Ein weiterer Drei-Minuten-Animu. Mit Katzen :3  Zwei gute Gründe, dieses Review den anderen vorzuziehen.

Lokalisierung: japanische Anrede, japanische Namensreihenfolge
Versionen: MKV h264 (10-bit) mit Softsubs (28 MB)
Kapitel: nicht vorhanden 

Encode:

Die Encode liegt nur in SD vor, ich kenne die Source nicht, aber es sah jetzt auch nicht danach aus, als würde irgendetwas einen HD-Release rechtfertigen, vermutlich war es ohnehin ein Upscale. Hi10P wurde wunderbar ausgenutzt (auch wenn man den mbtree hätte anschalten können, um die Dateigröße noch etwas zu drücken, denn der hat bei 10-bit-Encodes (im Gegenteil zu 8-bit-Encodes) ja keine negativen Auswirkungen auf die Bildqualität), es gibt keinerlei Banding, die Farben und Farbverläufe sind alle schön klar und sauber und Artefakte sieht man auch keine.

Bewertung: sehr gut

Timing:

Auch hier kann ich mich nicht beschweren, denn alles ist da, wo es hingehört. Es wurde gelinkt, auf Keyframes getimed und die Zeiten sind so gesetzt, dass man alles problemlos und angenehm lesen kann.

Bewertung: sehr gut

Typeset/Styling:

Leider fehlten an einigen wenigen Stellen die Types, aber in diesen Fällen konnte man sich jeweils denken, was an der entsprechenden Stelle steht. Allerdings ist das, was getyped wurde, sehr sehr gut gelungen. Das Styling und die Fontwahl passen perfekt, bei zwei Types wurde zwar mal was übermalt, aber das ist, wie schon beim NewEra/Peachcake-Review erwähnt, Geschmackssache und in diesen Fällen hätte es wohl auch keine hübsche Möglichkeit gegeben, die Types irgendwie anders unterzubringen.
Der Mainfont ist ein wenig „ausgelutscht“, denn man kennt ihn schon aus diversen anderen Fansubs (wenn ich mich recht entsinne sogar aus unserer A Channel-Coop). Gut lesen lässt er sich aber und ich empfinde es ehrlich gesagt auch nicht als störend, wenn man Fonts in mehreren Subs einsetzt, solange sie hübsch aussehen.

Bewertung: sehr gut

Karaoke:

Aaaaawwwwwwwwww~
Einer der sympathischsten Karaoke-Effekte, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Über den Silben ploppen Katzengesichter, Pfotenabdrücke oder kleine Fische auf und die Animation passt prima zum lustigen Rhythmus des Liedes. Lesen lässt sich auch alles sehr gut.

Bewertung: sehr gut (+ Bonuspunkt für Cuteness-Overkill :3)

Qualität der Untertitel:

Also ich würde ja jetzt gerne mal irgendwas kritisieren, aber YKS hat es – im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen – tatsächlich geschafft, in drei Minuten keine Fehler unterzubringen und auch vom Ausdruck her zu überzeugen, denn es liest sich schön flüssig und der Sprachstil ist ebenfalls passend.

Endnote: 1+

Ja, ihr seht richtig. Eine gottverdammte 1 mit ’nem Plus dahinter, denn der Sub ist perfekt. Wenn sich nur alle Gruppen so viel Mühe geben würden, dann wäre ich vielleicht nicht mehr so verbittert und würde aufhören, willkürlich Leute auf der Straße anzuspucken und zu beschimpfen. Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

 

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Gepostet von am 11.01.2012 | 6 Kommentare

Gastartikel von skyleo zu unserer Aktion “Reviewt uns

Nun ja, ich möchte jetzt kein allzu langes Vorwort halten, aber sagen wir einfach mal, ich hatte Langeweile und gerade Lust, ein objektives Review zu diesem Sub zu verfassen, da ich durch Zufall auf diese Aktion gestoßen bin. Vorweg möchte ich erwähnen, dass, ob wörtlich oder lokalisiert, ob mit KFX oder ohne und andere letzten Endes optionale Features oder Geschmacksstile die Bewertung nicht verschlechtern oder verbessern.

Lokalisierung: jap. Anreden, japanische Namensreihenfolge
Versionen: MKV h264 (10-bit) mit Softsubs (273 MB)
 

Encode:

Wie bereits in dem Review über Guilty Crown kann auch ich mich hinsichtlich der Qualität des Encodes nicht beschweren, NanaOne hat bei Boku wa Tomodachi ga Sukunai für das Video auf H264 in 10-Bit gesetzt (High Profile bei Level 5.0) und benutzt einen CRF von 17, im Audio setzen sie auf AAC, Tl-Notes und Typesets an sich sind per Hardsub im Video drin, die restlichen Untertitel sind als Softsub im Matroska-Container enthalten. Der Encode hat für eine TV-Quelle eine gute Qualität und ich konnte keine Bildfehler oder sonstige Probleme feststellen. Zum Abspielen benutzte ich CCCP mit CoreAVC als Videodecoder. Die Qualität des Encodes könnt ihr in den Bildern, die Fehler oder andere anmerkungswürdige Dinge enthalten, begutachten.

