein Kind mit Süßigkeiten zu bestechen, anstatt mit ihm zu reden) wenig oder gar nicht zu bemerken sind. Die Motive könnten dabei unterschiedlicher kaum sein: So reißt sich die Tänzerin Primrose aus prekären, nennen wir es „Arbeitsverhältnissen“, los, um die Mörder ihres Vaters zu suchen, Händlerin Tressa möchte wiederum die Welt bereisen, um besser in ihrem Fach zu werden und Jägerin H’aanit sucht ihren Lehrer, der auf der Jagt nach einem besonders starken Monster verschwunden ist. So haben wir einen bunten Mix aus acht Geschichten, die mal düster und mal fröhlicher sind, was die freundlicheren Handlungsstränge keineswegs schwach wirken lässt – dafür das gesamte Spiel abwechslungsreicher macht, denn einfach nur acht verschiedene Vatermörder suchen wäre sicherlich auch nicht besonders spannend.

Auch außerhalb der Geschichten ist es gut eine abwechslungsreiche Truppe beieinander zu haben, da jeder Charakter über eine so genannte Wegefähigkeit verfügt. So kann Cyrus durch das Studieren seiner Mitmenschen einiges über sie herausfinden, oder Ritter Olberic beinahe jeden den er trifft zum Duell fordern. Für jede Wegefähigkeit gibt es eine noble und eine schurkenhafte Variante: Während Olberic edel zum Duell fordert, provoziert Jägerin H’aanit ihr Gegenüber um einen Kampf vom Zaun zu brechen. Ebenso finden es die Bewohner von Orsterra angenehmer, wenn sie vertrauensvoll Apotheker Alfyn alles über sich erzählen, als wenn sie von Cyrus mit scharfem Blick durchleuchtet werden. Edle Wegefähigkeiten werden immer gelingen, während schurkische Ansinnen zuweilen fehlschlagen und euren Ruf in der Stadt verschlechtern können, aber keine Sorge, gegen eine Gebühr legt der Wirt jedes Gasthauses bei den Bewohnern ein Gutes Wort für euch ein.

Wegefähigkeiten braucht ihr vor allem, um in den Geschichten der einzelnen Gruppenmitglieder voran zu kommen, aber auch um die zahlreichen Nebenaufgaben zu bewältigen. Wenn wir zum Beispiel einer Dame in Nöten helfen, reicht es aus, wenn Olberic oder H’aanit dem Unhold ordentlich die Visage polieren. Doch so leicht ist es nicht immer. Teilweise lösen sich manche Nebenaufgaben erst viel später im Spiel, wenn wir im Fall einer mysteriösen Leiche erst einige Städte später den richtigen NPC finden und diesen davon überzeugen müssen, mit uns zu kommen. Hier sind dann wiederum Ophilia oder Primrose die Helden der Wahl – insofern sie schon Teil der Gruppe sind. Manchmal wird es direkt etwas knifflig, wenn wir überlegen, welche Wegefähigkeit uns in einer Nebenaufgabe weiter hilft.

Haben wir den Anfang unserer Geschichte(n) gespielt, begeben wir uns in die frei begehbare Welt von Orsterra. Wir wandern hier nicht auf einer Oberweltkarte von Ort zu Ort, sondern bewegen uns durch Abschnitte, in denen wir uns auf vorgegebenen Pfaden bewegen, wohin auch immer wir wollen. Dabei gibt es auch Verwinkelungen, in denen sich zum Beispiel Schatztruhen verstecken, von denen manche nur mit dem Dieb Therion zu öffnen sind.

Natürlich finden wir nicht nur Schatztruhen auf unserer Reise. Unser Weg ist gespickt von zufälligen Monsterbegegnungen, die wir in schöner Rollenspielmanier, in rundenbasierten Kämpfen bestreiten. Auch hier macht es euch das Spiel nicht leicht (Dark-Souls-Referenzen bei Bedarf bitte hier einfügen). Nicht einmal in den ersten Kämpfen reicht es aus, einfach auf ein Monster einzuschlagen und bei den Bossen am Ende der einzelnen Kapitel schon gar nicht. Jeder Charakter ist mit einer Klasse (in Octopath Traveler Laufbahn genannt) und damit auch bestimmten Stärken und Fähigkeiten ausgestattet. So nutzt Ritter Olberic Schwerter und Lanzen, während der Gelehrte Cyrus auf Magie setzt. Mit Hilfe von gut versteckten Tempeln, kann jeder Charakter auch eine Zweitlaufbahn einschlagen. So könnt ihr verschiedene Klassen kombinieren. So ist die Kombination aus Apotheker und Kleriker der ultimative Heiler und Unterstützer, während ein Jäger-Ritter einen großen Schadensaustoß bedeutet sowie auch die Bandbreite der nutzbaren Waffen auf diese Art vergrößert. Jeder Gegner hat verschiedene Schwächen aus Elementen und Waffen, die es herauszufinden und zu nutzen gilt.

