Badamm! Der erste richtige Blogpost! Und er ist ziemlich… unspektakulär. Nur ein Trailer zu Nisemonogatari, den wir ja subben werden. Vielleicht hat der eine oder andere den Trailer noch nicht gesehen, also dürft ihr ihn euch jetzt mit englischen Untertiteln ansehen. Zukünftig werden dann noch ein paar mehr Trailer zu geplanten Projekten hier im Blog auftauchen.

 

Ansonsten… nyo schaut ihn euch an:

 

 UPDATE: Trailer Nummero 2:

 

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Gepostet von am 30.12.2011 | 8 Kommentare

Knapp zwei Monate länger als bei allen anderen Gruppen hat es bei der Coop-Gruppe Sudeki-Honto mit Guilty Crown gedauert. Mit entsprechend hohen Erwartungen bin ich an dieses Review rangegangen. Ob meine Erwartungen erfüllt wurden, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.

An dieser Stelle noch mal der Hinweis, dass es einen Einführungsartikel zu meinen Fansub-Reviews gibt, der einen Großteil der eventuell aufkommenden Fragen klären dürfte, diesen findet ihr hier.

Lokalisierung: japanische Anrede, japanische Namensreihenfolge
Versionen: MP4 h264 (8-bit) mit Hardsubs (350 MB), AVI XviD (185 MB)
Kapitel: nicht vorhanden 

 

Encode:

Enttäuscht wurde ich bereits in den ersten paar Sekunden aufgrund des wahrhaft grausigen Encodes. Hier wurde so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Offensichtlich hat man hier eine MP4-„Raw“ verwendet, die in der Regel schon mal mit sehr niedrigen Einstellungen und miesem IVTC von Transportstreams enkodiert werden. Da es sich hier um einen Hardsub handelt, wurde das Ganze logischerweise ein weiteres Mal enkodiert – ebenfalls mit ziemlich niedrigen Einstellungen. Resultat: Es sind eine Menge Details verlorengegangen, Farbverläufe sind nicht mehr vorhanden, stattdessen gibt es blockige, extrem harte Abstufungen (Banding) und Konturen vermatschen bei der kleinsten Bewegung. Des Weiteren hat der Raw-Ersteller beim IVTCen geschlampt, so dass eine VFR-Laufschrift an einer Stelle die ganze Zeit über nerviges Ghosting aufweist (siehe Bild). Ganz ehrlich, SFS+Honto: In den zwei Monaten, die ihr euch Zeit gelassen habt, sind längst Transportstreams im offenen Netz aufgetaucht, ihr hättet also die Möglichkeit gehabt, euch selbst darum zu kümmern, und ehrlich gesagt erwarte ich so was auch von einem Sub, der so lange in Bearbeitung ist. Sucht euch fähige Encoder oder verlangt von euren Encodern, sich mal mit der Materie auseinanderzusetzen, anstatt einfach nur schnell-schnell etwas hinzurotzen.

Bewertung: mangelhaft

Timing:

Das Timing ist so weit in Ordnung, Lead-Ins und -Outs sind passend gesetzt, auf Keyframes wurde ebenfalls getimed und gelinkt wurde auch ordentlich. Absolut misslungen sind allerdings die Fades: Ein Bild fadet zu einem anderen Bild über, währenddessen fadet die erste Textzeile komplett aus und die zweite Textzeile ploppt einfach auf, was alles andere als schön aussieht. Hier hätte man einfach passend zum Bild zur nächsten Zeile überfaden sollen. Da dies allerdings nur zweimal vorkam, gibt es trotzdem noch ein „gut“.

Bewertung: gut

Typeset/Styling:

Types gab es in dieser Folge keine, daher erfolgt keine Bewertung.
Der Mainfont ist passend und gut lesbar, bei der Farbgebung wurde auf simples Schwarz/Weiß gesetzt. Anzukreiden habe ich trotzdem zwei Dinge beim Styling: Wie man in Bild 1 sieht, wurde nach einem kursiven Wort das Leerzeichen zum nächsten, nicht-kursiven Wort nicht vergrößert, wodurch die Wörter sehr eng aneinander kleben. Des Weiteren gibt es keinen Unterschied zwischen Main- und Second-Style, so dass es hier zu Verwirrungen kommen kann (siehe Bild 2).
Das Logo wurde an das Originallogo angelehnt und passend animiert.