Bewertung: sehr gut

Timing:

Das Timing ist insgesamt so wie es sein sollte und ermöglicht das Lesen der Subs größtenteils ohne das Video stoppen zu müssen, nur leider musste ich bei einigen Stellen, an denen die Sätze äußerst lang waren und das Gesprochene der japanischen Stimmen äußerst kurz, das Video dennoch stoppen, da es einfach nicht möglich war, den Satz so komplett zu lesen (evtl. lag das an der lokalisierten Übersetzungsweise). Scenetiming und Fade-In sowie Fade-Out waren an den Stellen, an denen es sinnvoll ist, vorhanden und erleichterten dem Zuschauer das Gucken.

Bewertung: sehr gut

Typeset/Styling:

Bei den Typesets war dieser Sub zu der ersten Folge von Haganai (das ist die offizielle Abkürzung) äußerst launisch, anfangs sind Typesets kaum übersetzt, auch wenn es teilweise äußerst simple Sätze waren, doch dann gab es auch öfter einige übersetze Typesets zu sehen, von denen leider zwei falsch übersetzt waren und eins dieser Typesets lustigerweise an einer Stelle richtig übersetzt war, aber an den anderen nicht.

Nun ja, ein schönes Logo so weit, kann man zwar machen, muss aber nicht sein, aber das beeinflusst die Benotung nicht. Das, was mich hier eher stört, ist, dass hier anstatt dem a-Umlaut als Ersatz ein ae benutzt wird. Man hätte auch einfach per Fonteditor der Schrift ein a-Umlaut hinzufügen können, indem man von der Schrift das a und den Punkt nutzt und somit ein a-Umlaut erstellt. Einfacher wäre es natürlich gewesen, hätte man von Anfang an eine Schrift genommen, die auch Umlaute enthält.

Dass man die Seite des Buches am Anfang der Folge nicht übersetzt, ist ja verständlich, aber das hätte man doch wenigstens übersetzen können.
美化委員 = Verschönerungskomitee
ゲタ箱はきれいに使いましょう  = Lasst uns die Schuhschränke sauberhalten!
Wie man sieht, hätte ein Typeset zu diesem Bild eine witzige Szene am Anfang ermöglicht bzw. verstärkt.
Denn die Kamera bewegt sich noch an der Oberseite eines Schrankes entlang und da liegt eine Menge Müll drauf herum.

Es wäre schön gewesen, wenn man dazu die Übersetzung gehabt hätte, zumindest die Titel der Blätter hätte man ja übersetzen können.
補習授業 = Nachhilfeunterricht
日時変更のお知らせ = Mitteilung stündlicher Veränderungen
吹奏楽部 = Blasmusikklub

Ah, schön! Hier sehen wir nach ca. einer Minute einen Typeset, aber was müssen meine Augen denn da sehen, „Die Helden“ steht über „ナイト“?
Hm, merkwürdig, ich dachte bisher immer, dass naito (night) eine Nacht sein soll…
Dort scheint Night of Glory (ナイトオブグローリー naito obu guroorii) zu stehen, also ist „Die Helden“ schon mal fehl am Platz.
Unten steht 英雄たちの戰夜 und da haben wir auch unser „Helden“ enthalten, übersetzt wurde es mit „Kampf in der Nacht“, dabei steht dort: „Kampfnacht der Helden“ und hierbei ist das Kampf farblich markiert, wie man auf dem Bild sehen kann.

Wie bei dem Typeset mit dem Buch ist auch hier die Übersetzung falsch, es heißt nämlich nicht „Wir werben Freunde an.“, sondern „Wir werben Mitglieder an“ (部員募集だよ wörtl: Das ist eine Mitgliederanwerbung). Man hätte dies sich auch denken können, da ja schließlich nicht umsonst eine Geheimbotschaft diagonal im Text versteckt ist, wozu sollte man dann extra noch diese Botschaft unverschlüsselt unter den Text in ein Bild schreiben?
Bei 16:41 ist das Plakat noch mal, bitte dort auch den Fehler korrigieren, falls eine v2 in Betracht gezogen wird.
Lustig ist, dass genau dieselbe Sprechblase desselben Plakates bei 17:37 mit „Wir werben Mitglieder an.“ übersetzt wurde, also die richtige Übersetzung.

