Am Pfingstwochenende war es wieder einmal so weit: Die DoKomi öffnete ihre Pforten und bot ein volles Programm für Jung und Alt. An den beiden Wochenendtagen waren insgesamt über 45.000 Besucher vor Ort. Das macht die DoKomi auch dieses Jahr wieder zur größten Convention ihrer Art.

Gaminghalle

Die wichtigste Neuerung dieses Jahr war die Gaminghalle. In dieser konnte man sowohl Retrogames als auch neue AAA-Titel zocken. Es gab die Möglichkeit, auf den originalen alten Nintendokonsolen zu spielen, die neuen Mini-Varianten auszuprobieren und sogar an arcade-ähnlichen Geräten sich aus sämtlichen Spielen von so gut wie allen Retrokonsolen etwas auszusuchen. Es gab so viele Möglichkeiten zu zocken, sodass man sich nirgendwo anstellen musste, wodurch keine Langeweile aufgekommen ist.

Verkäufer

Natürlich waren auch wieder sämtliche Anime- und Mangapublisher vertreten. Merchandise, Figuren und andere Goodies konnte man auch zuhauf kaufen. Die Publisher hatten wie üblich ihre Neuheiten vorgezogen und man konnte diese sowohl an den Ständen der Publisher als auch an denen der Comicverkäufer erwerben. Unerwarteterweise war Egmont nicht da, obwohl sie sonst immer mit einem großen Stand vertreten waren. Ihre vorgezogenen Neuheiten konnte man witzigerweise trotzdem bei Dritthändlern erhalten.

 

Ein großes Highlight für Doujin-Fans war natürlich die Halle 14, die randvoll gefüllt mit kleinen Ständen von Fanzeichnern war. Die riesige Auswahl selbstgemalter Bilder, die als Poster, Postkarten, Anhänger oder Pins zu erstehen war, bot jedem etwas. Selbstgemachte Cosplays und Mode konnte man zwischen den ganzen Zeichnern auch entdecken.

In der Gaminghalle konnte man alte und neue Spiele erwerben, ältere Konsolen waren da keine Ausnahme. Bei der Auswahl konnte man natürlich nicht meckern.

Mir persönlich ist ein großes Bring & Buy immer wichtig, wobei sich die DoKomi dieses Jahr mit einem wirklich gigantischen Bring-&-Buy-Zelt hier mal wieder selbst übertroffen hat. Dort waren tausende von Mangas und etliche Animes zu finden. Cosplays, Kuscheltiere und Merchandise war auch zuhauf da. Dort konnte jeder Sammler von älteren Animes und Mangas was finden. Ich selber habe auch ein paar Schnäppchen entdeckt.

Wer mit einem randvollen Portemonnaie angereist ist, ist wohl mit einem Leeren wieder abgereist. Zumindest war das bei mir der Fall.

 

Essensmeile

Wer viel herumläuft, bekommt irgendwann auch hunger. Zum Glück gab’s eine umfangreiche Auswahl an westlichen und östlichen Speisen. Vom japanischen Crêpe über Pulled-Pork-Burger bis hin zu Sushi war für jeden etwas dabei. Es gab sogar Stände speziell für Veganer und Vegetarier. Das ist eine ziemlich positive Entwicklung, da letztes Jahr Fastfood die eher themenbezogeneren Speisen überwogen hat.

In den Hallen gab es auch noch Restaurants, aber die sind  eh Teil der Messehalle.

 

Bühnenprogramm

Zu einer Animeconvention gehört natürlich auch ein vollgestopftes Bühnenprogramm. Eine der witzigsten Veranstaltungen war die sogenannte Charakterversteigerung. Dort konnten sich Einzelpersonen und Gruppen von Leuten im Publikum ersteigern lassen. Diese mussten dann mit der meistbietenden Person 2 Stunden Zeit verbringen. Von Butler über Cosplayer bis hin zu Maids konnte man so gut wie alles ersteigern. Das Highlight war natürlich eine Gruppe von Maids, die für über 1000,00 € weggingen. Das gesammelte Geld wurde natürlich für gemeinnützige Zwecke gespendet. Ansonsten gab es den wohlbekannten Cosplaywettbewerb und diverse Aufführungen von Fangruppen. Eine stach dabei besonders hervor, weil man bei dieser an einigen Stellen als Zuschauer abstimmen konnte, was den weiteren Verlauf der Geschichte beeinflusste. Diese Aufführung war von Harvest Moon inspiriert und trägt den Titel „Farm It Yourself️“. Aufgeführt wurde das ganze von der Gruppe K!seki. Für Comedyliebhaber war natürlich auch wieder Shinji Schneider am Start.

