Mit „Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ erfreut Level-5 in diesem Herbst Freunde der Layton- Spiele nach langer Zeit mit einem neuen Titel. Wie der Name schon verrät, werden wir allerdings diesmal ohne den guten Professor und seinen treuen Lehrling Luke auskommen müssen. Damit es aber in der Familie bleibt, begleiten wir seine Tochter Katrielle bei der Eröffnung ihres eigenen Detektivbüros. Allein muss die Gute trotzdem nicht ermitteln, denn ihr Assistent Ernest, der mit seiner Verliebtheit in Katrielle für etwas Romantik sorgt, und der sprechende Hund Sherl (O.C. Khomes), der am Anfang des Spiels mit Gedächtnisverlust in unsere Detektei kommt, stehen unserer Protagonistin zur Seite. Auch alte Bekannte sind wieder dabei, so treffen wir zum Beispiel wieder auf Schnurrbert, der uns zuverlässig mit Rätseln versorgt und auch Oma Enygma ist in einer kleinen Nebenrolle dabei.

Anders als ihr Vater, der streng Logik und Zusammenhängen folgt, hört Katrielle gern auf Bauchgefühl und Instinkt. Auf diese Weise löst sie ihre Fälle auf manchmal überraschenden Wegen, zum Beispiel indem sie in eine Konditorei einkehrt, statt sich auf die Lösung des Falles zu konzentrieren. Leider folgen auch einige Rätsel diesem Prinzip, sodass manche Lösungen einen beinahe an Fangfragen erinnern oder so simpel sind, dass man sie gar nicht in Betracht zieht. Beispiel gefällig? Wieviele Stellen einer Uhr muss man berühren, um die Zeiger auf Mitternacht zu bringen? Die Antwort lautet: Keinen, denn das macht die Uhr von allein (keine Sorge, dies ist eines der ersten Rätsel). Natürlich warten auch die üblichen Puzzle, Labyrinthe, Matherätsel und logischen Kopfnüsse auf uns.

Bei der Steuerung setzt Level- 5 weiterhin auf die Bewegung mittels Stylus. So erkunden wir mittels des Touchscreens die Umgebung und bewegen uns, indem wir Pfeile auf der Berührungsempfindlichen Hälfte des 3DS berühren.

Auch bei der Erzählweise hat sich nicht viel geändert. In jeder Szene gibt es lange Dialoge die an wichtigen Stellen auch Deutsch vertont sind, ebenso wie die Zwischensequenzen im Anime-Stil. Die Filmsequenzen halten sich aber leider in Grenzen, sodass es vor allem viel zu lesen gibt. Aber die langen Dialoge lohnen sich, denn sie geben der Geschichte sowie den Charakteren Tiefe und lockern die Story auf. Vor allem Sherls sarkastische bis zynische Zwischenrufe lassen den Spieler des Öfteren schmunzeln oder auch lachen, da der Gute nicht von allen Menschen verstanden werden kann, nimmt er auch kein Blatt vor den Mund beziehungsweise die Hundeschnauze.

Eine umfassende Story gibt es allerdings nicht. Das Spiel unterteilt sich in 12 Kapitel, die je einem Fall entsprechen. Die Geschichten sind alle spannend und unterhaltsam, auch wenn der Täter hier und da recht schnell offensichtlich wird. Jedoch bleibt ein großes umfassendes Mysterium, wie wir es aus dem Abenteuern von Katriell’s Vater gewohnt sind, aus. 

Im bekannten Koffer erwarten uns diesmal drei Minispiele. Zum einen müssen wir ausgewählten Charakteren ein vier-Gänge-Menü kredenzen, oder im nächsten Spiel einkaufsfreudige Kunden so durch unseren Laden zu lotsen, dass sie möglichst alles kaufen. Im dritten Spiel müsst ihr Sherl helfen, den Ausgang aus dem Hundezwinger zu finden. Auch neue Kleider für Katrielle und Einrichtung für das Detektivbüro lassen sich im Koffer freischalten, wenn ihr die entsprechenden Münzen gefunden beziehungsweise erhalten habt.