Bewertung:

Karaoke:

Ich vermute mal, dass die Karaoke-Effekte einer der Hauptgründe waren, weshalb das Release so lange hinausgezögert wurde. Sowohl beim Opening als auch beim Ending wurden verschiedene Effekte verwendet, die an und für sich durchaus schick aussehen (abgesehen vom etwas unmodern und abgehackt wirkenden 3D-Effekt beim Opening). Allerdings wurde hier meiner Meinung nach ein wenig über das Ziel hinausgeschossen, denn einige Effekte sind wirklich stark übertrieben und könnten von vielen Leuten als störend empfunden werden (besonders im Opening). Weniger wäre hier mehr gewesen. Dennoch ein Lob für die viele Arbeit, die hier offensichtlich reininvestiert wurde!

Bewertung: gut bis sehr gut (jenachdem, ob ihr die Effekte als störend empfindet oder damit klarkommt)

Qualität der Untertitel:

Die Subs lassen sich recht gut und flüssig lesen, die meisten Formulierungen gehen in Ordnung, auch wenn einige davon etwas hölzern sind. Beispiel:

Beim Edit und QC wurde allerdings etwas geschlampt, hier muss definitiv noch nachgebessert werden, denn es gab durchaus so einige Rechtschreib- und Interpunktionsfehler, die bei zwei Monaten Bearbeitungszeit wirklich nicht hätten sein müssen.

 

Es handelt sich hier um einen abgeschlossenen Satz, daher gibt es keinen Grund, am Ende drei Punkte zu setzen (im Gegenteil, es verwirrt den Zuschauer nur).

hierhergeeilt

Bei diesem Satz handelt es sich um eine Frage, zu erkennen an dem Fragewort „Wer“ – daher ist am Ende ein Fragezeichen zu setzen.

Entweder „Uralt-Endlave-Modell“ oder „uralten Endlave-Modell“, aber das da geht definitiv nicht.

Ein Name ist kein Satz, wenn die Person angesprochen wird. In solchen Fällen setzt man entweder drei Punkte („Inori-san…“) oder ein Ausrufezeichen, wenn z.B. nach der Person gerufen wird („Inori-san!“).

Nope, falsche Deklination, hier ist der Nominativ anzuwenden: „Der Zylinder, den sie dir gegeben hat […]“

Die Deutschen neigen ja dazu, völlig sinnlose Kommata mitten in den Satz zu pflanzen. Diese Eigenart macht auch vor diesem Sub nicht halt und so hat sich ein unsinniges Komma zwischen „daraufhin“ und „hinzurichten“ breit gemacht.

Raketenangriff  (im Gegensatz zu zusammengesetzten Substantiven mit Eigennamen: der GHQ-Angriff, die Goethe-Bibliothek, etc…)

Aua, gleich doppelt Mist gebaut. Eine „Naja“ ist eine afrikanische Giftnatter, und die wird hier ja wohl kaum gemeint sein, die beiden Wörter sind also getrennt zu schreiben. Außerdem wird das „das“ nach dem Komma hinter „Mal“ mit doppel-S geschrieben.
„Na ja, das ist das erste Mal, dass ich davon höre.“ 

„Sag jetzt nichts, umschließ nur/einfach ganz fest meine Hände.“

Es ist mir immer noch ein Rätsel, woher die Leute dieses „vorran“ nehmen. Nein, das Wort ist nicht aus den Worten „vor“ und „ran“ zusammengesetzt, sondern eigenständig, entsprechend wird es auch nur mit einem R geschrieben.

Aua. An der Stelle dachte ich, ich wäre wieder bei noushi gelandet, solche Formulierungen gehen überhaupt nicht.
„Ich weiß noch, wie schön warm und zärtlich deine Hände waren.“

Endnote:  3  (passabel) 

Fazit: Ein ernüchterndes Ergebnis nach zwei Monaten Bearbeitungszeit. Hier scheint wohl die meiste Zeit in die aufwendigen (und durchaus hübschen) Karaoke-Effekte geflossen zu sein, während Encoder, Editor und QCer gefaulenzt haben.

 

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Gepostet von am 29.12.2011 | 20 Kommentare

Aller Anfang ist… sinnlos. Denn eigentlich könnte ich mir aufgrund der Tatsache, dass noushi das Projekt offensichtlich bereits aufgegeben hat (seit Folge 5 tut sich nichts mehr), das Schreiben dieses ersten Fansub-Reviews gleich sparen und zur nächsten Gruppe übergehen. Blöd nur, dass ich mich schon vor einiger Zeit durch das Release durchgequält und die Vorbereitungen für dieses Review getroffen habe. Außerdem habe ich chriz ja versprochen, dass er noch sein Review bekommt, daher viel Spaß mit der nachfolgenden Lektüre.