Ehrengäste

Japanische Ehrengäste sind gern gesehen auf Conventions, weshalb die Veranstalter gleich zwei große Sängerinnen eingeladen haben.

Megumi Nakajima, bekannt als Stimme der Vocaloid GUMI und Synchronsprecherin von Ranka Lee aus Macross Frontier, war zum ersten Mal in Europa, um ein Konzert zu geben. Die Solo-Sängerin hat wie zu erwarten die Bühne zum Beben gebracht und ein super Konzert abgeliefert.

Viel mehr hatte ich mich aber auf den Auftritt der zweiten großen Gastsängerin Eri Sasaki gefreut. Sie hat letzte Animeseason das Ending zum Feelgood-Anime Yuru Camp gesungen. Auf der Bühne hat sie neben ein paar Covern auch eigene instrumentale Lieder auf ihrer Violine gespielt. Den Endingsong von Yuru Camp und den Openingsong von Plastic Memories hatte sie auch im Gepäck. Eine Signierstunde hat sie natürlich – ebenso wie Megumi Nakajima – auch gegeben.

Fazit

Die DoKomi war auch dieses Jahr wieder eine unterhaltsame Convention mit vielen Möglichkeiten, Geld auszugeben und Spaß zu haben. Die Gaminghalle war eine schöne Möglichkeit, Wartezeiten für Bühnenauftritte zu überbrücken und sich vom Stehen und Laufen zu erholen. Man hat wirklich viel Platz, besonders in der Gaminghalle, vor der großen Bühne und im Doujinbereich konnte man echt entspannen, falls die ganzen Massen einem zu stressig geworden sind. Nächstes Jahr würde ich die Messe auch wieder besuchen. Ich hoffe jedoch, dass es dann ein wenig mehr Auswahl bei den Workshops gibt und es eventuell auch ein Mangaka zur DoKomi schafft.

Editiert von KamiNoWar

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Gepostet von am 27.06.2018 | Keine Kommentare

Update vom 18.06.2018, 13:58 Uhr:

KAZÉ hat nun eine offizielle Ankündigung zum Live-Event veröffentlicht, in der die Anzahl der teilnehmenden Cinestar-Kinos auf 35 angehoben wurde.
Zudem wurden die Kinos laut KAZÉ darüber informiert, dass Fans Penlights nutzen und „Idol Calls“ rufen werden. Dies hatte zuerst unter Verwirrung unter den Fans geführt, da manche Kinos aufgrund der Störung anderer Zuschauer dies erst verneint haben.


Auf der offiziellen Webseite zum Love-Live-Franchise wurde letzte Woche bekanntgegeben, dass es erneut eine Kinovorstellung zum momentan noch in Japan stattfindenden dritten Live-Event „Love Live! Sunshine!! Aqours 3rd Love Live! Tour – Wonderful Stories“ geben wird. Diese findet deutschlandweit am 15. Juli 2018 um 12 Uhr statt.

Nachdem bereits letzten Monat das Berliner Kino BABYLON ein Delayed Viewing  des Hakodate Unit Carnival  zeigte (wir berichteten), bringt Cinestar das Konzert diesmal 20 Kinos in insgesamt 19 deutschen Städten. Die Liste der teilnehmenden Kinos sieht wie folgt aus:

● Berlin: CineStar – Cubix
● Berlin: Cinestar – Treptower Park
● Bielefeld: CineStar – Bielefeld
● Bremen: CineStar – Kristall-Palast
● Chemnitz: RT CineStar – Der Filmpalast Am Roten Turm
● Dortmund: CineStar – Dortmund
● Erfurt: CineStar – Der Filmpalast
● Erlangen: CineStar – Der Filmpalast
● Frankfurt/Main: CineStar – Metropolis
● Karlsruhe: Filmpalast am ZKM
● Kassel: CineStar – Der Filmpalast
● Leipzig: CineStar – Leipzig
● Lübeck: Stadthalle CineStar – Filmpalast Stadthalle
● Ludwigshafen: CineStar – Der Filmpalast
● Magdeburg: CineStar Magdeburg
● Mainz: CineStar – Der Filmpalast
● Osnabrück: CineStar – Der Filmpalast
● Rostock: CineStar – Lütten Klein
● Saarbrücken: CineStar – Der  Filmpalast
● Siegen: CineStar – Siegen

Tickets sind über die entsprechenden Kinos direkt oder online bestellbar. Laut diversen Tweets von Fans sind bereits ca. 150 Sitzplätze über alle Vorstellungen hinweg verteilt reserviert.