„Layton’s Mystery Journey: Katrielle und die Verschwörung der Millionäre“ ist trotz der Abwesenheit des Professors ein gelungenes Rätselabenteuer, in Familientradition fortgesetzt von Katrielle – wenn auch nicht als Professorin, so doch als begeisterte Detektivin. Spieler ohne Interesse an langen und witzigen Dialogen sind hier natürlich nicht so gut aufgehoben, denn wer das Spiel voll-umfänglich genießen will, kommt um viel Lesearbeit nicht herum. Wer allerdings den Stil der Reihe mag, gern Rätsel löst, sich von den manchmal schwer durchschaubaren Aufgaben nicht in die Flucht schlagen lässt und gern in in eine Geschichte eintaucht, die London zu einer schönen Kleinstadt immer Wiederkehrender Freunde macht, ist hier genau richtig.

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Gepostet von am 15.10.2017 | Keine Kommentare

Für die vielen Fans vom Capcoms Spielereihe »Monster Hunter« ist es immer eine gute Nachricht, wenn ein neuer Teil der Serie in den Handel kommt. »Monster Hunter Stories« macht allerdings vieles anders, als wir es bisher gewohnt waren. Denn anstatt loszuziehen und Jagd auf Monster in der Umgebung zu machen, freundet ihr euch diesmal mit ihnen an, um gemeinsam die Welt zu erkunden. Das bringt eine völlig neue Perspektive in das Franchise und macht das neue Spiel für den Nintendo 3DS vor allem für diejenigen interessant, die bisher keinen Zugang zur eigentlich spannenden Welt von Monster Hunter gefunden haben.

Nicht als Jäger, sondern als sogenannter Rider, startet ihr in die Geschichte des J-RPGs, das im Monster-Hunter-Universum angesiedelt ist. Im kleinen Dorf Hakum versteht man sich darauf, sich durch die Hilfe eines Bindungssteins mit den so genannten „Monsties“ anzufreunden, hinter denen sich die aus dem Franchise bekannten Monster verbergen. Damit läuft es in Hakum anders, als im Rest der Spielewelt. Der wird im Gegensatz zu Hakum von typischen Jägern bevölkert, die sich im Laufe der Handlung erst noch daran gewöhnen müssen, dass es Menschen gibt, die in den Monstern nicht nur Feinde sehen. Themen wie Freundschaft und gegenseitiger Respekt stehen bei Monster Hunter Stories im Mittelpunkt.

Natürlich heißt das nicht, dass ihr gar nicht gegen Monster kämpfen müsst. Ganz im Gegenteil: Euch stehen nämlich trotzdem diverse Waffen und Rüstungen zur Verfügung, die ihr wie gewohnt durch verschiedenen Monster-Materialien beim Schmied herstellen lassen könnt. Anfangs kauft ihr diese mittels eurer „Zenny“ und wertet eure Ausrüstung nach Belieben auf. Später bekommt man durch Schmiede-Quests die Möglichkeit spezielle Monster-Ausrüstung herzustellen. Anders als in den bisherigen Monster-Hunter-Spielen fällt die Herstellung hier wesentlich simpler aus. So gibt es weniger Waffenarten als gewohnt und eure Rüstung besteht nur aus einem Stück. Das ist insofern aber praktisch, da man sich weniger im Crafting verliert und mehr Zeit für die Erkundung der riesigen Spielwelt hat.

Gut gerüstet könnt ihr in die Welt hinausziehen und Quests absolvieren. Dabei dienen die Monster nicht nur als Gefährten, sondern auch als Vehikel und können sowohl als Reittier als auch – je nach Typ – zum Fliegen, Schwimmen oder Springen benutzt werden. Eure Aufgaben unterteilen sich dabei in zwei Arten: Story-Quests, die selbstredend die Handlung vorantreiben, und Nebenquests, bei denen ihr den örtlichen Einwohnern helfen müsst und dafür Geld und Items erhaltet. Vor allem die Story-Quests führen euch durch die Regionen, die sich ganz im Stil der anderen Spiele in verschiedene Klimazonen unterteilen. Die Rahmenhandlung ist durchweg spannend, unterteilt sich später sogar in Nebenstränge und setzt auf viele coole Charaktere.

