Größer, schöner, bunter! Die AnimagiC war dieses Jahr zum ersten Mal in Mannheim. Dies war auch zeitgleich mein erster Besuch auf der AnimagiC. Eines kann ich schon mal vorwegnehmen: Es war großartig! Aber gehen wir mal ins Detail.

Schon von weitem konnte man den Friedrichsplatz sehen. Ein wunderschöner großer Park, auf denen sich schon zahlreiche Cosplayer tummelten.

Doch das war natürlich noch lange nicht alles. Die eigentliche Veranstaltung fand in dem Congress Center Rosengarten Mannheim statt.

Die Schlange hielt sich in Grenzen und so wie ich das mitbekommen habe, konnten alle Leute in einem ordentlichen Tempo eintreten. Was ich nicht wirklich verstehen konnte war, dass jedem Besucher Essen und Trinken abgenommen wurde, egal ob normales Wasser oder Softdrinks. Jeder musste seine Getränke auf einen Tisch abstellen und das Essen vorher verzehren. Das war in meinen Augen ein wenig übertrieben.

In dem Gebäude selber war Platz. Jeeeeede Menge Platz. Es gab ganze 4 Etagen, die voll mit Ständen waren.

Im Erdgeschoss waren die ganzen typischen Anime- und Manga-Publisher sowie diverse Händler angesiedelt. Von Tokyopop bis Carlsen und KAZÉ bis KSM konnte man dort alle Firmen auffinden. Einige hatten sogar ihre Neuheiten dabei. Aber das ist ja sowieso gang und gäbe auf solchen Conventions.

Im Untergeschoss waren kleinere Shops, Publisher von deutschen Mangas/Comics, ein Gaming-Bereich und das Bring&Buy zu finden. 

Die erste Etage hatte diverse Speisemöglichkeiten. Dabei war auch ein Maid Café, welches aber immer voll war und wovor sich stets eine riesige Schlange bildete, logisch.

Auf der obersten Etage war ein weiterer Bereich mit Speisemöglichkeiten, aber noch wichtiger: Dort waren 5 Kinos, in denen diverse Filme, Episoden und Panels gezeigt bzw. gehalten wurden. Da war unter anderem das Animax Kino 1, in dem später die erste Folge von Violet Evergarden gezeigt wurde. Dazu aber später mehr.

Am Freitag hatte ich mir vorgenommen erst mal alle Stände komplett abzuchecken und ab und zu mal das Bühnenprogramm anzuschauen. Tokyopop hat dieses Jahr den Elfen-Lied- und Brynhildr-in-the-Darkness-Autor nach Deutsch geholt. Einige Monate vor der AnimagiC hatte man die Chance eine Autogrammstunde im kleinen Kreis zu gewinnen. Man musste lediglich vorab eine E-Mail an Tokyopop schreiben, warum man Lynn Okamoto treffen möchte. Ich hatte Glück und konnte einen Platz ergattern. In einem kleinen Raum abseits der großen Hallen sammelten sich 20 Fans und konnten nacheinander ein Autogramm auf ein schickes Shikishi bekommen. Ein Foto mit dem Autor hat man ebenfalls erhalten. 

Wer nicht das Glück hatte und kein Treffen gewonnen hatte, konnte den Mangaka später noch vor großem Publikum treffen und ein Autogramm erhaschen.

Die größte Attraktion im Mozartsaal war wohl der AnimagiC-Award 2017. Dort wurden Publisher, Künstler und Anime- bzw. Mangaserien ausgezeichnet. Inwiefern die Plätze gerecht verteilt wurden, steht erst mal außer Frage. Die Publikumslieblinge haben aber definitiv gewonnen. Das hat man an den Jubelschreien des Publikums gehört.