Die Live-Tour hält in Japan an den drei Orten Saitama, Osaka und Fukuoka, an denen jeweils an zwei Tagen Konzerte stattfinden. Das Delayed Viewing in Deutschland wird Tag 1 des Saitama-Konzertes umfassen. Deutschland ist erneut das einzige europäische Land, welches eine zeitversetzte Ausstrahlung des Konzertes erhält. Weitere Ausstrahlungen finden u.a. in Taiwan, Korea, Singapur, Hongkong sowie Australien und Neuseeland statt.

Der Anime wird hierzulande vom Publisher KAZÉ vertrieben. Dieser hat jedoch noch keine öffentliche Ankündigung des Events herausgegeben. 

Quelle: Love Live Official

 

In eigener Sache

Nach einem etwas kurzfristigen aber dennoch gelungenem ersten Screening des Hakodate Unit Carnival in Berlin (siehe dazu den Tweet des BABYLON-Kinos), wurden diesmal die Verhandlungen mit Japan rechtzeitig aufgenommen. Nun kommen mehr Love-Live-Fans in ganz Deutschland in den Genuss eines Live-Konzerts, welches fast zeitnah mit den japanischen Auftritten zu uns kommt.
Fans wie Suyooo_ bemühen sich, möglichst viele Fans hierzu zusammenzubringen und geben allen Hilfe, die mit solchen Events noch keine bis wenig Erfahrung haben. Auch der Discord-Server des Subreddits /r/LoveLive (discord.gg/LoveLive) bietet eine informative Anlaufstelle und einen gemeinsamen Austausch dafür. Ich, alex_roston, bitte daher alle, die sich für japanische Idols interessieren, diesem Event eine Chance zu geben, um vielleicht auch in Zukunft dafür zu sorgen, dass mehr solcher Konzerte nach Deutschland kommen. Publisher wie KAZÉ brauchen nicht zuletzt eine Rückmeldung zur Nachfrage ihrer Angebote, die ihr Ihnen damit geben könnt.
Ich selbst werde auch beim Screening in Leipzig vor Ort sein und würde mich freuen, den ein oder anderen dort zu treffen.

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Gepostet von am 18.06.2018 | Keine Kommentare

Seit 10 Jahren findet nun die DoKomi in Düsseldorf statt. Dieses Jahr kann man sie vom 18. bis zum 20. Mai besuchen und natürlich sind wieder jede Menge Aussteller, Workshops, Wettbewerbe und Bühnenhighlights dabei. Ich werde dieses Jahr über die Messe berichten und meine Eindrücke mit euch teilen.

Es ist mit über 45.000 Besuchern zu rechnen, entsprechend werden die 6 Hallen, die sich auf über 60.000 qm erstecken, stark ausgenutzt werden. Zum 10. Jubiläum wird es zum ersten Mal eine eigene Gaminghalle geben. Natürlich sind die altbewährten Doujinbereiche, Shopping-Stände, Fotoecken und Bühnen auch wieder anzutreffen.

In der Gaminghalle wird es E-Sport-Turniere geben, wo man mitfiebern oder sogar selber große Blockbuster zocken kann. Wenn das nichts für einen ist, kann man sich auch in der Indie Area oder bei den Retro Arcades austoben. Für Bewegungsfreaks gibt es sogar Creamy’s Castle und Laser Tag. Bewegungsmuffel hingegen können auch einfach Profis beim Speedrunning oder in der Coaching-Zone über die Schulter schauen.