Nicht nur die umfangreiche Geschichte unterscheidet Monster Hunter Stories von anderen Monster-Hunter-Titeln, denn ihr könnt in der offenen Welt zwar ebenso viele Materialien, wie Kraut oder Pilze finden, allerdings fällt das lange Herumprobieren ebendieser weg, denn das Menü gibt euch nun direkt an, welche Items ihr verbinden könnt. Je nach erfüllten Quests erhaltet ihr Zugang zu mehr Gegenständen. Dabei ist ihre Wirkung sehr oft an die „Originale“ der anderen Ableger angelehnt, was gerade eingeschworenen Fans gefällt.

Die allergrößte Änderung ist aber das Kampfsystem, das typisch für J-RPGs rundenbasiert daherkommt. Ihr übernehmt dabei die Steuerung eures Charakters sowie eures Haupt-Monsties und könnt bei euren Angriffen, neben den individuellen Skills eures Monsters, auf Geschwindigkeit, Kraft und Technik setzen. Das führt zu heißen Duellen im Stil von Stein, Schere und Papier, wenn es darum geht, welcher Angriff mehr Schaden anrichten soll. Das Highlight jedes Kampfes ist aber die Bindung, die ihr nach einigen gut platzierten Treffern einsetzen könnt. Dabei nehmt ihr auf eurem Monstie Platz und kombiniert eure Angriffe – oder führt einen Super-Skill aus, der samt cooler Animation daherkommt.

Fans der bisherigen Spiele werden sich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Monstern aus allen Generationen freuen. Ebenso gibt es wieder einen Multiplayer (diesmal sogar mit PVP!) und natürlich hat Capcom sehr viele Aspekte von Monster Hunter auch in diesem Spiel angewendet. Wer also Bedenken hat, dass er mit der neuen Gangart nicht zurecht kommt, sei zumindest soweit beruhigt, dass viele bekannte Elemente in das RPG-Konzept eingeflossen sind. Etwas gewöhnungsbedürftig ist dabei allerdings die Optik, die im Anime-Style gehalten ist und sich damit deutlich vom bisherigen Grafikstil unterscheidet. Das bedeutet aber nicht, dass Monster Hunter Stories schlecht aussieht, denn die grafische Umsetzung des Spiels ist wirklich gelungen.

Einziger Knackpunkt: Der teilweise hohe Schwierigkeitsgrad, den Veteranen kennen und schätzen, wurde nicht übernommen. Es erwarten einen zwar immer wieder spannende Herausforderungen, wer aber im Bereich J-RPG bzw. Pokémon schon Erfahrungen hat, wird hier zumindest im ersten Drittel des Spiels nicht wirklich Probleme bekommen. Echte Brocken warten erst in der zweiten Spielhälfte, wenn man es dann mit ehemaligen Flagship- bzw. Highrank-Monstern zu tun bekommt.

Der Weg ist klar: Monster Hunter Stories vereinfacht einige Aspekte seiner Geschwister, baut dafür allerdings den Story-Anteil deutlich aus. Dazu kommt eine wesentlich buntere Grafik mit deutlichem Einschlag aus dem Anime-Bereich. Das spricht vor allem die an, denen Monster Hunter generell zu altbacken oder speziell war, schafft es im gleichen Atemzug aber auch Veteranen zu erfreuen, die so noch viel mehr mit den eigentlichen Stars der Spiele, also den Monstern, in Berührung kommen. Durch die Kombination mit dem Anime „Ride On“, der zumindest auch auf Englisch im »Nintendo Anime Channel« zur Verfügung steht, ist die Ähnlichkeit mit Pokémon kaum zu übersehen. Das spricht aber nicht gegen das Spiel, denn Monster Hunter Stories findet seinen ganz eigenen Platz im Herzen der Spieler und könnte sich rasch zu einem zweiten wichtigen Strang für die Marke entwickeln. Wir sind auf jeden Fall begeistert und können uns nicht mehr vom 3DS losreißen. Monster Hunter Stories ist der Handheld-Geheimtipp im Herbst.

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Gepostet von am 19.09.2017 | Keine Kommentare

Seit einigen Tagen erkunden Fans von Capcoms Spielereihe Monster Hunter die Welt von Monster Hunter Stories. Anders als in den bisherigen Teilen der Serie werden Monster hier nicht nur bekämpft, sondern man kann sich auch mit ihnen anfreunden. Außerdem durchstreifen wir nicht nur die Welt auf der Suche nach Vorräten um unsere Rüstung und unser Dorf auszubauen und gegen immer stärkere Gegner zu kämpfen, die Handlung folgt einer längeren Geschichte, die uns von Ort zu Ort führt.