An dieser Stelle noch mal der Hinweis, dass es einen Einführungsartikel zu meinen Fansub-Reviews gibt, der einen Großteil der eventuell aufkommenden Fragen klären dürfte, diesen findet ihr hier.

Lokalisierung: keine jap. Anrede, westliche Namensreihenfolge
Versionen: MKV h264 (8-bit) mit Softsubs (431 MB)
Kapitel: nicht vorhanden 

Encode:

Von Encode kann an dieser Stelle eigentlich nicht die Rede sein, denn bei noushi kann ja keiner encoden, stattdessen wurde einfach der eigene Sub in das Release von CoalGuys reingemuxt. Was den Vorteil hat, dass der Encode halbwegs ansehnlich ist, denn ganz im Gegensatz zu den meisten Leuten in der dt. Szene, die sich „Encoder“ schimpfen, verstehen die Encoder in der englischen Szene tatsächlich etwas von ihrem Handwerk.

Als Vorlage diente bei CoalGuys vermutlich eine .ts-Source, das Bild wurde entsprechend nicht tausendmal reenkodiert, wodurch auch nicht viele Details verlorengegangen sind. Ganz perfekt ist der Encode aber dennoch nicht, denn besonders die Farbverläufe sind zum Teil recht unsauber und man sieht etwas Banding, was sich allerdings noch halbwegs in Grenzen hält (Dithern wäre hier aber sinnvoll gewesen). Gefiltert wurde am Bild offensichtlich nichts, das Bild entspricht also größtenteils der TV-Ausstrahlung. Kapitel gibt es leider keine, hier hätte noushi noch punkten können, denn diese lassen sich ja problemlos auch nachträglich noch in den MKV-Container reinmuxen.

Bewertung (für den Encode von CoalGuys): befriedigend

Timing:

Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde auch hier nicht allzu viel angepasst und größtenteils das Timing des Engsubs übernommen. Das ist allerdings schon recht gut, Scenetimes und Linkings sind in den meisten Fällen vorhanden, die ein oder andere Textstelle hätte aber etwas länger einblenden können – deutsche Texte sind eben nicht immer genauso lang wie ihre englischen Äquivalente.

Bewertung (für das Timing von CoalGuys): gut

Typeset/Styling:

Typeset kennt man bei noushi nicht, sprich, es fehlt vollkommen (obwohl es ein paar Stellen gegeben hätte, an denen man Types hätte setzen können). 
Der Mainfont ist gut zu lesen, Zeilenumbrüche wurden aber oft nicht manuell gesetzt, so dass einzelne Wörter nach einem Komma in der Luft rumhängen, was den Lesefluss stört. Zudem wurde dasselbe Fontstyling für Sprech- und Gedankenstyle verwendet.

Bewertung:

Karaoke:

Karaoke-Effekte gibt es keine, die japanischen Lyrics fehlen ebenso. Im Font, der bei der Übersetzung eingesetzt wurde, fehlen die Umlaute, wodurch VSFilter nur Kästchen anzeigt und libass die Umlaute der Standard-Systemfont (auf Windowssystemen Arial) anzeigt. Hier wurde definitiv geschlampt bzw. einfach ohne Kontrolle ein Font ausgewählt.

Bewertung:

Qualität der Untertitel:

Die bisher genannten Problemchen sind bei einem Speedsub noch größtenteils zu verschmerzen. Ganz anders sieht es allerdings bei der Übersetzung selbst aus, denn die hat mich stellenweise sogar daran zweifeln lassen, ob der Übersetzer überhaupt deutscher Muttersprachler ist, oder gerade erst frisch aus der Türkei immigiert ist.