Viele bekannte Locations werden auch dieses Jahr wieder da sein. Im beliebten Maid-Café kann man sich von süßen Maids verwöhnen lassen. Sammlerherzen werden höher schlagen, wenn sie das 600 qm große Bring & Buy zu Gesicht bekommen. Hier findet man nicht nur günstige Mangas und Animes, sondern auch Raritäten.

Um sich zu stärken, gibt es sehr viele Essensstände zur Auswahl. Egal ob Teriyaki-Burger, Bratnudeln, Sushi, Crêpes oder Curry. Für jeden ist etwas Leckeres dabei und es ist eine super Abwechslung zum typischen deutschen Essen.

Auf einer Anime- & Manga-Convention dürfen natürlich auch keine japanischen Ehrengäste fehlen. Megumi Nakajima wird auf der Bühne als Live-Musik-Act auftreten und sogar Signierstunden geben. Sie ist nicht nur Sängerin, sondern auch Synchronsprecherin und aus Rollen wie Ranka Lee aus Macross Frontier bekannt.

Eri Sasaki wird uns ebenfalls beehren. Sie sang den Ending-Song aus der Anime-Serie Yuru Camp und wird ebenfalls zwei Konzerte geben. Auch von ihr kann man sich ein Autogramm besorgen.

Viele weitere Events und Zeiten könnt ihr außerdem im Programmheft nachlesen. Wer sich spontan noch ein Ticket besorgen möchte, kann dies hier tun.

In zwei Wochen geht es dann zur DoKomi und mein Bericht dazu wird im Anschluss folgen. Vielleicht trifft man sich ja. o/

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Gepostet von am 06.05.2018 | 1 Kommentar

Über den offiziellen Twitter-Account zum Love-Live-Franchise wurde kurzfristig bekanntgegeben, dass es eine Kinovorstellung des erst kürzlich in Hakodate abgehaltenen Live-Konzerts HAKODATE UNIT CARNIVAL geben wird. Diese findet im Rahmen des Anime Berlin Festival statt.

Das Festival zeigt vom 10.05. – 20.05.2018 verschiedene Animefilme wie Kimi no Na Wa, Prinzessin Mononoke, Mutafukaz und die Evangelion-Filmreihe im BABYLON.

Den genauen Programmplan findet ihr hier.

Im Rahmen des Festivals wird auch das Konzert der Synchronsprecherinnen des Animes Love Live! Sunshine!! auf die große Leinwand übertragen. Die Vorstellung ist für Samstag, den 12.05.2018 um 20:30 Uhr angesetzt.
Es handelt sich dabei um ein Kollaborationskonzert der Teilbands (Subunits) von Aqours und ihrer Rivalinnen Saint Snow. Das Konzert fand am 27. und 28. April live in Hakodate auf Japans nördlicher Insel Hokkaido statt. Es wurden bereits Delayed Screenings in Kinos Südost-Asiens sowie den USA, Kanda und Australien angekündigt.

Tickets könnt ihr telefonisch oder online bestellen.

Quelle: Love Live Twitter

 

Anmerkung der Redaktion:
Dies ist das erste Mal, dass es ein Live-Event der Idols von Love Live! nach Europa schafft. Aus diesem Grund ist die Vorfreude bei den deutschen und europäischen Fans des Franchises groß. Ich, alex_roston, werde zusammen mit einigen deutschen Love-Live-Fans und dem Subreddit /r/LoveLive trotz der kurzfristigen Ankündigung versuchen, ein kleines Fantreffen zu organisieren. Nähere Infos hierzu erfahrt ihr auf dem Discord-Server des Subreddits: discord.gg/LoveLive.

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Gepostet von am 04.05.2018 | Keine Kommentare

Kassel: Die ganze Stadt war im Anime-, Manga- und Cosplay-Fieber. Dies war mein zweiter Besuch auf der Connichi und ich muss sagen, es war die beste Con, die ich 2017 besucht hatte.