Seit 2016 gibt es auch eine Animeserie, die auf Monster Hunter Stories basiert. Wie Nintendo heute auf Twitter mitteilte, können nun die ersten beiden Folgen in Deutschland auf Youtube oder im Nintendo Anime Channel auf Geräten der 3DS-Familie geschaut werden. Bisher sind die Episoden leider nur auf Eglisch und ohne Untertitel verfügbar und vorallem Navi ist manchmal etwas schwer zu verstehen. Trotzdem freuen wir uns schon darauf, die Serie zu schauen, wenn wir Abends nach der langen Monsterjagt ein wenig entspannen wollen.

Hier geht es zu Episode 1

Hier geht es zu Episode 2

Quelle: Twitter

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Gepostet von am 11.09.2017 | Keine Kommentare

Da ist er angebrochen, unvermeidlich und doch irgendwie surreal: der letzte Tag der gamescom. Er kam doch ziemlich schnell, aber wir wollen ihn natürlich nicht verstreichen lassen, ohn noch ein bisschen für euch zu berichten. Heute kamen wir leider nicht dazu noch etwas zu testen, da wir auf Fotosafarie waren, denn wir wollen euch ein paar Eindrücke aus den Hallen zeigen.

So sah es am Mitwoch aus, bevor die Tore geöffnet wurden

In der Merchandise-Halle bekam fast jeder ein Mitbringsel seines Lieblingsspieles.

Auch Klassiker unter den Spielen und Konsolen finden hier Freunde

Was wie ein gemütlicher Kinobesuch aussieht, wird für die Menschen in den Stühlen gleich zu einer wilden Achterbahnfahrt.

Es gab auch ruhiges Bühnenprogramm.

Aber meistens waren die Bühnen geprägt von Action, geworfenen T-Shirts und anderen Geschenken oder auch konzerten.

Sportlich geht auch.

Nicht nur für Spiele stehen die Leute lange an, auch für Autogramme von Youtubern musste man lange und geordnet warten.

120 Minuten und länger. „Gamescom“ ist übrigens ein Wort in einer alten fast verlorenen Sprache und bedeutet: Beine in den Bauch stehen.

Wer braucht schon Ikea, wenn er Stühle auf der gamescom kaufen kann.

Spielen konnte man übrigens auch, das hätten wir jetzt fast vergessen.

Natürlich können wir nicht die gesammte gamescom dokumentieren, auch wenn wir das gern würden, aber wir hoffen ihr habt durch unsere Artikel und diese Bilderzusammenfassung einen kleinen Einblick darin, was in den Messehallen so los war.

Hier könnt ihr noch einmal nachlesen, was an den anderen Tagen so los war:

Hier geht es zu Tag 1

Hier geht es zu Tag 2

Hier geht es zu Tag 3

Hier geht es zu Tag 4

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Gepostet von am 26.08.2017 | Keine Kommentare

Tag vier der gamescom 2017 ist angebrochen und natürlich wollten wir wieder so früh wie möglich für euch am Start sein. Als wir jedoch kurz nach neun am Stand von Nintendo ankamen, ringelte sich die Warteschlange schon weit über die 120 Minuten-Marke. Da unsere Füße diese Wartezeit nicht mehr verkraften, sind wir weiter gezogen.

Dafür war in der Halle, in der sich Spieleentwickler und -Publisher Blizzard befindet noch kein besonders großer Andrang. Uns juckte es natürlich in den Finger auch unser Glück gegen den Lichking im Kartenspiel Hearthstone zu versuchen und so stellten wir uns in die kurze Schlange und legten los. Da man gern immer zwei Spieler an einem Gerät haben wollte, wurde unsere Testerin mit einem netten jungen Mann names Stephan an ein Tablet geführt, an dem die beiden dann versuchen konnten dem König der Geißel so viel Schaden zu verursachen, wie es eben ging. In diesem speziellen Modus wählt man zuerst eine Klasse aus mit der man startet, ist diese Figur besiegt, bekommt man drei weitere zur Auswahl und darf dann mit einem weiteren Charakter in den Kampf ziehen. Außerdem startet man direkt mit zehn Manakristallen, statt in jeder Runde einen dazu zu bekommen, wenn man also Glück hat, kann man direkt mit wirklich starken Karten starten. Da unsere beiden Spieler leider lang kein Hearthstone mehr gespielt haben, hat es für die 400 Schadenspunkte, die es mindestens braucht um auf die Bestenliste zu kommen, leider nicht gereicht. Spaß hatten sie trotzdem beim Ausprobieren verschiedener Taktiken.