Am Samstag stand dann etwas Großes an: Die Europapremiere von Violet Evergarden. Leider beherrschte ich die Uhr noch nicht und habe dementsprechend die Vorstellung verpasst. Oder eher gesagt: Die Vorstellung war schon eine halbe Stunde eher gerammelt voll. Keine Chance mehr einen Platz zu bekommen. Zum Glück gab’s am nächsten Tag noch eine weitere Chance für mich.

Stattdessen habe ich mich in das Kino gesetzt, in dem später das Panel von Anime on Demand gehalten wurde. Nachdem vorerst jeweils die erste Folge von One Punch Man in der deutschen Dub-Fassung und My Hero Academia 2 in der Sub-Fassung gezeigt wurde, ging es auch schon los. Der Chef sowie sein Techniker Christian von Anime on Demand stellten anlässlich dem 10-jährigen Jubiläum ihre Plattform vor. Wie alles angefangen hat, welche Änderungen die Webseite mit der Zeit durchlebt hat und wie sie heute ist. Das Ganze war sehr informativ, auch wenn sehr viel über Fansubbing geredet wurde. Als Gast war Jörg Bauer von Crunchyroll mit dabei und hat die beiden tatkräftig unterstützt. Am Ende des Panels gab es noch ein Q&A.

Später habe ich mir das Bühnenprogramm angeschaut. Es lief gerade ein Zelda-Theaterstück der Gruppe  Kira Kira Hikaru. Es war nicht das professionellste Stück, unterhaltsam und interessant war es aber allemal. 

Zum Abschluss habe ich mir noch die zwei Konzerte von Konomi Suzuki und GARNiDELiA angeschaut. 

Bei Konomi Suzuki war eine gute Stimmung. Sie hat nicht nur bekannte Anime-Lieder wie das Opening von No Game No Life gesungen, sondern auch Lieder von ihren normalen Alben. Als das Konzert vorbei war, habe ich mir noch ein wenig die Zeit an den Ständen vertrieben. 

Um GARNiDELiA nicht zu verpassen, habe ich mich schon zur vorherigen Aufführung gesetzt. Eine Truppe von Frauen und Männern haben wohl das männlichste Trommelspiel auf Erden aufgeführt. Die ganze Halle hat gebebt. Es war grandios.

Direkt im Anschluss ging es los: GARNiDELiA kam auf die Bühne und hat von Anfang bis Ende die Halle gerockt. Mai Mizuhashis Darbietung war wirklich was fürs Auge. Natürlich war von ihren bekannten Anime-Liedern bis hin zu den  Singles alles mit dabei.

Und dann brach schon der letzte Tag der AnimagiC an. Direkt zu Beginn habe ich mich in die Halle, in der später die erste Folge von Violet Evergarden gezeigt werden sollte, gesetzt. Zunächst gab es dort ein von peppermint anime anlässlich des Erscheinens des ersten Volumes von Haikyuu!! ein arrangiertes Haikyuu!!-Panel. Eingeladen haben sie den Regisseur Susumu Mitsunaka und die Produzentin Wakana Okamura. Der deutsche Sprecher von Hinata, Christian Zeiger, war auch mit dabei. Nach einem informativen Q&A konnten sich die Leute noch ein Shikishi mit Autogrammen der drei Gäste holen.

Nach einer Pause ging es dann endlich mit Violet Evergarden los. Nachdem die erste, großartige Folge gezeigt wurde, durften wir dem Regisseur Taichi Ichidate und der Sängerin TRUE Fragen stellen. Zum Großteil wurde der Regisseur mit Lob überschüttet, viele interessante Informationen hat man leider nicht bekommen. Zum Schluss konnte die ganze Halle gegen die zwei Gäste Schere-Stein-Papier spielen. Wenn jemand dasselbe oder das verlierende Zeichen hatte, musste er sich setzen. Die jeweils übrigen fünf haben etwas gewonnen.

Leider musste ich dann schon die Convention verlassen. Zum Schluss kann ich aber sagen, dass die AnimagiC 2017 eine der besten Cons war, die ich je besucht habe. Es gab viel zu sehen, viele japanische Ehrengäste waren da. Es war nie langweilig. Leider waren viele Veranstaltungen gleichzeitig und schon ein ganzes Stück vor Beginn voll.