Ein Großteil der Formulierungen wurde einfach 1:1 aus dem Englischen übernommen, ohne Rücksicht darauf, ob es sich im Deutschen überhaupt gut anhört. Ein gewisser Lesefluss kommt so gut wie nie zustande, wodurch das Lesen der Untertitel regelrecht zu mühsamer Arbeit verkommt. Noch schlimmer sieht es allerdings bei Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion aus, worauf ich im Folgenden anhand von Screenshots genauer eingehen werde:

Ja, das da oben soll wohl irgendwie zusammengesetzt einen Satz ergeben… glaube ich. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Abgesehen vom bereits erwähnten Umlautproblem, geht es schon beim ersten Bild damit los, dass irgendwie ein Satzzeichen am Ende der Zeile fehlt, welches signalisiert, inwiefern es hier weitergeht (Protipp: an der Stelle wäre ein Komma zu setzen). Auf zum zweiten Bild: Verben, die mitten im Satz stehen, schreibt man in der Regel klein (damit ist das „sagt“ am Anfang der Zeile gemeint). Des Weiteren gehört hinter das „bitte“ ein Komma. Das „warum“ ist überflüssig, denn in der nächsten Zeile steht es ja noch einmal – und auch hier geht kein neuer Satz los, das „warum“ wird also klein geschrieben.

Und der nächste Satz, in dem mittendrin plötzlich das „was“ groß geschrieben wird, nur weil im Sub eine neue Zeile anfängt, frei nach dem Motto: Passen wir die deutschen Rechtschreibregeln einfach unseren Subs an.

seufz… „Warum können Menschen einander nicht vergeben?“

Bereits an dieser Stelle, nur wenige Sekunden nach Beginn der Episode, verspürte ich bereits den Drang, wild schreiend auf die Straße zu rennen und ein paar Obdachlose zu verprügeln. Dieser Abend sollte noch ein sehr langer Abend werden…
„Als es aufhörte zu regnen und der Sommer in blau getaucht wurde, | wart ihr ganz alleine.“

Bitte tötet mich…
„Wie wirst du ohne Blätter deine Liebe zeigen können?“

Weder das Wort „zwei“ noch das Wort „umarmen“ sind Substantive. Das lernt man übrigens n der Grundschule, was darauf schließen lässt, dass chriz bereits nach der 2. Klasse die Schule abgebrochen hat. Reife Leistung! Ach ja, und Sätze beendet man mit einem Satzzeichen, in dem Fall mit einem Punkt.

Mein Review soll der Beweis sein von jenen, die kein Deutsch können

Das Wort „ziemlich“ verwendet man in der Regel in Verbindung mit einem Adjektiv. Beispiele: „Das war ein ziemlich heftiges/lautes Gähnen.“ / „Wer seine Fansubs bei noushi bezieht, muss ziemlich vertrottelt sein.“

In richtig kühlen U-Booten müssen natürlich auch richtig kühle englische Begriffe verwendet werden. Wer von den coolen Kids heutzutage sagt schon noch „Spiel“ oder „Videospiel“? 

Entfernen wir mal die Punkte, die in dem Fall nur eine Pause implizieren: Na dann schön. Merkste selbst, ne? „Na dann, … schön.“

Heureka! Der erste kleinere Fehler: Zwischen dem „ich“ und dem „meinte“ wurden zwei Leerzeichen gesetzt.

Und schon verfliegt die Freude über den Minifehler wieder, indem noushi mir eine wahrlich grausige Ausgeburt des Dönerdeutschs vorsetzt. „Keine Sorge, ich schaffe es bis zum Abgabeschluss/Abgabetermin.“

Random-Großschreibung, die Drölfte: „ich“

Komma nach „gesagt“.

Komma nach „Bestes“.

Gut, den Fehler machen zwar viele (selbst mir ist das vor einiger Zeit schon mal passiert), das entschuldigt aber gar nichts: „die anderen“ schreibt man generell klein (Ausnahme: „die Anderen“ als Eigenname, z.B. die aus der TV-Serie „LOST“).

Komma nach „versuche“ – learn 2 Kommasetzung bei Infinitivgruppen…

Das da sind Apostrophe. Man verwendet Apostrophe weder zum Zitieren noch zum Kennzeichnen von Betonungen noch zum Kennzeichnen von Metaphern o.Ä. In allen genannten Fällen setzt man Anführungszeichen: „Freunde“

Und wieder mussten Apostrophe als Ersatz für Anführungszeichen herhalten. Des Weiteren setzt man hier Verbindungsstriche: Apocalypse-Virus-Pandemie

…zum Beispiel, dass „vieles“ ein Substantiv ist (laut noushi).