Auch am Stand von Marvel vs Capcom: Infinite hatten wir Glück und konnten schnell einen Platz zum Testen ergattern. Da unsere Testerin allein unterwegs und die spielbare Demo für zwei Spieler war, kam eine nette Dame vom Standteam mit dazu. Wie der Name schon sagt, können wir Helden aus dem Marvel- oder dem Capcom-Universum auswählen, um gegeneinander anzutreten. Im von uns getesteten Spieler-gegen-Spieler-Modus stellt man sich ein Team aus 2 Charakteren zusammen, die sich gegenseitig ablösen können. Wir haben uns Mega Man X und Chun-Li ausgesucht. Weiß man, mit wem man Kämpfen möchte, nimmt man sich noch einen der Infinity-Stones aus dem Marveluniversum dazu. Jeder der sechs Steine verleiht euch zusätzliche Power-Atacken. Die Bedienung im Kampf ist einfach, sie folgt dem Prinzip von zum Beispiel Street Fighter, das heißt für Anfänger so schnell wie möglich „Schlagen“ drücken und Fortgeschrittene versuchen sich an tolleren Atacken. Dadurch hat es aber auch die gleiche Schwäche wie manch andere virtuelle Schlägerei: habt ihr den Block eures Gegners einmal durchdrungen, könnt ihr ihn durch verdammt schnelles drücken der Schlagen-Taste in die Mangel nehmen, wenn er Pech hat, kommt er da auch nicht mehr raus und der Kampf ist leicht gewonnen. Unmöglich ist es aber nicht aus diesem Schlaggewitter heraus zu kommen, dadurch hat es die Dame vom Stand unserer Testerin auch ganz schön schwer gemacht. Sie konnte aber auch schon üben.

Während wir heute unterwegs waren, um für euch Fotos zu machen, trafen wir auf ein sehr leuchtendes Kostüm. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Trägerin um die Sängerin Desi. Desi fragte, ob wir später vorbei kommen möchten, da sie noch auf der Cosplay-Bühne auftritt. Da wir ja versuchen wollen für euch auch ein bisschen Rahmenprogramm einzufangen, waren wir dabei. Oben seht ihr 2 kurze Impressionen des Konzertes, mehr wollten wir unter Anderem aus Rücksicht auf Urheberrecht nicht aufnehmen. Wir können euch aber sagen, dass die Stimmung sehr gut war, einige Zuhörer schaukelten begeistert im Takt oder klatschten mit. Wer gern mehr hören oder sehen möchte kann das auf Desi’s Homepage nachholen.

Wollt ihr wissen, was wir an den anderen tagen so gemacht haben?

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Gepostet von am 25.08.2017 | Keine Kommentare

Da sind wir wieder in den Messehallen der Kölnmesse, um für euch über die gamescom zu schleichen. Gestern Abend habe ich das zweite Paar Socken weggeworfen, da von der Sohle kaum noch etwas übrig war. Trotz dieses hohen Materialaufwands wollen wir natürlich auch heute wieder für euch berichten und twittern.

Als Erstes ging es heute zu Capcom, wo wir Monster Hunter World anspielen durften. Wir konnten mit einer Morphaxt einen „Anjanath“ jagen. Wie in Monsterhunter üblich, müssen wir das Monster erst finden, was uns in diesem Teil durch die Hilfe von Spähkäfern erleichtert wird. Diese winzigen, leuchtenden Helferlein fliegen vor uns her, wenn sie etwas wittern das für uns interessant sein könnte und sammeln sich an den entsprechenden Stellen. Anfangs stürzen sie sich auf alles, was da kommt, können aber Erfahrung sammeln und damit gezielter eingesetzt werden. So zeigen sie uns Dinge, die wir sammeln können oder Fußspuren von Monstern. Auch wenn die Monster in ein anderes Gebiet fliehen, fliegen die kleinen Leuchtkäfer hinterher, so lässt sich unser Ziel leichter wiederfinden. Die Verfolgung wird ebenfalls dadurch erleichtert, dass die Ladezeiten zwischen den kleinen Teilen, in die die Karte immer unterteilt ist, wegfallen. Dadurch fällt es aber auch Gegnern leichter den Jäger zu verfolgen. Haben wir unser Monster gefunden, geht es natürlich sofort in den Kampf.