Nächstes Jahr werde ich definitiv wieder vorbeischauen.

Weiterlesen

Gepostet von am 10.09.2017 | 10 Kommentare

Lange Warteschlangen, schrille Live-Acts und über ein Dutzend Maids: Das ist die Dokomi. NipaH und ich waren auch dieses Jahr für euch vor Ort und haben natürlich wieder höchst kompetent geprüft, was Deutschlands größte Anime- und Manga-Convention so zu bieten hat.

Weiterlesen

Gepostet von am 07.06.2017 | Keine Kommentare

Dieses Jahr empfing nun schon zum 13. Mal Deutschlands größte Anime- und Manga-Convention, die Connichi, Fans aus ganz Deutschland. Über 26.000 Besucher zeigten einmal mehr, wie groß das Fandom für japanische Unterhaltungsmedien und fernöstliche Kultur doch ist. Wir waren vor Ort und haben uns für euch einen Überblick verschafft.

Freitag ist gewohnt der wohl ruhigste Tag der Messe. Viele sind hier noch auf Arbeit oder kommen erst spät an, weshalb es mich jedes Jahr wundert, dass an diesem Tag bereits um 14 Uhr die Con öffnet. Vor allem für Filmvorführungen wie die von Dragonball Z: Resurrection F ist 15 Uhr denkbar ungünstig.

Nichtsdestotrotz gab es hier bereits zahlreiche Workshops, allen voran zu Tipps für Cosplay-Fans und Jungautoren. Aufgrund eines Zugausfalls haben wir dann jedoch leider nicht mehr viel von dem Highlight des Tages mitbekommen: dem Nudelschlürf-Wettbewerb. Dieser findet jedes Jahr im Blauen Saal statt und ruft dabei das Publikum auf, sich im Wettessen der so beliebten Instantnudeln zu probieren. Eigentlich eine tolle Chance, um das verpasste Mittagessen nachzuholen (was auf einer Con nun nicht gerade ungewöhnlich ist). Mir persönlich gefiel der Termin am Sonntagnachmittag letztes Jahr allerdings besser. Anschließend konnte man sich noch im großen Festsaal von den möglichen Kandidaten für den folgenden AMV-Contest berieseln lassen.

Der Samstag hingegen ist wie jedes Jahr der Haupttag der Con. Bereits von Weitem erkennt man die riesige Menge der Cosplayer, die sich allesamt vor dem Kongress-Palais versammeln. Allerdings ist das dann auch oft das Problem: Es ist teilweise sehr voll. Allen voran merkt man das im Händlerbereich. Auch wenn sich die meiste Zeit die Besucher auf Vorplatz, Innenhof, Cosplay-Garten und den Rest des Kongress-Palais verteilen, ist der Händlerbereich wohl jedes Jahr der meistfrequentierte Ort der Connichi. Hier findet man jedoch für jeden Geldbeutel etwas. Das reicht von Figuren über Zeichenwerkzeug bis hin zu Perücken.

Auch an diesem Tag gab es wieder massenweise Workshops zu Cosplay und Kimono. Parallel dazu wurden einige Panels, u.a. mit Akio Watanabe und diversen deutschen Synchronsprechern, abgehalten. Da diese jedoch meist ähnlich ablaufen, beschlossen wir, uns auf der Con mal etwas umzusehen. So gab es auch im Hauptfoyer einige Stände, an denen man sein Geld lassen aber auch einiges gewinnen konnte. So bot peppermint anime z.B. ein Angelspiel an, bei dem man seine Waifu bzw. seinen Husbando in Form von Magneten aus einem Pool fischen konnte. Bei einer gewissen Punktzahl durfte man sich dann ein oder zwei Poster aussuchen, u.a. von Serien wie Bakemonogatari oder Free!.