Hier wird zitiert, d.h. hinter das „Und“ gehört ein Doppelpunkt und das „Ihr“ wird großgeschrieben. Außerdem muss hinter „Lage“ ein Komma gesetzt werden.
„Und: „Ihr seid nicht dazu in der Lage, Menschen zu beschützen, die euch wichtig sind.““

Hier wurde plötzlich daran gedacht, dass am Ende ein Satzzeichen zu setzen ist. Leider hat das mit dem Auswürfeln nicht ganz geklappt, so dass statt eines Kommas ein Punkt gesetzt wurde.

„lady“ schreibt man im Englischen in dem Fall klein.

Wobei wichtiger ist die Frage, warum du sprechen so scheißemdreck deutsch.

Komma nach „versuchst“.

„What the hell is wrong with me?“ Haha, oh wow. Auch: lolrandompunkte

Ein echter Speedsubber kümmert sich nicht um solche popeligen Ein-Wort-Sätze, die nur aus Lauten bestehen, sondern lässt sie einfach auf Englisch dastehen.

Also wenn „vieles“, „zwei“ und „umarmen“ Substantive sind, dann kann „Ernst“ ja keins sein, logisch!

Komma nach „dachte“.

Abgesehen davon, dass es das Adjektiv „hochklassifiziert“ nicht gibt und der Satz entsprechend null Sinn ergibt, gehören hier wieder Verbindungsstriche rein: „Es sind streng geheime Stufe-3A-Informationen.“

Deine Mutter ist so klassifiziert, sie kann noushi-Subs schauen, ohne dabei zu kotzen, ey!

In Anreden schreibt man „Sie“ groß. Und Sätze beendet man mit einem Satzzeichen, vorzugsweise mit einem Punkt.

Komma nach Erlaubnis. Warnung > Vorwarnung.

Ich will die Scheiße nicht noch mal durchkauen, daher lasse ich die Screenshots mal unkommentiert.

„Infizierte der Stufe 4“ oder „Stufe-4-Infizierte“

Doppel-Komma-Fersagen: nach „angehalten“ und nach „unternehmen“.

Komma nach „sie“.

„Aufgrund der aktuellen Umstände werdet ihr nicht am Leben bleiben.“ (was zwar immer noch scheiße klingt, aber ich wollte ja nicht allzu sehr an den Formulierungen rumfummeln)

Ja, ihr seht richtig: noushi hat ein neues Wort erfunden. Ich freue mich schon auf das Langenscheidt-Wörterbuch Deutsch-noushi/noushi-Deutsch. Ein Auszug daraus: invadieren (Deutsch) – invasieren (noushi)

Zumindest musste ich bei einer Zeile lachen, nachdem ich bei allen anderen Zeilen nur geweint hab.

Hatten wir schon mal, kommt immer mal wieder rein: „den anderen“.

Wie wär’s einfach mit: „Was hast du damals gesagt?“

Gleich geschafft… Gleich geschafft… *apathisch vor- und zurückwipp*
„wahr“ ist kein Substantiv und ans Satzende gehört ein Punkt.

„voranschreiten“ schreibt man zusammen und ans Satzende gehört ein Punkt.

Endnote:  6  (unzumutbar)

Fazit: In Anbetracht der Scheiße, die noushi hier abgeliefert hat, wirkt es nahezu ironisch, dass auf der Seite in der Vergangenheit des Öfteren gegen Dönersubber gewettert wurde. noushi taugt eben doch nur als Plattform für lustige Troll- und Dramaaktionen. Aber mal ehrlich: Wer besucht schon noushi, um dort Subs zu lad-

 

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Gepostet von am 29.12.2011 | 28 Kommentare

Was? Fansub-Reviews? Sind die Mädels und Jungs von NanaOne jetzt schon so weit, dass sie es wagen, über die Arbeit anderer Gruppen zu urteilen? Nun… Ja, zumindest ich (Gebbi) wage es ab sofort, mir ein Urteil über die anderen Fansubs da draußen zu bilden.

Zu Beginn möchte ich euch erst einmal erläutern, wie dieses Vorhaben eigentlich entstanden ist: Vor rund einem Jahr (wenn mich mein Zeitgefühl nicht trügt) gab es aufgrund der Eskapaden irgendeiner „Dönersubgruppe“ mal wieder heftige Diskussionen in den noushi-Kommentaren sowie in diversen IRC-Channels über den allgemeinen (sehr niedrig angesetzten) „Qualitätsstandard“ im deutschsprachigen Fansub-Bereich. Daraufhin traf sich ein recht großer Haufen Fansubber aus großen und kleinen Gruppen sowie Leecher zum gemeinsamen Plausch in einem gesonderten IRC-Channel, um über ein leidiges Thema in der deutschen Szene zu sprechen: Wie kann man es qualitätsbewussten Leechern einfacher machen, wirklich gute deutsche Subs (auf Anhieb) zu finden?