Testen konnten wir ersteinmal nur im Einzelspielermodus aber zum Glück waren wir trotzdem nicht allein, denn wie immer begleiten uns auch in Monster Hunter World kleine humanoide Katzen, die sich Felyne nennen. Neu ist, dass unser kleiner pelziger Freund jetzt kleine Gegner zähmen kann, so griff er in unserem Testspiel den Gegner auf einer Echse reitend an (süüüüüß) und brachte auch gleich noch ein paar „Freunde“ mit. Das verleiht dem Begleiter eine ganz neue Bedeutung.

Sicherlich kennen Fans der Reihe das Phänomen, dass während der Jagt auf ein großes Monster noch ein zweites Monster auftauchen kann, bei manchen verursacht das Schweißausbrüche, bei anderen ein Zwei-für-Eins-Gefühl. Auch in Monster Hunter World kann es vorkommen, dass wir nicht mit einem großen Gegner allein sind. Zu Weilen greifen die zusätzlich anwesenden Riesen auch in den Kampf ein und überraschender Weise nicht immer zu unseren Ungunsten. So Sprang eine riesige Echse aus dem Gebüsch und verbiss sich im Hals unseres „Anjanath“, was unseren Kampf etwas erleichterte. Sollten wir allerdings einmal nicht so viel Glück haben, können wir andere Jäger zu Hilfe rufen. Monster Hunter World ist ja auch ein Multiplayer Titel, in dem wir uns in einer Onlinelobby aufhalten können. Rufen wir also um Hilfe wird unser Hilferuf den Jägern angezeigt, die sich in der Lobby aufhalten und sie können uns direkt in unserem Spiel zu Hilfe eilen. Während unserer Testsession stellten wir auch fest, dass das gesammte Spiel eine Deutsche Sprachausgabe hat. Ebenso erfreut hat uns, wie detailliert das Spiel ist, wir konnten nahezu jede Schuppe auf den Echsen sehen.

Später ging es noch weiter zu Life is Strange: Before the Storm. Der neue Teil des episodischen graphic Adventures spielt drei Jahre vor dem ersten Teil und enthält keine Zeitreiseanteile, auch wenn man das vermuten könnte. Stattdessen ist die 16 jährige Chloe Price nicht auf den Mund gefallen und benutzt ihr Fähigkeit „Backtalk“ um mit Argumenten oder auch Beleidigungen durchzusetzen was sie möchte, zum Beispiel in einen Club hinein oder sich davor drücken, beim Direktor antreten zu müssen. Jedoch hat alles was wir tun und jeder Backtalk Konsequenzen, wenn sie besonders schwerwiegend sind, gibt es sogar eine Warnung vom Spiel. Beispiele bringen wir jetzt aus Spoilergründen nicht. Die erste Episode erscheint am 31. August, also bereits nächste Woche.