Wir haben schon als kleine Fansubber-Zusammenkunft am Donnerstag in unserem Hotel eingecheckt. Um uns schon mal auf die Connichi einzustimmen, sind wir am Abend in das in der Stadt gelegene Tokyo Sushi gegangen. Leider hat das mit der Stimmung nicht so geklappt, wie wir uns erhofft hatten. Die Auswahl war wirklich sehr gering und viele der warmen Speisen waren bereits kalt. Na ja, wir haben uns nicht unterkriegen lassen und sind am nächsten Tag munter zur Connichi gefahren. Beginn war 14 Uhr. Wir sind aber schon mal etwas eher los, damit wir nicht die Letzten waren, die reingingen. Vor dem Haupteingang hatte sich eine riesige Schlange gebildet, die restlichen Nebeneingänge waren hingegen fast komplett leer. Kurz nach 14 Uhr durften alle eintreten und die Hallen füllten sich mehr und mehr. Überfüllt war es keineswegs, man hatte noch jede Menge Platz, um sich bewegen zu können. Zunächst begutachtete ich die ganzen Stände. Natürlich waren die üblichen Verdächtigen wieder alle dabei. Anime-Publisher wie Kazé, KSM und peppermint anime bis hin zu den Manga-Verlagen wie Egmont, Tokyopop und Kazé Manga. Leider waren Carlsen Manga dieses Jahr wieder nicht dabei und entsprechend konnte man auch nicht die Manga-Neuheiten von ihnen kaufen, die kurz nach der Connichi veröffentlich wurden. Sehr schade, vielleicht dieses Jahr.

Auch Vertreter von anderen Comic-Läden waren wieder auf der Convention. Neben Anime- und Manga- gab es auch Figuren-Stände, Merchandise-Stände und man konnte sogar japanische Kunst, Tools für Hobbyzeichner oder Teegeschirr erwerben. Für jeden war etwas dabei.

Meine erste Veranstaltung auf der Connichi war eine Präsentation über das „Figure Collecting“. Geleitet wurde sie von der niederländischen Cosplayerin Maakie. Sie hat erklärt, was das Sammeln von Figuren ausmacht, worauf man beim Kaufen drauf achten soll, wie man sie reinigen sollte und was man noch alles außer Sammeln mit ihnen anstellen kann. Der Workshop wurde von ihr zwar auf Englisch gehalten, war aber dennoch sehr verständlich und man konnte wirklich etwas lernen. Danach hatte ich wirklich Lust, ebenfalls Figuren zu sammeln. Jetzt fehlt nur noch das Geld dazu *tehe*.

Später habe ich einen Abstecher zum sehr beliebten Bring & Buy gemacht. Obwohl der Einlass erst 16 Uhr war, hat sich schon ein ganzes Stückchen vorher eine beachtliche Schlange davor gebildet. Ist ja klar. Welcher Manga-Sammler ist nicht auf der Suche nach Raritäten? Ich hatte leider kein so großes Glück und habe, als ich dann endlich im Zelt war, nicht gefunden, was ich suchte. Für einen günstigen Spontankauf hat’s dann aber gereicht.

Neben weiteren Bühnenveranstaltungen war am Abend das große Highlight die AMV-Nacht. Wie jedes Jahr wurden – in diverse Kategorien – unterteilt die besten AMVs des Jahres gezeigt. Begonnen hat die AMV-Nacht mit einem wirklich sehr spektakulären, an Persona 5 angelehnten Intro. Danach wurden von 21:30 Uhr bis Mitternacht die AMVs nacheinander gezeigt. Bis auf ein paar Story-AMVs, deren Untertitel zu klein waren, und ein paar Soundübersteuerungen war die Veranstaltung wirklich sehr unterhaltsam und im ganzen Saal herrschte eine wirklich sehr spaßige Atmosphäre. Die gezeigten Comedy-AMVs waren leider nicht so unterhaltsam wie letztes Jahr, aber dennoch war die Laune gut. Die Playlist auf YouTube findet ihr hier.

Am Samstag ging es dann schon früh um 10 Uhr los. Da hat man wieder bemerkt, wie Kassel die Connichi unterstützt: Gar nicht. Die Straßenbahnen fuhren zu ihren normalen Zeiten. Anstatt dass man durch den gigantischen Andrang mehr Straßenbahnen in kürzeren Abständen fahren lies und man dadurch den Leuten ermöglicht hätte, dass sie nicht ab und zu erst nach langem Warten mal in eine Straßenbahn ansteigen können, blieb alles wie an einem normalen Wochenende. Da sollte Leipzig ein großes Vorbild sein. Während der LBM fahren fast durchweg Straßenbahnen zum Messegelände.