Nintendo bot wie jedes Jahr eine Spielecke an, in der man WiiU und Nintendo 3DS zocken konnte, bis die Joysticks glühten. Und am Stand von TOKYOPOP gab es neben vielen Mangas auch Autogramme der Zeichnerinnen Anna Backhausen und Sophie Schönhammer zu erstehen.
Auch der Doujinshi-Bereich war wieder einmal gut besucht, wurde er diesmal sogar (zu Lasten einiger Händlerstände) um eine weitere Reihe in der Halle erweitert. Von der Größe kann er sich zwar nicht mit dem auf der Dokomi oder der MCC messen, aber die bekanntesten deutschen Hobby-Zeichner findet man trotzdem jedes Jahr dort.

Für die Kartenspieler unter euch sollte jedoch der TCG-Bereich im ersten Stock die erste Anlaufbahn sein. Hier hattet ihr die Möglichkeit, neben Card Games wie Weiß Schwarz, Cardfight! Vanguard und Tanto Cuore auch eure Fähigkeiten in Go, dem traditionellen japanischen Brettspiel, zu meistern.

Der Abend hingegen wurde dann schon interessanter. Man konnte erstmalig bei einem Matsuri sein Glück beim Goldfische fangen (in dem Fall eher Gummibälle fangen) und Origami versuchen. Auch für die Verpflegung war mit Ramen und Yakisoba gesorgt. Allerdings hatten es die Preise gehörig in sich. Bei sechs Euro(!) für eine einfache Nudelsuppe ohne Fleisch überlegt man es sich dann schon zweimal. Jedoch gab es zum Abschluss dieses kleinen „Sommerfestes“ ein ebenso kleines Feuerwerk zu bestaunen, was ich persönlich eine schöne Idee fand.

Für die etwas freizügigen unter den Besuchern wurden außerdem ab 21 Uhr Workshops und Panels zum Thema Lust und Liebe, Yaoi und Slash und ein Synchro-Workshop ab 18 angeboten. Trotz des massiven Andrangs beim Synchro-Workshop wurden in den kleinen Raum jedoch nur 40 Leute hineingelassen. Hier hat man deutlich zu wenig Raum eingeplant und wird dies im Folgejahr hoffentlich berücksichtigen.
Dafür war es in dieser kleinen Gruppe umso amüsanter, als u.a. Schmuckstücke wie Rance 01: The Quest for Hikari oder di

verse 90er-Jahre-Hentai vertont wurden. Hierbei waren sich auch die Profis wie Rieke Werner nicht zu schade, ihre laszivsten Stimmen herauszuholen, was vor allem beim Stimmenwechsel der Charaktere zu witzigen Szenen führte.

Im Panel zu Yaoi und Slash hingegen gab es interessante Einblicke in verschiedene Thesen, warum Frauen auf diese Art der männlichen Liebe stehen. Einige mehr andere weniger sinnvoll und zielführend. Ich persönlich fand es sehr aufschlussreich, einmal zu erfahren, was so viele weibliche Fans – auch bei uns in Deutschland – an diesem Genre finden.

Den Abschluss des Abends bildete dann der alljährliche AMV-Wettbewerb, zu dem ich außer einer Verlinkung des Gewinnervideos samt Playlist eigentlich nicht viel mehr sagen möchte:

Da der Sonntag größtenteils mit erneuten Autogrammstunden der Gäste gefüllt war, nutzten wir die Zeit, um uns in einen Workshop noch einmal etwas näher mit dem Thema Japanreise zu beschäftigen. Diesen hielt kein Geringerer als der von der MCC allseits bekannte Bühnenmoderator Luigi – der einzig Wahre. Er erzählte hierbei vor allem von der Planung seines Trips und gab zahlreiche Hinweise und Tipps zur Buchung und Reise an sich.