Bewertung: sehr gut (Design), befriedigend (Übersetzung der Types, Abwertung in der Teilnote wegen fehlenden Types)

Karaoke:

Ich persönlich bin kein Freund von KFX, denn es stört mich beim Lesen, wenn ich die Übersetzung überprüfen möchte, was ich hier nicht tun werde, beim Ending allerdings ist die KFX so, dass man den Text noch lesen kann, daher finde ich diese akzeptabel, die vom Opening allerdings nicht.
Da es viele Meinungen bezüglich KFX und ganz simpler Karaoke gibt, werde ich lediglich bewerten, ob eine Karaoke vorhanden ist und ob die Schriftart und der Schriftstil dieser gut gewählt ist.
Beide Schriftarten und Schriftstile von Opening und Ending sind gut mit dem Auge zu erkennen und passen meines Erachtens nach auch zum Opening oder Ending.
Schön sind aber die Credits, die – was ich wohlbemerkt gut finde – nicht sehr auffallen und nicht größer oder auffälliger sind als der verwendete Credit-Font im Original. Unter den Credits steht allerdings bei 02:48 Medieherstellung, ich glaube, da wollte jemand eher Medienherstellung mit einem N tippen. Es scheint, als sei das N des Fonts für die Credits so unpraktisch, dass es für manche, wie mich z.B., wie ein H aussehen könnte, was Wörter die richtig sind, leider falsch aussehen lässt.

Bewertung: noch gut

Qualität der Untertitel:

Die Übersetzungsweise der Untertitel ist ziemlich lokalisiert und orientiert sich nach vielen Redewendungen der deutschen Sprache, wodurch die Subs äußerst geschmeidig zu lesen sind und auch einen besonderen, ich sage mal, Klang erhalten. Solange diese Lokalisierungen den Sinn des Gesagten so darstellen, wie es auch gemeint war, habe ich grundsätzlich nichts dagegen. Doch gibt es schon einige Sachen, die ich angemerkt habe, auch bezüglich der Zeichensetzung:

Nun ja, vom Sinn her wird diese Übersetzung dem Zuschauer fast das Gleiche erzählen. Aber ob „Sena-sama korekara doushimasu ka“ wohl wirklich das Nomen Befehle enthält, wage ich zu bezweifeln, und ich finde, dass man ruhig öfter zu einer normaleren und wörtlicheren Übersetzung greifen kann, besonders in diesem Beispiel.
Meine vorgeschlagene Übersetzung: „Sena-sama, was sollen wir jetzt tun?“

Sie sagt: „aa watashi mo wa sou omottete“
Übersetzungsvorschlag: „Ah, ich dachte an dasselbe …“
Dass sie den Satz unterbricht, wäre zwar bei dieser Szene logisch gewesen, doch ist es einfach nur Stille, die diese merkwürdige Situation zustande bringt, und nicht der Abbruch eines Satzes.

Zum Ende hin noch ein paar kleine Anmerkungen, die keine Bilder als Anhang haben:

04:13: Spricht sie überhaupt zu jemandem?
Richtige Übersetzung: Ist überhaupt jemand außer ihr im Raum?
05:26: Du hast doch gerade mit jemandem gesproche–
Wörtlicher übersetzt stünde am Satzanfang ein „Aber“ (demo) (anstelle des „doch“ im Satz).
05:55: Genau das, was es heißt.
Wörtlichere Übersetzung: kotoba dori no sonzai da = Das, was das Wort aussagt.
Bei 06:05 sollte man evtl. auch Freundin schreiben, da es vorher getan wurde, auch wenn die Japaner bei den meisten Nomen nicht das Geschlecht unterscheiden.
Bei 08:27 wird anstelle von einem Apostroph ein Gravis benutzt, was typografisch falsch ist, mehr dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Apostroph#Typografisch_falsch
20:57 & 21:12: Bei 18:18 war die Übersetzung für yankii noch Gesetzesbrecher und nun plötzlich Raufbold? Ich bitte um mehr Einheitlichkeit!
21:50: Ein Komma nach dem „Ach“ ist optional.

Aufgrund der häufigen Interpretationen bzw. merkwürdigen Übersetzungen oder gar falschen, kann ich diesem Sub nicht die Note „sehr gut“ geben, wofür aber nicht unbedingt die Gruppe verantwortlich ist, da sie evtl. niemanden mit Japanischkenntnissen besitzt, der die fehlerhaften Englisch-Subs korrigiert.