Heute waren die Hallen komplett gefüllt. Es herrschte echtes Con-Feeling. Das Programm heute war um einiges vielseitiger und oftmals konnte man sich gar nicht entscheiden, wo man hingehen möchte. Neben Workshops und Panels mit bekannten deutschen oder auch japanischen Gästen gab es auch einige informative Erklär- und Diskussionsrunden. Am meisten ist mir „Japanese school life and the jet program“ und „Die Tops und Flops der Anime-Sommersaison 2017“ im Kopf geblieben.

Jet steht für Japan Exchange and Teaching und ermöglicht es Leuten aus aller Welt, durch Botschaften an Jobs in Japan als Lehrer zu kommen. Man kann sich das so ähnlich wie ein Austauschprogramm für Schüler vorstellen, nur halt für Erwachsene. Wie der Titel schon verrät, wurde das Panel von einem Amerikaner gehalten. Er hat über sein Leben in Japan und seine Erfahrungen mit dem Programm geredet.

Eine wirklich interessante Auseinandersetzung gab es bei den „Tops und Flops der Anime-Sommersaison 2017“.

Um 22 Uhr war es dann so weit. Der AMV-Wettbewerb began. Zuvor campten wir förmlich vor dem Eingang zur großen Bühne, weil die Plätze wirklich sehr begehrt waren und es sogar dazu kommen konnte, dass die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Des Weiteren mussten wir beim Einlass unseren Ausweis aus Jugendschutzgründen vorzeigen. Alle unter 18 Jahre durften nicht rein. Als es dann endlich so weit war, warteten wir gespannt, bis es dann wirklich losging. Genau wie im letzten Jahr gewann erneut der Editor ceddic. Sein AMV hieß „Polyamorie“ und wurde auf YouTube zur Verfügung gestellt. Weitere Events und Acts findet ihr von alex_roston hier zusammengefasst.

Der Sonntag, der letzte Tag der Connichi, war zugleich auch der ruhigste. Es waren noch recht viele Leute im Vergleich zum Freitag da, doch dadurch, dass an dem Tag keine riesigen Acts mehr bevorstanden und die Atmosphäre für die 3-Tage-Besucher schon Normalität geworden ist, waren alle mehr oder weniger schon ruhig und in Abreisestimmung.

Dennoch gab es noch ein paar kleine, interessante Events. Auf der Connichi-Couch trafen sich der Chef des deutschen Crunchyrolls und Basti von peppermint anime, um über Streaming in Deutschland zu reden. Als Vertreter zweier Publisher, die viel mit Streaming zu tun haben, konnten sie viele interessante Punkte ansprechen und den Fans erklären, wie das alles so funktioniert. Viele Fans sind noch unaufgeklärt und verstehen nicht, warum nicht ein Anbieter alle Serien haben kann. Für Leute, die sich schon recht gut damit auskannten, gab es auch einige Informationen, die etwas unbekannter waren. Es wurde von Basti erklärt, warum das zum damaligen Zeitpunkt brandneue Wakanim die Position von Akiba Pass übernehmen und wie sich das ganze in Zukunft entwickeln wird.

Als krönenden Abschluss haben wir uns noch den wirklich gut versteckten Karaoke-Raum angeschaut. Natürlich habe ich da kein bühnenreifes Programm erwartet, aber es waren dennoch einige gute Sänger dabei. Besonders gut fand ich aber die Umsetzung des Anmeldesystems. Ein Hotspot mit lokalem Server, auf den man sich dann mit Namen und Wunschlied eintragen konnte, war nicht nur bedienungsfreundlich, sondern auch noch recht schnell. Fast ohne Unterbrechung konnten die Leute ihre Gesangskünste demonstrieren.

Damit ich auch wieder in meine schöne Heimat Sachsen kam, musste ich leider schon die Convention vor der Abschlussveranstaltung verlassen. Nichtsdestotrotz war die Connichi ein wunderbares Erlebnis mit einem prall gefülltem Programm, das was für jeden zu bieten hatte. Einige Events waren leider etwas langweiliger und waren gefühlt jedes Jahr auf der Connichi, aber viele Neuerungen gab es allemal. Dieses Jahr werde ich die Connichi wieder besuchen und ich denke, dass es wieder großartig wird.