Fazit

Nach meinem nunmehr 6. oder 7. Jahr (ich habe aufgehört, zu zählen) auf der Connichi muss ich sagen: Bis auf einige interessante Neuerungen ist doch vieles beim Alten geblieben. Die Aufteilung der Räume ist unverändert und auch im Programm findet sich wenig Unerwartetes.
Das Matsuri fand ich persönlich eine schicke Idee, auch wenn die Umsetzung dann doch etwas primitiv wirkte, ganz zu schweigen von den besagten Essenspreisen. Man hat aber deutlich gemerkt, dass vieles in diesem Jahr (trotz des schlechten Wetters) nach draußen verlagert wurde. So gab es ein extra Zelt, in dem u.a. die Taika-Trommler ihre Aufführungen zeigten oder gemeinschaftlich Karaoke gesungen werden konnte, und auch das Bring&Buy-Zelt war diesmal außerhalb der Con, was sicher auch einigen Leuten ohne Ticket zu Gute kam. Die Connichi wächst einfach immer weiter und früher oder später wird dann wohl doch ein Umzug anstehen.

Ein Lob muss ich aber an die Organisation aussprechen, die mal wieder top war. Es gab zu keiner Zeit riesige Menschentrauben, in denen man sich kaum bewegen konnte, ganz anders als z.B. bei der MCC. Auch das Anstehen für bestimmte Events klappte problemlos.
Ich persönlich habe leider ein wenig die Publisher-Panels und die japanischen Seiyu-Ehrengäste vermisst. Doch gerade für die weiblichen Fans gab es mit Fubuki Endo als Haupt-Act diesmal ordentlich Service.

Und wem dieser tolle Bericht noch nicht ausreicht, hier noch ein paar Fotos von heißen Cosplayerinnen:

Weiterlesen

Gepostet von am 30.09.2016 | 5 Kommentare

Nach der Manga-Comic-Convention folgt standesgemäß natürlich die DoKomi, die wohl größte Anime- und Manga-Con unserer westlichen Hemisphäre.

Auch dieses Jahr wurde wieder allerlei Programm für tausende Fans geboten. Von Cosplay-Wettbewerb über Doujinshi-Markt bis hin zu Maid Café und Host Club, war alles für das geneigte Otaku-Herz dabei. alex_roston und Nipah haben sich deshalb nicht lumpen lassen und einen kleinen Podcast zu den wichtigsten Events der diesjährigen DoKomi gemacht. Alles natürlich LIVE vor Ort.

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, welche Free-Stimme am besten zu euch passt und warum es im Maid Café Diabetes zum Mitnehmen gibt, dann hört rein.

( Download | Feed | iTunes )

Falls ihr vorspulen wollt, habt ihr ihr die Timecodes:

00:28 – Intro
01:24 – Synchro-Workshop
04:13 – Deutsche Cosplay Meisterschaft
11:06 – Die große Halle 
16:12 – Interview mit Marcel Mann (FilmConfect Anime)
19:54 – Konzert
22:51 – Maid Café
24:59 – Resumé 

Und um euch natürlich auch einen kleinen visuellen Eindruck zu vermitteln, haben wir noch ein paar Fotos gemacht:

PS: Ich hab euch alle lieb

PPS: Und vor allem pipapo ist ein echt dufter Typ!

Weiterlesen

Gepostet von am 16.05.2016 | 3 Kommentare

Das peppermint anime festival wird umbenannt und zusätzlich erhalten die Fans die Möglichkeit, für zwei weitere Städte als Veranstaltungsort zu voten.

In ihrem aktuellen Newsletter gab peppermint anime bekannt, dass ihr bereits seit zwei Jahren stattfindendes Filmfestival nun unter dem gleichen Namen wie der Anfang diesen Jahres gestartete Streamingdienst laufen wird. Somit findet ab Januar 2017 nun offiziell das AKIBA PASS Festival statt. 