Bewertung: gut

Endnote: 2+

Fazit:

Jemandem, der keine Japanisch-Kenntnisse hat, werden diese Fehler wahrscheinlich nicht auffallen, auch wenn es nur wenige sind. Ich bin aber dennoch der Meinung, dass dieser Sub optimal ist und nach deutschen Subverhältnissen, auch verglichen mit den anderen Gruppen, eine sehr gute Qualität bietet, auch wenn es geringe Fehler gibt, die die Euphorie leicht dämpfen. Da die Fehler auch so gering sind (auch die Fehler bzgl. der Zeichensetzung waren so gering, dass sie einem Otto Normalleecher nicht auffallen), ist das Ziel des Fansubs erreicht, er ist eine sinnrichtige Übersetzung, die es einem ermöglicht, den Anime zu genießen, ohne dabei von groben Rechtschreibfehlern oder Zeichensetzungsfehlern gestört zu werden.

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Gepostet von am 11.01.2012 | 23 Kommentare

Gastartikel von Codo III zu unserer Aktion „Reviewt uns

So, wollen wir mal nicht so sein und auf Gebbis Aufruf reagieren, mit kritischen Äuglein die Machwerke von NanaOne zu beleuchten. Selbstredend, aber erwähnenswert, ist natürlich, dass ich zwar versuchen werde, mich an Gebbis Struktur und Bewertung zu halten, aber wahrscheinlich dann doch ein anderes subjektives Empfinden haben werde als dieser verbitterte Ossi. Nun ja, setzen wir die Reihe zu dem übersubbten und -bewerteten Anime der letzten Saison fort: Guilty Crown von NanaOne. Viel Spaß.

Lokalisierung: keine jap. Anreden, japanische Namensreihenfolge
Versionen: MKV h264 (10-bit) mit Softsubs (246 MB)

Encode:

Da NanaOne denselben Encoder und Encode wie auch Purikura verwendet, möchte ich gar nicht weiter darauf eingehen und zitiere Gebbi:

Hier gibt es absolut nichts auszusetzen. Die Farbverläufe sind sehr sauber, Banding sieht man entsprechend nirgends, die Konturen sind scharf und deutlich erkennbar und abgesehen von den üblichen MPEG-2-Kompressionsartefakten der TS-Source gehen auch bei schnellen Bewegungen keine Details flöten. Aufgabe an die Encoder der anderen Gruppen: Nehmt euch ein Beispiel hieran, so funktioniert modernes Encoding!

Bewertung: sehr gut

Timing:

Mit minimalen Ausnahmen ist im Time alles so, wie es zu sein hat. Alles ist an seinen Platz, dort auch lang genug, die Zeilen sind gelinkt und auf Keyframes. Wunderbar.

Bewertung: sehr gut

Typeset/Styling:

Der Mainfont ist gut gewählt und mit schwarz-weiß zwar etwas langweilig gestyled, aber passend zum Anime und gut lesbar. Der Gedankenstyle mit seinem grauen Rand ist mir einen „Tick“ zu kontrastarm, und persönlich bin ich auch kein Fan von geblurten Rändern. Aber das sind Feinheiten und eine Geschmacksfrage. Sprich: Gut!
Unschön hingegen, dass die Styles nicht immer korrekt gesetzt sind (Think/Main verwechselt) und bei den Werbeeinblendungen auch direkt drübergepappt wurde, was nicht sonderlich schön zu lesen ist.
Auffällig auch, dass bei gefadeten Szenenübergängen manchmal ein Fad-in/out gesetzt wird und manchmal nicht.

Schilder werden mal getyped mal nicht, wobei mir nicht klar ist, nach welchen Relevanzkriterien entschieden wurde. So wurde das Tafelbild getyped (passend, mit etwas zu viel Blur), was für die Szene unwichtig ist, die Chatnachrichten jedoch nicht, obwohl die durchaus zur Handlung gehören (kriegsentscheidend sind sie allerdings nicht). Scheint also ein „wenn’s Arbeit macht, dann nicht“ zu sein.

Zum Wayne-Kram:
Das Logo ist hübsch nachanimiert, über Fontwahl und Größe könnte man jetzt streiten und etwas unsauber getrackt.
Die eigenen Credits sind etwas zu groß und sehen reichlich hässlich aus.

Bewertung: befriedigend

Karaoke:

Das OP ist aufwändig, sieht hübsch und spektakulär aus, ohne aber dabei zu übertreiben. Karaoke und Übersetzung ist gut lesbar. Einzig zum Anfang mag es mir nicht ganz zu gefallen. Ich find’s „gut“ (Gebbi würde es wohl nur mit „befriedigend“ auszeichnen).
Das ED hingegen ist eine Katastrophe. Wirkt als hätte jemand das Lied wirklich gehasst und als Idee für die Karaoke „Fick dich, du Dreckslied“ genommen. Die Fonts sind unpassend und schlecht zu lesen, die Effekte random und hässlich und fehlen auch einfach mal. Ziemlich hingerotzt das Ganze.