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Gepostet von am 06.03.2018 | Keine Kommentare

Wenn auch mit etwas Verspätung will ich euch dennoch meinen Einblick zur diesjährigen Connichi schildern. Auch im Jahr 2017 zog Deutschlands größte Anime- und Manga-Convention wieder zahlreiche Fans aus dem ganzen Land zu sich, und das bereits zum 14. Mal.
Was es dort so zu sehen gab, und ob sich die diversen Events gelohnt haben, möchte ich nun einmal unter die Lupe nehmen.

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Gepostet von am 01.11.2017 | Keine Kommentare

Größer, schöner, bunter! Die AnimagiC war dieses Jahr zum ersten Mal in Mannheim. Dies war auch zeitgleich mein erster Besuch auf der AnimagiC. Eines kann ich schon mal vorwegnehmen: Es war großartig! Aber gehen wir mal ins Detail.

Schon von weitem konnte man den Friedrichsplatz sehen. Ein wunderschöner großer Park, auf denen sich schon zahlreiche Cosplayer tummelten.

Doch das war natürlich noch lange nicht alles. Die eigentliche Veranstaltung fand in dem Congress Center Rosengarten Mannheim statt.

Die Schlange hielt sich in Grenzen und so wie ich das mitbekommen habe, konnten alle Leute in einem ordentlichen Tempo eintreten. Was ich nicht wirklich verstehen konnte war, dass jedem Besucher Essen und Trinken abgenommen wurde, egal ob normales Wasser oder Softdrinks. Jeder musste seine Getränke auf einen Tisch abstellen und das Essen vorher verzehren. Das war in meinen Augen ein wenig übertrieben.

In dem Gebäude selber war Platz. Jeeeeede Menge Platz. Es gab ganze 4 Etagen, die voll mit Ständen waren.

Im Erdgeschoss waren die ganzen typischen Anime- und Manga-Publisher sowie diverse Händler angesiedelt. Von Tokyopop bis Carlsen und KAZÉ bis KSM konnte man dort alle Firmen auffinden. Einige hatten sogar ihre Neuheiten dabei. Aber das ist ja sowieso gang und gäbe auf solchen Conventions.

Im Untergeschoss waren kleinere Shops, Publisher von deutschen Mangas/Comics, ein Gaming-Bereich und das Bring&Buy zu finden. 

Die erste Etage hatte diverse Speisemöglichkeiten. Dabei war auch ein Maid Café, welches aber immer voll war und wovor sich stets eine riesige Schlange bildete, logisch.

Auf der obersten Etage war ein weiterer Bereich mit Speisemöglichkeiten, aber noch wichtiger: Dort waren 5 Kinos, in denen diverse Filme, Episoden und Panels gezeigt bzw. gehalten wurden. Da war unter anderem das Animax Kino 1, in dem später die erste Folge von Violet Evergarden gezeigt wurde. Dazu aber später mehr.

Am Freitag hatte ich mir vorgenommen erst mal alle Stände komplett abzuchecken und ab und zu mal das Bühnenprogramm anzuschauen. Tokyopop hat dieses Jahr den Elfen-Lied- und Brynhildr-in-the-Darkness-Autor nach Deutsch geholt. Einige Monate vor der AnimagiC hatte man die Chance eine Autogrammstunde im kleinen Kreis zu gewinnen. Man musste lediglich vorab eine E-Mail an Tokyopop schreiben, warum man Lynn Okamoto treffen möchte. Ich hatte Glück und konnte einen Platz ergattern. In einem kleinen Raum abseits der großen Hallen sammelten sich 20 Fans und konnten nacheinander ein Autogramm auf ein schickes Shikishi bekommen. Ein Foto mit dem Autor hat man ebenfalls erhalten. 

Wer nicht das Glück hatte und kein Treffen gewonnen hatte, konnte den Mangaka später noch vor großem Publikum treffen und ein Autogramm erhaschen.

Die größte Attraktion im Mozartsaal war wohl der AnimagiC-Award 2017. Dort wurden Publisher, Künstler und Anime- bzw. Mangaserien ausgezeichnet. Inwiefern die Plätze gerecht verteilt wurden, steht erst mal außer Frage. Die Publikumslieblinge haben aber definitiv gewonnen. Das hat man an den Jubelschreien des Publikums gehört.