Nun ja, dieses Gespräch ging zwar knapp zwei Stunden, herausgekommen ist dabei aber – typisch für diese Szene – so gut wie nichts, außer ein paar groben Ideen und sehr einfachen Konzepten. Da fielen so Begriffe wie „Elite-Portal“ oder es gab die Idee eines Screenshot-Vergleichs-Portals.

Da ich nun bereits seit knapp 1,5 Jahren so gut wie keine deutschen Subs mehr schaue (außer unsere eigenen), weil mir schlichtweg der Überblick fehlt, welche Gruppen wirklich etwas taugen, war ich in letzter Zeit viel in der englischen Szene unterwegs (als Leecher) und konnte mir dort recht schnell einen Überblick über Qualitätsgruppen und „Dönergruppen“ verschaffen. Dabei half mir vor allem eine Seite: Whiners.pro. Diese Seite vereint eine Qualitäts-Fansub-Gruppe mit einem englischsprachigen Fansub-Review-Portal. Im Verlauf dieses Jahres konnte sich das Portal fest in der englischsprachigen Szene etablieren und gilt mittlerweile als Nummer 1-Anlaufstelle für qualitätsbewusste Leecher.

Diese Idee gefiel mir so gut, dass ich mich dazu entschlossen habe, sie auch im deutschsprachigen Raum umzusetzen. Es ist im Prinzip genau das, was diese Szene so bitter nötig hat und was auch damals diskutiert wurde: Eine Übersicht zu den dt. Fansubs der aktuellen Season inkl. Bewertungen in Form von übersichtlichen Artikeln mit einer Gesamtnote am Ende (die sich allerdings nicht aus den Einzelbewertungen von Time, Type, Encode, etc… zusammensetzt, sondern mein Bauchgefühl beim Betrachten der Gesamtarbeit widerspiegelt).

Ich bin mir darüber im Klaren, dass dies nicht jeder Gruppe schmecken wird und Drama und Flames fast schon vorprogrammiert sind. Allerdings mache ich das hier auch nicht nur für die Leecher, damit diese wissen, welche Subs sich lohnen. Nein, ich schreibe diese Reviews vor allem auch für die Gruppen, damit diese sehen, was sie bei ihrer Arbeit noch verbessern können. Seht es als Chance, als Wink mit dem Zaunspfahl, nicht als Angriff. Wer weiß, vielleicht ist es ja doch möglich, früher oder später mal einen gewissen Qualitätsstandard in der deutschen Szene zu etablieren, so wie es zum Großteil in der englischen Szene der Fall ist (klar, auch da gibt’s Ausnahmen in Form von „Dönergruppen“).

Kein Mensch ist unfehlbar, das gilt selbstverständlich auch für mich. Deshalb gibt es unter jedem Reviewartikel einen Kommentarbereich, in dem ihr auf eventuelle Fehler im Artikel hinweisen könnt. Beachtet außerdem, dass ich nur auf grobe Schnitzer im Detail eingehen werde, ich mache hier also keine kompletten „QCs“ zu den Fansubs, in denen ich auch jede einzelne unschöne Formulierung ankreide (abgesehen von völlig schwachsinnigen Formulierungen, auf die ich selbstverständlich eingehen werde).

Genug geschwafelt, die ersten fünf Reviews zu den dt. Fansubs zum Herbstseason-Anime „Guilty Crown“ stehen schon bereit. Viel Spaß also mit dieser kleinen Lektüre ;o
Ein kleiner Hinweis noch zur Planung: Wie so viele Fansubber bin auch ich ein vielbeschäftigter Mensch, ich kann also nicht für regelmäßige Artikel garantieren. Besonders jetzt, da in einigen Tagen die Winterseason beginnt, werde ich es unmöglich schaffen, die gesamte Herbstseason abzuarbeiten, weshalb ich mich vorerst auf die populären Anime konzentrieren werde. Den Rest werde ich dann weiter abarbeiten, wenn ich mit der Winterseason durch bin.

Bis dahin, Gebbi~

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Gepostet von am 29.12.2011 | Keine Kommentare

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