Bewertung: gut (Opening), mangelhaft (Ending)

Qualität der Untertitel:

Der Sub ist im Großen und Ganzen wirklich gelungen. Er lässt sich flüssig lesen und ist sprachlich passend gestaltet. Die Sätze waren auch alle in der vorhandenen Zeit gut zu lesen (Okay, an wenigen Stellen hätte es noch einen Ticken kürzer sein dürfen. Aber das wäre jetzt sehr pedantisch und es war auch nie kritisch, also wayne).  Und die Rechtschreibung ist vorbildlich.
Ein bisschen verwundert hat es mich, dass man Japanisch auch mal ins Englische übersetzt (z.B. Undertaker) und Englisch ins Deutsche bringt (z.B. Void/Leere). Keine Ahnung, warum man das macht, wirkt dadurch halt etwas willkürlich und „Void“ wäre auch keine schlechte Wahl gewesen (wird bei so was eh häufiger verwendet), allerdings flutschen die Begriffe ganz gut und klingen trotzdem.

Aber einige Ausrutscher erlaubt man sich doch:

Zeile zuvor: „Was hältst du von den Untertakern?“
Flüssiger wäre etwas wie: „Wie kommst du denn jetzt da drauf?“, gefolgt von: „Na ja, die Ego-Songs hören sich schon etwas danach an.“

Und da es Gebbi die Zeile letztens anmerkte:  „Achtung, Entschuldigung!“ gibt auch bei NanaOne kein Ausdruckssternchen.

Aber wollen wir dem lieben Gebbi auch noch etwas Butter aufs Brot schmieren und machen die Unterkategorie „Wayne, aber 80% von Gebbi-Reviews“ auf:


Da Gebbi so gerne Satzanschlusszeichen anmerkt, mit denen es die Gruppen eh sehr unterschiedlich halten: Das System von NanaOne scheint nicht das Einfachste zu sein, zumindest vergisst man es auch schon mal.


Oder zwei Sätze mit einem Punkt statt einem Komma zu trennen.

Den Satz neu zu beginnen, wäre sicher auch eine Option gewesen. So richtig eine Frage ist der Satz ja nicht.

Das „Ähm“ gehört auch nicht zum vorigen Satz und wäre groß sicherlich schöner gewesen. Hat man sonst ja auch gemacht.

Und statt einem Punkt, darf’s auch mal ein doppelter sein ^^ 

Bewertung: gut – sehr gut

Endnote: 2+

Fazit: Auf jeden Fall ein gut zu sehender Sub, den man ohne Bedenken empfehlen kann. Die Fehlerchen, die der Sub hat, dürften beim „normalen“ Sehen nicht auffallen. Für große Fans des Animes (die scheint es ja zu geben) vielleicht etwas schade, dass man im Typeset und Ending doch etwas faul war. (Aber wer das Sakrileg nicht scheut: Da könnte man in diesem Fall das Skript von NanaOne einfach in das Purikura-Release muxen ^^)

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Gepostet von am 09.01.2012 | 26 Kommentare

Der Anime geht nur drei Minuten, daher ziehe ich ihn vor, alles andere wäre ja :effort:.

Lokalisierung: japanische Anrede, „Nee-chan“ wurde lokalisiert und mit „Große Schwester“ übersetzt
Versionen: MP4 h264 (8-bit) mit Hardsubs (30 MB)
Kapitel: nicht vorhanden 

 
Encode:

Leider tritt auch in diesem Release Banding auf, allerdings fällt es hier nicht so stark auf, da der Anime fast durchgängig aus hellen Szenen besteht. Problematisch sind allerdings die Konturen, bei denen die Kanten oft sehr unsauber aussehen (siehe Bild 1, besonders gut an der Flöte, den Heftseiten und dem Knie zu erkennen), hier sollte man in Zukunft ein bisschen Anti-Aliasing reinknallen. Ein weiteres Problem ist, dass hier offensichtlich unsauber IVTCt wurde, denn bei einer Szene am Anfang (siehe Bild 2) und an einigen Stellen im Ending wurden die Felder nicht korrekt gematcht, wodurch Ghosting und Combing auftritt. Falls hier eine TS verwendet wurde, empfehle ich, auf Yatta umzusteigen und diese Problemstellen manuell zu matchen (bei Fragen diesbezüglich kann man sich gerne im IRC an mich wenden). Falls eine MP4-Raw verwendet wurde, dann wechselt die Rawquelle oder steigt auf TS um.

Bewertung: ausreichend

Timing:

Hier kann ich mich nicht beklagen, alles wurde wunderbar gelinkt, Lead ins und Lead outs wurden sauber gesetzt, Scenetimes sind vorhanden.

Bewertung: sehr gut

Typeset/Styling:

Fontwahl und -styling passen prima zum Anime und sind angenehm zu lesen. Allerdings wäre es vorteilhaft, manuelle Zeilenumbrüche zu setzen, denn es stört den Lesefluss, wenn einzelne Wörter vor einem Komma in der nächsten Zeile rumhängen.