Um der wachsenden Beliebtheit der Veranstaltung gerecht zu werden, wird man zwei neue Veranstaltungsorte hinzufügen. Welche Orte das sein werden, haben – wie üblich – die Fans in der Hand. In einer Umfrage kann zwischen Essen, Hannover/Braunschweig, Leipzig, Stuttgart und Zürich gewählt werden.

Quelle: peppermint anime-Newsletter

Weiterlesen

Gepostet von am 28.04.2016 | Keine Kommentare

Auch dieses Jahr findet wieder das Japanische Filmfestival in Frankfurt am Main statt. Das 16. Festival findet von 24. bis 29. Mai im Mousonturm und der Naxoshalle statt und wird dabei rund 100 Filme aus Japan präsentieren. Auf dem Festival werdet ihr aber auch die Möglichkeit haben einige Regisseure, Schauspieler und Musiker zu treffen. Darunter Kiyoshi Kurosawa, der den Nippon Honor Award entgegen nehmen wird. Kurosawa gilt als einer der wichtigsten Regisseure des japanischen Kinos der Neuzeit und ist einer Meister des klassischen japanischen Horrors. Nach der Preisverleihung wird sein preisgekröntes Drama Journey to the Shore das Festival eröffnen.

Einer der Schwerpunkte wird natürlich auch der Animationsfilm sein. Hier werdet ihr auf dem Filmfestival vom Kurzfilm bis zur hochglanz Animeproduktion einiges zu sehen bekommen. Darunter sind Produktionen wie Empire of Corpses von Ryotaro Makihara oder Harmony von Michael Arias und Takashi Nakamura. Dabei wird Regisseur Michael Arias seinen Film Harmony persönlich vorstellen. Mit dabei sind unter anderem auch die Filme Miss Hokusai von Keiichi Hara, The Case of Hana & Alice von Shunji Iwai und zwei Kurzfilmprogramme der University of the Arts und A Wild Impatience – Indie Animated Shorts by Women.

Weiteres Programm-Highlight stellt die Weltpremiere des ersten japanischen Netflix Originals dar. Ihr werdet dort alle zehn Folgen der Serie Hibana (Spark) von Regisseur Ryuichi Hiroki ansehen können. Als Ehrengäste werden die beiden Hauptdarsteller Kento Hayashi und Kazuki Namioka erwartet. Die Serie basiert auf dem Bestseller des japanischen Comedian, Fernsehautoren und Schriftsteller Naoki Matayoshi und erzählt von der Freundschaft zweier Bühnenkomiker. Während der eine schon auf ein längeres Berufsleben zurückblicken kann und jede Menge Erfahrung mit dem Publikum sammeln konnte, steht der andere noch am Anfang seiner Karriere.

In der Sektion Nippon Cinema werden auch in diesem Jahr wieder viele Stars der japanischen Filmszene erwartet, die dem Festivalpublikum ihre Filme persönlich vorstellen werden. Dazu zählt unter anderem der renommierte Regisseur Isao Yukisada, der in seinem neuesten Film Pink and Gray einen Blick hinter die Kulissen des japanischen Showbusiness wirft. Unter der schillernden Oberfläche tun sich menschliche Abgründe auf. Auch in The Actor bekommen wir durch die Geschichte des ewigen Nebendarstellers Takuji einen Einblick in den Mikrokosmos Film. Die Regisseurin Satoko Yokohama versieht ihren lakonischen Film mit vielen surrealen Szenen und präsentiert damit ein Highlight des aktuellen japanischen Filmjahres. Auch Rikiya Imaizumi wird sein romantisches Liebesdrama Their Distance in Frankfurt persönlich vorstellen, das mit zahlreichen Stars der koreanisch-japanischen Musikszene aufwarten kann.

Dass es nicht unbedingt ein großes Budget braucht, um gutes Kino zu machen, zeigt die Sektion Nippon Visions. Die Filme in dieser Sektion erzählen von einer Welt abseits der schillernden Metropolen. Zum Beispiel Kazuhiro Sodas Oyster Factory, ein faszinierender Film, der die Austernzucht in der japanischen Inlandsee behandelt, oder Doglegs von Heath Cozens über körperlich behinderte Wrestler.