Als bei Nintendo noch ein Plätzchen frei wurde, wollten wir natürlich auch da noch ein bisschen spielen und haben zwei Spiele angespielt. Als erstes war da Mario & Luigi Superstar Saga + Bowsers Minions. Im Trailer ist schon zu sehen, dass sich der Part der Brüder wahrscheinlich ähnlich spielen wird, wie in den Teilen zuvor. Wir wollten natürlich den ganz neuen Teil sehen, in dem wir die Kontrolle über die Schergen übernehmen, wer wollte nicht schon immer ein Gumba sein. Also nichts wie rein in die braunen Schuhe und los geht’s. Es beginnt mit einer kleinen Einführungsstory, in der die Schergen (warum verraten wir noch nicht) von Bowser getrennt werden. Wir starten mit einem einzelnen kleinen Gumba der sich voller Elan aufmacht um Bowser zu suchen. Wir treffen schon bald auf weitere Gumbas, die Nummer eins zu ihrem Anführer erklären und uns begleiten. Mit der Zeit und weiteren gespielten Levels schließen sich uns auch Hammerbrüder und Fluggumbas an, später im Spiel kommen noch weitere Bekannte wie BuuHuu dazu. Das ganze wird immer wieder begleitet von wirklich witzigen Dialogen. Im Kampf punktet der Modus soweit wir ihn gespielt haben nicht ganz so sehr. Die Schergen rennen einfach wild mit den Gegnern aneinander und man hat kaum Möglichkeiten in den Kampf einzugreifen oder ihn zu steuern. Dies soll aber mit der Zeit besser werden, wir haben jedenfalls schonmal zwei Kommandos bekommen, die wir mit dem Anführer ausführen können, um den anderen Kämpfern zu helfen. Auf jeden Fall wird hier sicherlich eine interessante Sicht auf ein Marioabenteuer auf uns warten, wenn man dann die Möglichkeit hat lange zu spielen. Noch ein kleiner Hinweis: der Schergenmodus wird nicht von Anfang an verfügbar sein, erst nach einer gewissen Zeit in der Hauptstory wird diese Geschichte freigeschaltet.

Das zweite von uns angezockte Spiel ist Monster Hunter Stories. Der Titel aus dem Monster Hunter Universum kommt in hellerer und knuddeligerer Optik daher, als die großen Brüder der Hauptreihe. Ein weiterer großer unterschied ist, dass wir hier nicht als Jäger unterwegs sind, sondern als sogenannte Raider, die gemeinsam mit den Monstern kämpfen, denn die Vertreter der einzelnen Arten sind natürlich nicht alle friedlich. Freundlich ist ein Monster uns gegenüber eingestellt, weil wir uns als Raider beim Schlüpfen an das vermeintliche Untier binden und so Freunde fürs Leben werden um dann gemeinsam unser Dorf zu beschützen. Im Laufe des Spiels können wir weitere Eier finden und so unseren monströsen Freundeskreis erweitern. Die Geschichte beginnt auch direkt damit, dass drei Freunde beim Spielen versehentlich beim Schlüpfen eines Rathalos anwesend sind, der sich natürlich direkt an einen der drei kuschelt. Anschließend überschlagen sich die Ereignisse, aber viel mehr wollen wir hier noch gar nicht verraten. Auch die Felynen werden wieder dabei sein, so weit wie wir gespielt haben, lernten wir aber nur einen Felynen kennen, der uns seither begleitet im Kampf aber eher mit Rat, als mit Tat zur Seite steht. Das ist jedoch nicht ganz so wichtig, denn natürlich unterstützen uns unsere Monster in den Rundenbasierten Kämpfen. Im großen und ganzen soll Monster Hunter Stories etwas entschlackt sein, im Vergleich zu den klassischen Monster Hunter Teilen. Ein bisschen weniger Items und ein einfacheres Crafting-System besitzen. Durch die Umfangreiche Einführung kamen wir aber noch nicht bis zum craften, sind aber auf jeden Fall gespannt, wie die Story weitergeht.

Wollt ihr wissen, was wir noch so erlebt haben?

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Gepostet von am 24.08.2017 | Keine Kommentare