Die Types sind hübsch und passen stilistisch zu ihren japanischen Äquivalenten. Im letzten Bild wäre eigentlich genug Platz gewesen, um neben dem japanischen Type die deutsche Übersetzung unterzubringen, der Typer hat sich aber dazu entschieden, alles zu überdecken. Gefällt mir persönlich ja nicht so, aber ist Geschmackssache. Immerhin stimmt die Perspektive halbwegs, im Gegensatz zum Fail von Hadena.
Das Logo passt zum Original und ist hübsch gestaltet (siehe Screenshot bei Karaoke). 

Bewertung: sehr gut

Karaoke:

Die Karaoke besteht nur aus einer Übersetzung, auf eine lateinische Umschrift des Songtextes wurde verzichtet. Fontwahl und -styling gefallen mir auch hier.
Leider war man auch bei dieser Gruppe der Meinung, man müsse bei Song-Übersetzungen keine Satzzeichen am Ende eines Satzes setzen. Mich würde wirklich mal interessieren, was sich so viele Gruppen dabei denken.

Bewertung: –

Qualität der Untertitel:

Viel kann man bei einem Drei-Minuten-Anime nicht zur Qualität der Untertitel sagen, aber im Großen und Ganzen gefiel mir die Übersetzung. Der Sprachstil passte zu den Charakteren (besonders beim naiv-kindlichen Atsushi) und grobe Schnitzer gab es auch keine (abgesehen von den beiden unten genannten).

Hier sollten drei Punkte am Zeilenende gesetzt werden, damit der Zuschauer weiß, dass der Satz in der nächsten Zeile fortgesetzt wird (das erschließt sich zwar aus dem Satz an sich, aber schön sieht es trotzdem nicht aus).

„Es gibt schön warm“ muss, falls es überhaupt existiert, irgendwas Lokales sein, denn im Hochdeutschen sagt man „es hält schön warm“. Mich würde mal interessieren, welcher Dialekt das ist – wäre knorke, wenn das mal jemand in die Kommentare posten könnte.

Endnote: 2+ (gute Arbeit)

Wer mit den Encoding-Fehlern und den zwei dialektalen Formulierungen (wobei es sich zweimal um dieselbe Formulierung handelte, daher hab ich es nur einmal erwähnt) leben kann, darf sich da oben auch gerne ein „sehr gut“ hindenken. Auf jeden Fall kann ich diesen Release uneingeschränkt empfehlen, auf eine andere Gruppe muss nicht gewartet werden.

 

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Gepostet von am 09.01.2012 | 16 Kommentare

Japanisch für den allergrößten Volltrottel, der sich niemals fortpflanzen sollte

Kapitel 1

 

… WURDE NEU VERFASST, UND ZWAR

HIER


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Gepostet von am 08.01.2012 | 24 Kommentare

Seit der Einführung meiner Fansub-Review-Aktion habe ich schon des Öfteren Sätze wie „NanaOne sind doch selbst die größten Dönersubber“ und „die sollen sich mal nicht so aufspielen, da sie selbst ja auch nur Scheiße produzieren“ in IRC-Channels oder Chatlogs, die mir zugespielt wurden, gelesen. Aus diesem Grund starte ich hiermit die Aktion „Zeigt uns, wie scheiße wir sind“.

Jeder, der möchte, kann sich im IRC (#nanaone @ euIRC.net) bei mir melden und Schreibrechte anfordern. Anschließend habt ihr die Möglichkeit, ein Review zu unseren Subs zu verfassen. Dabei gelten folgende Bedingungen:

– das Release muss mind. aus der Sommerseason 2011 stammen, die alten Kamellen interessieren niemanden und wenn ihr irgendwelche Subs reviewt, die wir mal 2005 produziert haben, dann spiegelt das Review nicht unseren aktuellen Qualitätsstandard wider
– das Review muss so aufgebaut sein, wie die restlichen Reviews hier
– Fehler sind mit Screenshots zu unterlegen und zu korrigieren – dabei ist darauf zu achten, dass der Fehler tatsächlich gegen deutsche Rechtschreib-, Grammatik- oder Interpunktionsregeln oder gewisse „Normen“ der dt. Fansubszene verstößt und nicht gegen eure persönlichen Fantasieregeln

Wir werden vor der Veröffentlichung das Review noch mal mit euch gemeinsam durchgehen – dabei wird selbstverständlich nichts zensiert, Voraussetzung für die Veröffentlichung ist aber, dass das Review fehlerfrei ist.