Am Samstag stand dann etwas Großes an: Die Europapremiere von Violet Evergarden. Leider beherrschte ich die Uhr noch nicht und habe dementsprechend die Vorstellung verpasst. Oder eher gesagt: Die Vorstellung war schon eine halbe Stunde eher gerammelt voll. Keine Chance mehr einen Platz zu bekommen. Zum Glück gab’s am nächsten Tag noch eine weitere Chance für mich.

Stattdessen habe ich mich in das Kino gesetzt, in dem später das Panel von Anime on Demand gehalten wurde. Nachdem vorerst jeweils die erste Folge von One Punch Man in der deutschen Dub-Fassung und My Hero Academia 2 in der Sub-Fassung gezeigt wurde, ging es auch schon los. Der Chef sowie sein Techniker Christian von Anime on Demand stellten anlässlich dem 10-jährigen Jubiläum ihre Plattform vor. Wie alles angefangen hat, welche Änderungen die Webseite mit der Zeit durchlebt hat und wie sie heute ist. Das Ganze war sehr informativ, auch wenn sehr viel über Fansubbing geredet wurde. Als Gast war Jörg Bauer von Crunchyroll mit dabei und hat die beiden tatkräftig unterstützt. Am Ende des Panels gab es noch ein Q&A.

Später habe ich mir das Bühnenprogramm angeschaut. Es lief gerade ein Zelda-Theaterstück der Gruppe  Kira Kira Hikaru. Es war nicht das professionellste Stück, unterhaltsam und interessant war es aber allemal. 

Zum Abschluss habe ich mir noch die zwei Konzerte von Konomi Suzuki und GARNiDELiA angeschaut. 

Bei Konomi Suzuki war eine gute Stimmung. Sie hat nicht nur bekannte Anime-Lieder wie das Opening von No Game No Life gesungen, sondern auch Lieder von ihren normalen Alben. Als das Konzert vorbei war, habe ich mir noch ein wenig die Zeit an den Ständen vertrieben. 

Um GARNiDELiA nicht zu verpassen, habe ich mich schon zur vorherigen Aufführung gesetzt. Eine Truppe von Frauen und Männern haben wohl das männlichste Trommelspiel auf Erden aufgeführt. Die ganze Halle hat gebebt. Es war grandios.

Direkt im Anschluss ging es los: GARNiDELiA kam auf die Bühne und hat von Anfang bis Ende die Halle gerockt. Mai Mizuhashis Darbietung war wirklich was fürs Auge. Natürlich war von ihren bekannten Anime-Liedern bis hin zu den  Singles alles mit dabei.

Und dann brach schon der letzte Tag der AnimagiC an. Direkt zu Beginn habe ich mich in die Halle, in der später die erste Folge von Violet Evergarden gezeigt werden sollte, gesetzt. Zunächst gab es dort ein von peppermint anime anlässlich des Erscheinens des ersten Volumes von Haikyuu!! ein arrangiertes Haikyuu!!-Panel. Eingeladen haben sie den Regisseur Susumu Mitsunaka und die Produzentin Wakana Okamura. Der deutsche Sprecher von Hinata, Christian Zeiger, war auch mit dabei. Nach einem informativen Q&A konnten sich die Leute noch ein Shikishi mit Autogrammen der drei Gäste holen.

Nach einer Pause ging es dann endlich mit Violet Evergarden los. Nachdem die erste, großartige Folge gezeigt wurde, durften wir dem Regisseur Taichi Ichidate und der Sängerin TRUE Fragen stellen. Zum Großteil wurde der Regisseur mit Lob überschüttet, viele interessante Informationen hat man leider nicht bekommen. Zum Schluss konnte die ganze Halle gegen die zwei Gäste Schere-Stein-Papier spielen. Wenn jemand dasselbe oder das verlierende Zeichen hatte, musste er sich setzen. Die jeweils übrigen fünf haben etwas gewonnen.

Leider musste ich dann schon die Convention verlassen. Zum Schluss kann ich aber sagen, dass die AnimagiC 2017 eine der besten Cons war, die ich je besucht habe. Es gab viel zu sehen, viele japanische Ehrengäste waren da. Es war nie langweilig. Leider waren viele Veranstaltungen gleichzeitig und schon ein ganzes Stück vor Beginn voll.

Nächstes Jahr werde ich definitiv wieder vorbeischauen.

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Gepostet von am 10.09.2017 | 10 Kommentare

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