Auch der zweite Tag der gamescom startet früh, denn das obligatorische „guckt mal wie viele Leute vor dem Eingang stehen“ – Bild darf ja nicht fehlen. Vorher sind wir sogar noch in die Hallen gegangen um für euch Mario + Rabbids Kingdom Battle anzuspielen. Zuerst muss man für diesen Test ganz schön laufen, da wäre zuerst der Weg in die Halle und dann der gefühlt sehr lange Weg durch das Labyrinth, durch welches sich später die Warteschlange schlängeln wird. Kurz darauf stehen wir auch schon an einer der Spielestationen um direkt loszulegen. Die Steuerung ist dabei denkbar einfach, eigentlich steuern wir einen kleinen fliegenden Staubsaugerroboter mit Hasenohren names Beep-0. Dahinter laufen dann Mario, Hasen-Luigi (Oder Luigi-Hase?) und Hasen-Peach zuerst einmal einen hübschen hellgrünen weg entlang, links und rechts können wir Rabbids beobachten, die mal mehr mal weniger weise Sätze von sich geben. Es dauert auch nicht lang, da stolpern wir in das erste Kampfszenario. Auch hier gestaltet sich die Steuerung denkbar einfach, mit einem Icon, das aussieht wie Beep-0 markieren wir die Stelle an der wir gern unsere jeweilige Figur hätten und schon läuft sie los, wenn wir dabei eine Partnerfigur anvisieren, können wir mit ihrer Hilfe sogar noch weiter kommen indem wir einen großen Sprung machen am Ende der Bewegung können wir dann auf einen Gegner in Reichweite schießen. Wichtig ist vorallem, dass wir immer Deckung suchen, zu forsches vorpreschen bringt nicht als Verluste, könnt ihr uns glauben, wir haben es versucht. Zwischendurch finden wir auf dem Weg auch noch blaue schimmernde Kanonen, mit denen wir in kleine Geheimkammern kommen um Münzen zu sameln. Im zweiten Kampf lernen wir dann auch, dass wir nicht nur laufen und schießen können, sondern jede Figur auch (zu diesem Zeitpunkt) eine spezielle Fähigkeit hat, so kann Hasen-Peach ihre beiden Freunde und sich selbst alle 3 Züge heilen. Alles in allem macht Mario + Rabbids Kingdom Battle auf jeden Fall Spaß und ist leicht zu lernen und ein bisschen schwieriger zu meistern.

Danach sind wir noch ein bisschen durch die Hallen gelaufen, um euch ein paar Eindrücke von der Messe zu vermitteln, die ihr auf unserem Twitteraccout sehen könnt.

Um aber auch noch ein bisschen über Spiele reden zu können, waren wir dann noch bei den Damen und Herren von Entwickler Milestone um uns Gravel anzuschauen, das von Bandai Namco herausgegeben wird. Gravel ist eine Rennsimulation für Geländerennen. In verschiedenen Ländern, wie Alaska oder Namibia, und unterschiedlichen Autos, vom „kleinen“ Flitzer zum großen Geländetruck, könnt ihr die Rennstrecke in 4 verschiendenen Modi erobern, bei denen es mal schneller mal schmutziger zugeht. Neben dem Ziel erster zu werden, könnt ihr auf der Strecke auch Stunts ausführen, zum Beispiel Sprünge, das geht absichtlich und auch versehentlich haben wir beim Anspielen festgestellt. Gravel möchte natürlich als Simulation auch realistisch daher kommen, darum sind viele reale Autobauer vertreten, entweder mit einem realen Modell oder sie haben eines für das Spiel entworfen, so finden wir Autos von Ford, VW, Toyota, Chevrolet und vielen anderen. Schließlich haben wir das Spiel auch angespielt. Da die Fahrkünste unserer Testerin sich eher im mittelmäßigen Bereich bewegen war das auch gleich ein Härtetest für die Autos, die wir aber tatsächlich nicht kaputt bekommen haben. Also einige teile sind schon abgefallen aber das Fahrzeug hat immer die Ziellinie erreicht. Das lag vielleicht auch daran, dass zum Glück die Umgebung in Gravel fast noch stabiler ist, als die Autos. Wie stabil, könnt ihr weiter unten sehen, da haben wir das für euch beim Fahrern mitgefilmt.

Nur die harten Bäume kommen in den Garten

Alles in Allem ist Gravel auf jeden Fall einsteigerfreundlich, da es eine sehr eingängige Steuerung hat. Dass wir nicht erster wurden ist sicherlich vorallem den Fahrkünsten der Testerin zuzuschreiben, genau wie unsere zahlreichen Beaknntschaften mit der Umgebung. Das heißt aber nicht, dass ihr schon nach ein paar Runden nurnoch gelangwelt im Kreis fahrt. Da man auch mit Können und Absicht driften und springen kann, kann man hier auch viel Zeit damit verbringen seine Technik zu verbessern, um immer bessere Ergebnisse zu erzielen. Außerdem wird jeder Spielmodus verschiedene Herausforderungen für euch bereit halten.

Wollt ihr wissen, was wir noch so erlebt haben?

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Gepostet von am 23.08.2017 | Keine Kommentare

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