Mit jeder Kampfrunde erhalten alle Mitstreiter einen Boostpunkt, der eingesetzt werden kann, um Zauber zu verstärken oder mit einer physischen Waffe mehrfach zuzuschlagen. Allerdings will sorgfältig geplant sein, wann ihr wie viele Boostpunkte einsetzt, um sie nicht zu früh in den Kampf zu werfen. Allerdings könnt ihr in einer Runde maximal drei Punkte auf einmal einsetzen, spart euch also nicht (im schlimmsten Falle) zu Tode. Da ihr am oberen Bildschirmrand seht, wer als nächstes angreifen wird, könnt ihr eure Züge immerhin schon im Voraus planen.

Am Ende eines Kampfes bekommen alle aktiven Mitglieder der Gruppe Erfahrungspunkte und Laufbahnpunkte, die für einen Levelaufstieg sorgen, beziehungsweise für neue Fähigkeiten eurer Laufbahn(en) eingesetzt werden. Leider schließt das Charaktere aus, die ihr nicht aktiv in eurer Gruppe dabei habt oder die am Ende des Kampfes kampfunfähig sind. Das führt dazu, dass oft ein oder mehrere Mitglieder eurer Gruppe im Level etwas hinterher hängen, aber das lässt sich in den Griff bekommen, indem ihr mit einem Nachzügler und ein paar höher leveligen Mitstreitern ein paar Monster jagen geht.

Wenn ihr mit Laufbahnpunkten neue Fähigkeiten freischaltet, bekommt ihr ebenfalls einige Hilfsfähigkeiten dazu, die sich danach richten welche Laufbahnen ihr mit einem Charakter eingeschlagen habt. Zum Beispiel könnt ihr eure Beute steigern, wenn ihr Gegner im Kampf ausraubt.

Wenn wir auf unserem Weg nicht gerade Monstern in die Krallen laufen, können wir die wunderschöne Landschaft genießen, die trotz der für heutige Zeiten relativ einfachen Grafik nahezu wie gemalt aussieht. Abgerundet durch einen herrlichen Soundtrack kommt eine wunderbare Stimmung auf.

Fazit: Abwechslungsreiche Geschichten und Umgebungen lassen uns schnell die Zeit vergessen. Die tolle Optik und fesselnden Erzählungen in Octopath Traveler sorgen dafür, dass wir das Spiel am liebsten gar nicht mehr weg gelegt hätten, weil wir immer wissen wollten, wie es weiter geht und was uns in der nächsten Stadt erwartet. Auch in den Nebenaufgaben kann man sich verlieren, während man überlegt, auf welchem Wege man dem Bittsteller helfen und gleichzeitig die eigene Reisekasse aufbessern kann. Rundum macht uns Octopath Traveler viel Spaß und wird es auch allen Freunden von guten Geschichten in pixeliger Optik.

Ob es an Octopath Traveler auch etwas zu bemängeln gibt? Manchmal reden die Charaktere einfach zu viel. Die Geschichten sind wunderschön erzählt, was natürlich vor allem an den Dialogen und den wahlweise englischen oder japanischen Tonspuren liegt, die die Stimmung des Spiels stark vertiefen, aber unter uns: Manchmal denkt man, es geht weiter in der Action und dann wird doch weiter geredet. Außerdem nerven manchmal im Vordergrund herumstehende Bäume, die es zuweilen etwas schwierig machen, den Weg zu erkennen. Mehr gibt es aber auch nicht zu meckern und für Fans von japanischen RPGs ist Octopath Traveler auf jeden Falle ein Pflichtkauf, zumindest sofern ihr im Besitz einer Nintendo Switch seid.

 

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Gepostet von am 12.08.2018 | Keine Kommentare

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