Weitere Programmpunkte und Infos findet ihr auf nipponconnection.com

Quelle: nipponconnection.com

Weiterlesen

Gepostet von am 23.04.2016 | Keine Kommentare

Vom 30. April bis zum 1. Mai heißt es wieder DoKomi! Und wir werden live vor Ort sein, direkt im Geschehen.

Dieses Jahr dürfte es sogar vieles Neues geben, da die Fläche der DoKomi um eine komplette Halle erweitert wurde. Wie der Webseite zu entnehmen ist, bedeutet dies 20.000 m² zusätzliche Fläche (also 2,8 Fußballfelder, wenn ihr damit mehr anfangen könnt).

Neben altbewährten Angeboten wie dem Maid-Café und dem Host-Club findet dieses Jahr auch der Cosplay-Ball und die J-Disko statt, woran wir allerdings nicht teilnehmen werden (können). Zum einen sind wir grausame Cosplayer, zum anderen würden die Leute türmen, sobald sie uns tanzen sähen ;).

Nebst zahlreichen Händlern und Hobbyzeichnern sind natürlich auch wieder jede Menge große Persönlichkeiten dabei. Unter anderem sind dieses Jahr das Model Misako Aoki sowie der Chefdesigner von PUTUMAYO Shunsuke Hasegawa zu Gast. Ebenfalls könnt ihr die Mangaka von Die Braut des Magiers, Kore Yamazaki, und Toshio Maeda, welcher momentan der deutschen Animeproduktion von Synchronicity zur Hand geht, treffen. Das Produktionsteam wird auch einen Workshop zum Thema Animeproduktion halten. Das klingt auf jeden Fall schon einmal interessant.

Als musikalische Einlage wird uns dieses Jahr Shiena Nishizawa ihre Songs vortragen. Sie hat den Ending-Song zu Kantai Collection gesungen. Außerdem werden einige Cosplay-Sternchen und bekannte DJs für ordentlich Unterhaltung sorgen. Die ganze Liste dazu könnt ihr euch aber auch direkt auf der Homepage anschauen. 

An Workshops bietet uns die DoKomi dieses Jahr wieder eine ganze Reihe für die verschiedensten Interessengebiete. Zum einem einen Synchro-Workshop (welcher bei uns regelmäßig für verkrampfte Lachmuskeln sorgte^^), aber auch allerhand handwerkliche Workshops von Bentô übers Zeichnen bis hin zum Basteln und zur Videobearbeitung. Es ist also für jeden was dabei. Mal schauen, wo wir überall aufkreuzen werden. Den Synchro-Workshop werden wir uns aber wohl nicht entgehen lassen.

Auch sind wir gespannt, wie es dieses Jahr bei Meet-THE-People und Date-THE-People aussieht. Wer es nicht kennt: Bei ersteren tragen die Conbesucher (sofern sie möchten) farbige Kärtchen mit einer Nummer. Die Farbe sagt aus, ob man Freunde kennenlernen will oder eine Beziehung sucht. Andere Conbesucher können dann an der Info Nachrichten für die Nummer hinterlassen, die man sich abholen kann. Letztes Jahr gab es hier jedoch sehr wenig Interaktion. Bei Date-THE-People handelt es sich wiederum um einen Speed-Dating-Bereich. Eine gute Idee, die letztes Jahr von einem deutlichen Männerüberschuss bestimmt war. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen. Vielleicht läuft es ja dieses Mal besser.

Aber nun genug der vielen Worte. In einer Woche geht’s zur DoKomi. Wir freuen uns drauf!

– Ein Artikel von Nipah –

Weiterlesen

Gepostet von am 23.04.2016 | 2 Kommentare

Seite 1 von 41234