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Gepostet von am 08.01.2012 | 18 Kommentare

 Juchei, neue Season! Keine Sorge, die Guilty Crown-Reviews (und den Rest der Herbstseason) liefere ich noch Stück für Stück nach, konzentrieren werde ich mich vorerst aber auf die aktuelle Winterseason 2012. Los geht’s mit einem Anime, zu dem ich bisher nur Tittenscreenshots gesehen habe, gesubbt von einer Gruppe, die Titten quasi im Namen trägt. Was ja nichts Schlechtes heißen muss. Da ich von der Gruppe bisher noch nichts gehört habe, gehe ich diesmal völlig vorurteilsfrei an das Review heran. Schaun wa mal…

Lokalisierung: japanische Anrede, japanische Namensreihenfolge
Versionen: MP4 h264 (8-bit) mit Hardsubs (299 MB)
Kapitel:  nicht vorhanden

 

Encode:

Ein Teil der wahrlich grausigen Bildqualität dieses Releases wird wohl der miesen Fertigraw basierend auf der miesen AT-X-Ausstrahlung geschuldet sein. Doch anstatt das Ganze mit Filtern wieder aufzuhübschen, wurde das Videomaterial ein weiteres Mal enkodiert – mit grausigen Einstellungen. Resultat: Banding everywhere, Artefakte everywhere, VFR-Fails everywhere. Fünf, setzen.

Bewertung: mangelhaft

Timing:

Die Zeilen blenden gelegentlich zu kurz ein, aber vor allem wurde bei Szenenwechseln konsequent 2-3 Frames am Keyframe vorbeigetimed. Zudem wurde konsequent zwischen zwei Zeilen, die man hätte aneinandertimen können, immer ein Frame „Pause“ gelassen. Resultat: Blink, blink, blink, blink, *Augen fallen raus*. Leute, es gibt da so was, das nennt sich „bei Keyframes einrasten“ und „bei angrenzenden Zeilen einrasten“, sucht mal in den Aegisub-Optionen danach und aktiviert es, damit so eine Scheiße in Zukunft nicht mehr passiert.

Bewertung: mangelhaft

Typeset/Styling:

Der Episodentitel wurde recht schlicht gestaltet, was beim Original-Episodentitel aber auch der Fall ist, von daher passt weiße Arialschrift mit schwarzem Rand durchaus (oder würde zumindest passen, wenn der Originaltitel tatsächlich weiß wäre, was er nicht ist). Es wäre allerdings sinnvoll gewesen, den Type etwas zentraler unter dem Original zu platzieren oder schlichtweg die Schriftgröße zu ändern, damit es von der Breite her passt. Der Mainfont ist auch nichts Besonderes, aber gut lesbar.

Noch schlichter als der Episodentitel wurden die restlichen Types gestaltet, die existieren nämlich nicht.

Bewertung: ausreichend

Karaoke:

Ecchi-Subs bleibt seiner Linie treu und präsentiert auch die Karaoke schlicht und modern.

Bewertung:

Qualität der Untertitel:

Liebe Leute von Ecchi-Subs, wenn euch euer Deutschlehrer auf eure Fünfte-Klasse-Aufsätze, in denen ihr davon berichten sollt, wie euer Weihnachtsfest bei Omi war, gerade noch so die Note 5- gibt und selbst der Mehmet, der erst seit einem halben Jahr in Deutschland lebt, besser abgeschnitten hat, dann solltet ihr nicht auch noch in Erwägung ziehen, deutsche Fansubs zu produzieren. Und wenn doch, dann lasst den Mehmet übersetzen, der bekommt das sicher besser hin.

Die Formulierungen sind ein Witz, es entsteht null Lesefluss und von den Rechtschreib-, Grammatik- und Interpunktionsfehlern will ich gar nicht erst anfangen. Okay, doch:

Das „kaminrot“ bezieht sich auf das „Haar“, entsprechend ist hier „kaminrotes“ zu schreiben.

Ich hab keinen blassen Schimmer, wie man darauf kommen kann, hinter das „Schule“ in Bild 1 ein Komma zu setzen, aber ich denke, wenn ich versuchen würde, die Gedankengänge dieser Gruppe nachzuvollziehen, würde mir nur irgendwann Blut aus den Ohren fließen. Also auf zu Bild 2… Oh Gott, darf ich einfach aufhören und so tun, als hätte ich niemals mit dieser Fansub-Review-Aktion angefangen? Nein? Na gut… Kurz und schmerzlos: Statt dem „aus“ kommt ein „von“ hin und das „gemischten“ bezieht sich auf die Schule und ist daher nicht zu substantivieren.

Abgesehen von der grausigen Grammatik wurden hier am Ende der Zeile drei Punkte vergessen, die signalisieren, dass der Satz in der nächsten Zeile noch weitergeht.

Triple-Kill! Das „ebenfalls“ wirkt absolut deplatziert, denn es würde implizieren, dass es diese „Studenten von Übersee“ noch an einem anderen Ort gäbe, der ebenfalls erwähnt wird. Außerdem handelt es sich hier um keine Universität, sondern um eine stinknormale Schule, daher spricht man nicht von Studenten, sondern von Schülern. Und last but not least heißt es „aus Übersee“.

Das ist ein All-you-can-eat-Buffet.

„Das Wesentliche“ ist ein Substantiv (Nominalisierung von „wesentlich“) und wird entsprechend großgeschrieben. Außerdem MÜSST IHR NICHT JEDES GOTTVERDAMMTE WORT, DAS JEMAND SCHREIT, IN CAPSLOCK SCHREIBEN!

Komma hinter erwartet.

immer noch

Diese Wall-of-Text blendet für weniger als eine Sekunde ein und es werden auch nur drei Wörter gesagt. Top! Außerdem beginnt bei „das“ ein neuer Satz, es ist entsprechend großzuschreiben.

Da fehlen aber ein paar Hs: Ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh.

Hinter „Scheiße“ gehören aber mindestens fünf Ausrufezeichen!!!!!

… Nein, der Kerl sagt davor nix, die drei Punkte wurden da einfach willkürlich hingepflanzt.

so weit
Es ist übrigens unheimlich schwer, den Überblick bei den Screenshots zu behalten, wenn pro Szene in bis zu vier Zeilen Fehler auftauchen. Also praktisch in jeder Zeile.

>Männlicher Protagonist spannt durch ein Loch in die Mädchenumkleide und beschreibt den Körper eines Mädchens.
>Antwort seines Kumpels, der auch mal spannen will:  „Behalte sie nicht für dich!“
Lyrik pur.

Ich zitiere mich einfach mal selbst:

Ein echter Speedsubber kümmert sich nicht um solche popeligen Ein-Wort-Sätze, die nur aus Lauten bestehen, sondern lässt sie einfach auf Englisch dastehen. 

Was zur Hölle… Hey, da fehlt ein Leerzeichen!

Komma hinter erlaubt, und „gestattet“ wäre hier wohl die bessere Wortwahl gewesen.

Wie eine Seniorin sieht die Dame aber irgendwie nicht aus. Hat sich wohl gut gehalten. Da ich aber davon ausgehe, dass die Gruppe das Wort einfach unübersetzt gelassen hat, hier die korrekte Übersetzung: „Eine aus den höheren Stufen/Klassen.“ (geht bestimmt auch kürzer, aber ich bin müde und habe keine Lust mehr nachzudenken)
Ein weiteres Wort, das nicht übersetzt wurde, ist „occult“, denn im Deutschen schreibt man es mit kk. 

Komma nach „glaube“.

Kein vollständiger Satz, daher gehören hier drei Punkte ans Ende.

weitergeht

„Bist du Hyoudou Issei von der Komaou-Akademie?“

Dass hier schon wieder ein Wort nicht übersetzt wurde, ignoriere ich mal, und weise nur darauf hin, dass „Würdest“ großgeschrieben wird, da es am Satzanfang steht.

Was ist daran so schwer, am Ende einer Frage ein Fragezeichen zu setzen!

Verben schreibt man nicht mitten im Satz auf einmal groß. Und hinter aufwachst gehört ein Komma.
„Wenn du nicht aufwachst, werde ich dich küssen.“

Was sollen eure Kameraden dazu sagen, dass ihr so ein nichtarisches Wort wie „and“ in eurem Sub verwendet? 

Hoffendlich lernt ihr irgendwann, dass man „hoffentlich“ mit T schreibt.

…was man von einem Sub, in dem Substantivierungen wie „was Großartiges“ kleingeschrieben werden, nicht behaupten kann.

So, das sind jetzt die Fehlerscreenshots aus den ersten acht Minuten (und da war ich bei einigen Fehlern noch nachsichtig). Hochgerechnet auf die komplette Folge ergibt das rund 90 Fehlerscreenshots, also fast doppelt so viel wie bei noushi. An dieser Stelle habe ich dann auch keine Energie mehr gehabt, denn selbst die brutalste Foltermethode ist noch human, verglichen mit dem Konsum dieser Subs. Den Rest der Folge habe ich mit dreifacher Geschwindigkeit durchgeskippt und selbst da sind mir die Fehler noch in Scharen ins Auge gesprungen.

Die gute Nachricht ist: Der Anime ist scheiße. Das heißt, es ist völlig egal, dass die Qualität der Subs schon an schwere Körperverletzung grenzt, denn es gibt keinen Grund, diesen Anime überhaupt zu sehen.

Endnote: 6- (schlimmer als Genitalherpes)

 

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Gepostet von am 08.01.2012 | 100 Kommentare

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